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Ein Löffelchen für...

So versuchen bereits Generationen von Eltern, ihren Nachwuchs zum Essen zu bewegen. Doch noch wichtiger als das Löffelchen für Mama oder Papa ist das Löffelchen für das Kind selbst, das Löffelchen Rapsöl extra. In der Wachstumsphase brauchen Kinder viel Energie und Nährstoffe. Dies gilt besonders für Babys, die sich in riesigen Schritten entwickeln. Aber gerade in der Zusammensetzung sind die meisten fertig angebotenen Gläschen noch nicht optimal. Wir sprachen mit Dr. Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund über die Konsequenzen:

Empfehlen Sie Eltern, Babynahrung selbst zu kochen?
Bei selbst gekochter Babynahrung wissen Eltern genau, welche Zutaten drinstecken. Selbstgekochtes ist billiger, hat einen besseren Eigengeschmack – kostet aber viel Zeit. Wer die nicht hat, kann nach wie vor  unbedenklich auf die praktische Gläschenkost zurückgreifen. Aus ernährungsphysiologischen Gründen sollten aber immer Fett und Vitamin C zugegeben werden.
 
Welche Zugaben sind empfehlenswert?
Einige Löffelchen Babysaft oder -obstbrei, die mit Vitamin C angereichert wurden, verbessern die Eisenaufnahme. Ein Teelöffel Rapsöl erhöht den Sättigungswert des Babymenüs.
 
Was macht gerade Rapsöl in der Kinderernährung so wertvoll?
Wir empfehlen generell die Verwendung von Rapsöl – auch für selbst gekochte Babybreie – und natürlich für ältere Kinder und die gesamte Familie. Die Zusammensetzung der Fettsäuren in Rapsöl ist nahezu optimal: Günstig ist der relativ hohe Gehalt an Alpha-Linolensäure bei vergleichsweise moderatem Linolsäuregehalt. Rapsöl hat – verglichen mit anderen Speiseölen – den niedrigsten Gehalt an gesättigten Fettsäuren. Dafür ist die wertvolle einfach ungesättigte Ölsäure in großer Menge enthalten.