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Anforderungen an die Eigenschaften zukünftigen Biodiesels

Rapsölmethylester (RME) kann derzeit in PKWs mit Dieselpartikelfiltern nicht eingesetzt werden. Die Siedekurve von RME stellt darüber hinaus ein Problem dar, das dessen zukünftige Verwendung in Euro-VI-Fahrzeugen in Frage stellt.
Demgegenüber hat hydriertes Pflanzenöl (Hydrogenated Vegetable Oil; HVO) beim Gesetzgeber in Deutschland schon eine gewisse Akzeptanz erlangt und wird weltweit als biogener Dieselkraftstoff diskutiert.

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Geringer Beitrag von Biomethanol zur Optimierung der CO2-Bilanz von Biodiesel

Ergebnisse der DBFZ-Kurzstudie zur  ökologischen und ökonomischen Bewertung

Die Substitution von Methanol auf der Basis von Erdgas können durch Biomethanol spart in Abhängigkeit von der Bereitstellungstechnologie und verwendetem Rohstoff nur bis zu ca. 2 bis 3% der Gesamtemissionen aus der Biodieselproduktion ein. Diese Treibhausgaseinsparung ist jedoch aufgrund des höheren Methanolpreises mit einer Steigerung der Biodieselgestehungskosten von 6% bis 7% verbunden. Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie, die das Deutsche Biomasse Forschungszentrums (DBFZ) im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP)jetzt vorgelegt hat 

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Studie des DBFZ zeigt erhebliches Treibhausgasminderungspotenzial bei Biodiesel aus Raps auf


Im Auftrag der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) untersuchte  das Deutsche Biomasse Forschungszentrums (DBFZ) verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Treibhausgasbilanz von Biodiesel aus Raps. Die Basis der Arbeiten bildete dabei der so genannte Standardwert für Rapsbiodiesel aus dem Anhang V der EU-Richtlinie  zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen (2009/28/EC). Gemäß dieses Standardwertes weist Biodiesel aus Raps ein Treibhausgaseinsparpotential von ca. 38% gegenüber fossilem Kraftstoff auf.

Zielstellung der Studie war es zunächst, die Datenbasis und die Berechnungsmethodik des in der EU Direktive 2009/28/EC enthaltenen Standardwertes für Biodiesel aus Raps transparent darzustellen und ausgehend von dieser Darstellung mögliche Optimierungsansätze in der Treibhausgasbilanzierung (THG) zu identifizieren.

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Projektbericht erschienen zur Freigabe von DEUTZ-Common-Rail-Motoren in Nutzfahrzeugen Euro IV für Biodiesel

Voraussetzung für die zukünftige Vermarktung von Biodiesel als Reinkraftstoff wie auch als Beimischungskomponente in Dieselkraftstoff ist die Erteilung von Freigaben. Mit dem Ziel, die Motorenbaureihe TCD 2013 4V der Abgasstufe EURO IV mit DEUTZ-Common-Rail-Einspritzsystem im Nutzfahrzeugeinsatz freizugeben, wurde bei der DEUTZ AG mit finanzieller Unterstützung der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) ein Motoren- und Funktionstest auf dem Prüfstand sowie ein Feldtest zur Absicherung der Biodieseltauglichkeit durchgeführt.

Als Ergebnis dieses Projektvorhabens fördert die UFOP inzwischen ein Vorhaben zur Evaluierung der Metallgehalte bzw. Asche bildenden Komponenten und Katalysatorgifte in Biodiesel auf Basis der umfangreichen Datenbank der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. Nach Auffassung der UFOP sind die dargestellten Anforderungen und Fragestellungen lösbar. Deshalb fördert die UFOP ein weiteres Projektvorhaben bei der DEUTZ AG zunächst mit dem Ziel der B100-Freigabe für Agripower-Motoren der Emissionsstufe IV (mit SCR) für B100 freizugeben.

Die Studie steht hier als Download zur Verfügung.

Download (2,54 MB)

Ifo-Studie: Deutsche Biodieselproduktion hat positive volkswirtschaftliche Auswirkungen

