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Positionspapier zum Anbau heimischer Körnerleguminosen

Körnerleguminosen droht in Deutschland ein existentieller Rückgang der Anbaubedeutung. Und dies, obwohl in der EU noch ein erhebliches Defizit zwischen Produktion und Verbrauch von Eiweißfuttermitteln besteht und die ackerbaulichen Vorteile von Futtererbsen, Ackerbohnen und Lupinen allgemein bekannt sind. 2005 wurden lediglich nur noch 165.700 Hektar angebaut und ein weiterer Rückgang zeichnet sich bereits ab. Da durch diese Entwicklung auch die letzten Züchtungsprogramme für diese Kulturen gefährdet sind, fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) in einem Positionspapier stärkere finanzielle Anreize für den Anbau von Körnerleguminosen in Deutschland. Die bisherigen Prämienregelungen sind aus Sicht der UFOP nicht ausreichend, um den negativen Trend aufzuhalten. Notwendig sei aus Sicht der UFOP eine verstärkte Förderung in den Bereichen Züchtung, Anbau sowie Verarbeitung und Vermarktung.

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