In einer neuen Studie haben die Wissenschaftler des Münchener Instituts fu¨r Wirtschaftsforschung (ifo) die volkswirtschaftlichen Effekte der Biodieselproduktion in Deutschland errechnet. Im Ergebnis erzielt der Staat nach der Studie Einnahmen durch Steuern, Abgaben und Sozialbeiträge, die durch eine Wiederbelebung des B100-Marktes deutlich steigen würden. 
Bei einer Steuerreduzierung von derzeit 18 Cent auf 10 Cent pro Liter B100 und einem Absatz von 700.000 Tonnen gehen die Wissenschaftler des ifo-Instituts davon aus, dass der Finanzminister netto rund 379 Mio. Euro zusätzlich einnimmt. 
Das ifo-Institut berücksichtigt bei seinen Berechnungen unter anderem den positiven Effekt, den die Verringerung des Tanktourismus hätte. Weil große LKW-Flotten in geringerem Maße im benachbarten Ausland fossilen Kraftstoff tanken, sondern stattdessen hierzulande Biodiesel kaufen, rechnet das ifo-Institut mit staatlichen Mehreinnahmen von rund 117 Mio. Euro. Insgesamt errechnet das ifo-Institut eine inländische Wertschöpfung durch die Biodieselproduktion von rund 3,4 Mrd. Euro. 
Die Wissenschaftler stellen fest, dass die junge Branche schon sehr weit in die gesamten Wirtschaftskreisläufe eingebunden ist. Die Studie bezieht nach der so genannten „Input-Output“-Betrachtung die gesamte Wertschöpfungskette ein, so auch den Anbau der Rohstoffe, Produktionstechnologie und Fremdleistungen sowie Nebenprodukte wie Futtermittel und Glycerin. 
Die Hersteller von Biodiesel stehen aufgrund der derzeitigen Besteuerung von B100 vor großen wirtschaftlichen Problemen. Bei einer Steuerhöhe von 18 Cent pro Liter ist der Markt kollabiert. Wurden 2007 noch 1,7 Millionen Tonnen B100 abgesetzt, sank der Verkauf im letzten Jahr um 90 Prozent auf nur noch 250.000 Tonnen. In der Folge haben u¨ber die Hälfte der deutschen Biodieselhersteller die Produktion eingestellt oder sind bereits insolvent. Deshalb hatten die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag vereinbart, den Markt für B100 wiederzubeleben.

Die Kurzfassung sowie der Endbericht der ifo-Studie stehen hier zum Download zur Verfügung:

Kurzfassung (19,37 KB)
Endbericht (114,5 KB)

Ölverdünnung bei Betrieb eines Pkw-Dieselmotors mit Mischkraftstoff B10

Abschlussbericht wurde gefördert durch: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) • Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) • Volkswagen AG Wolfsburg • Fuchs Europe Schmierstoffe GmbH

Im Institut für Mobile Systeme IMS, Lehrstuhl Kolbenmaschinen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wurde an einem von der Volkswagen AG bereitgestellten Pkw-Dieselmotor 2,0 l-TDI mit Common-Rail-System, motornahem Oxidationskatalysator und Dieselpartikelfilter auf dem Motorprüfstand der Einfluss des Mischkraftstoffs B10 auf den Kraftstoffeintrag in das Motoröl und den Kraftstoffaustrag sowie auf die Veränderung der Ölviskosität untersucht.

Download (0,60 MB)

Keine erhöhte Feinstaubbelastung durch Verwendung von Biodiesel

Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben „Messung ultrafeiner Partikel im Abgas von Dieselmotoren beim Betrieb mit Biodiesel“
An einem Nutzfahrzeugmotor wurden Abgasmessungen mit vier Kraftstoffen (Biodiesel, Dieselkraftstoff, Shell V-Power Diesel® sowie einem Blend aus Aral Ultimate Diesel® mit 5% Biodieselbeimischung) durchgeführt. Ziel des Forschungsprojekts mit dem Titel „Messung ultrafeiner Partikel im Abgas von Dieselmotoren beim Betrieb mit Biodiesel“ war es, den zuvor bei Biodiesel versus Dieselkraftstoff beobachteten Anstieg von ultrafeinen Partikeln aufzuklären, um Aussagen zur möglichen Gefährdung durch eine Feinstauberhöhung durch Biodiesel treffen zu können.

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Rußfilterkat “Versuchsbericht Betrieb mit Biodiesel” von TWIN-TEC

Biodiesel (RME) ist der einzige alternative Kraftstoff, der schon heute in großem Umfang von Privatpersonen, dem öffentlichen Nahverkehr und Flottenbetreibern eingesetzt wird.
Daraus ergab sich die Notwendigkeit, die Eignung dieses Kraftstoffs bei der Verwendung eines nachgerüsteten Rußfilterkats zu prüfen.
Folgende Partner haben sich für dieses Versuchsprojekt zusammengeschlossen:
- Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. - VDB
- Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. - UFOP
- Twin-Tec GmbH

Der Versuchsbericht steht für Sie in unserem Downloadbereich bereit.

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Abschlußbericht “Funktionsverhalten HJS City-Filter® bei Verwendung von RME”

Im Rahmen eines von UFOP und VDB geförderten Projektes wurde bei der HJS Fahrzeugtechnik GmbH Co. KG das Funktionsverhalten des zur Nachrüstung von Diesel – PKW entwickelten City-Filter® bei Betrieb eines Volumenmodells mit RME untersucht.
Es wurde das Verhalten eines Retrofit – DPF nach Anlage 26 zu § 47 StVZO bei der Verwendung von RME (DIN 14214) in einem gängigen Diesel – PKW untersucht. Die erzielten Ergebnisse werden mit den Resultaten desselben Fahrzeuges bei Betrieb mit mineralischem Dieselkraftstoff (DIN EN 590) verglichen. Versuchsfahrzeug war ein VW Golf IV, der für den Biodieselbetrieb frei gegeben wurde.
Der Abschlussbericht steht für Sie in unserem Downloadbereich bereit.

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Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben

Bestimmung der Emissionen und der Partikelgrößenverteilung (Feinstaub) im Abgas eines modernen Euro-4-Nutzfahrzeugmotors mit SCR-Abgasreinigung im Betrieb mit Biodiesel

Der Abschlussbericht informiert über ein Forschungsvorhaben des Instituts für Technologie und Biosystemtechnik der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), welches durch die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und den Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB) gefördert wurde.
In der vorliegenden Arbeit ist das Verhalten eines SCR-Katalysators im Betrieb mit phosphorversetztem Biodiesel (RME+P) im Rahmen eines Dauerlaufs untersucht worden. Um den „worst case“ für den SCR-Katalysator im Betrieb mit RME nachzustellen, wurde der Phosphorgehalt des verwendeten Biodiesels durch Zugabe von Tributylphosphat erhöht.
Der Abschlussbericht steht für Sie zum Download bereit.

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ifo-Studie: Biodiesel mit positiver Bilanz für öffentliche Haushalte

Der wachsende Biodieselmarkt wirkt sich positiv auf die deutsche Volkswirtschaft aus. Laut einer aktuellen Studie des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) belief sich die inländische Wertschöpfung in 2005 auf 1,9 Mrd. Euro – und wird sich bis 2007 auf 3,6 Mrd. Euro fast verdoppeln. Diese Ergebnisse basieren auf einer Analyse der gesamten Wertschöpfungskette vom Rapsanbau bis zur Tankstelle.  Die aktuelle Studie des ifo-Instituts steht für Sie zum Download bereit.

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FAL-Studie "Vergleich von Shell Mittel-Destillat, Premium-Dieselkraftstoff und fossilem Dieselkraftstoff mit Rapsölmethylester"

Der vorliegende Abschlussbericht informiert über ein Verbundvorhaben des Instituts für Technologie und Biosystemtechnik der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Kooperation mit dem Steinbeis-Transferzentrum Biokraftstoffe und Umweltmesstechnik Coburg sowie dem Zentrum für Arbeits- und Sozialmedizin der Universität Göttingen.

Ziel des Projekts waren vergleichende Abgasuntersuchungen bei Verwendung von Shell Mittel-Destillat (GTL) mit Schmierfähigkeitsadditiv, fossilem Dieselkraftstoff (DK), Rapsölmethylester (RME), Premium-Dieselkraftstoff (PDK – bestehend aus 60 % DK, 20 % RME und 20 % GTL) sowie einem Gemisch aus 95 % GTL und 5% RME (B5GTL). Bei dem letztgenannten Gemisch ist also RME dem GTL als Additiv zur Verbesserung der Schmierfähigkeit beigemischt. Für die Untersuchungen wurde ein Nutzfahrzeugmotor OM 906 LA der Firma Mercedes-Benz (Euro III) im ESC-Test mit den genannten Kraftstoffqualitäten betrieben und die limitierten Abgaskomponenten, die Partikelgrößenverteilung sowie die Mutagenität der organisch löslichen Partikelfraktionen wurden ermittelt.

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CO2-neutrale Wege zukünftiger Mobilität durch Biokraftstoffe: Eine Bestandsaufnahme

Weltweit gibt es eine Vielzahl an Studien, in denen die Umweltwirkungen von Biokraftstoffen untersucht und Abschätzungen zu den Kosten- und Mengenpotenzialen vorgenommen wurden - mit bisweilen beträchtlichen Unterschieden in den Ergebnissen und Schlussfolgerungen. Um darüber eine Übersicht zu erhalten, die die Stärken und Schwächen der Arbeiten identifiziert und den Forschungsbedarf ermittelt, hat die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V. (FVV) das Heidelberger IFEU-Institut mit der vorliegenden Studie beauftragt.

Gefördert wurde das Vorhaben von der FVV, der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. und der Forschungsvereinigung Automobiltechnik e. V. In dieser Studie wurden alle internationalen, öffentlich zugänglichen Publikationen zu allen derzeit im Einsatz befindlichen Biokraftstoffen wie z. B. Biodiesel und Bioethanol als auch zu potenziell zukünftigen Biokraftstoffen wie beispielsweise BTL analysiert und miteinander verglichen.

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Gewinnung von Methanol aus Biomasse

Im Auftrag der UFOP hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg eine Expertise zum Thema "Gewinnung von Methanol aus Biomasse" vorgelegt.

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