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Pressemappe: Raps im Kontext der aktuellen Biokraftstoffdiskussion

 

Info zur Pressemappe
Nach Jahren der positiven Bewertung von regenerativen Kraftstoffen, und hier insbesondere Biodiesel, hat sich in jüngster Zeit eine intensive Diskussion über Sinn oder Unsinn dieser Kraftstoffalternativen entwickelt. Biokraftstoffe gelten einigen Kritikern als zentrale Ursache für steigende Nahrungsmittelpreise, den Hunger in der Dritten Welt und die Rodung von Regenwäldern. Nach einer ersten Phase der Berichterstattung, in der diese einfachen und auf den ersten Blick schlüssigen Kritikpunkte die Schlagzeilen bestimmten, hat sich eine differenziertere Betrachtungsweise durchgesetzt. Die Ursachen für die weltweit steigenden Preise auf dem Nahrungsmarkt und die grundlegenden Probleme der Agrarproduktion und Lebensmittelversorgung in Entwicklungsländern sind kompliziert und vielschichtig und lassen sich nicht mit einfachen Parolen wie etwa „Biosprit macht Hunger“ zusammenfassen.

In die Rechnung mit einbezogen werden muss z.B. nicht nur die energetische Nutzung der Rohstoffe, sondern insbesondere ihre Verwendung als Nahrungs- und Futtermittel sowie als Rohstoff für die chemische Industrie. Was bislang kaum Beachtung findet ist die Tatsache, dass nur äußerst geringe Mengen landwirtschaftlicher Produkte als Rohstoff für die Biokraftstoffproduktion genutzt werden. Bei Getreide sind es lediglich ca. 3,5 und bei Pflanzenölen nur etwa sieben Prozent.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) möchte mit der vorliegenden Pressemappe einen weiteren Beitrag zur Versachlichung und Differenzierung der Biokraftstoffthematik leisten. Die UFOP ist die Interessenvertretung der deutschen Erzeuger von Öl- und Eiweißpflanzen. Raps steht als wichtigste heimische Ölpflanze im Mittelpunkt der Verbandsaktivitäten. Da Rapsöl mit einem Anteil von etwa 80 Prozent der wichtigste Rohstoff der deutschen Biodieselindustrie ist, hat eine pauschale Kritik an Biokraftstoffen auch eine unmittelbare Bedeutung für mehrere zehntausend Rapsbauern in Deutschland.

Die in dieser Pressemappe zusammengestellten Texte, Daten, Bilder und Grafiken stellen den aktuellen Sachstand der Thematik aus der UFOP-Perspektive dar. Dabei wird jedoch darauf verzichtet, andere Rohstoffe der Biokraftstoffproduktion zu Gunsten von Raps negativ zu bewerten. Rohstoffe wie Sojabohnen haben ihre Berechtigung für die Biokraftstoffnutzung, sofern sie ebenso wie hiesiger Raps nachhaltig produziert werden.

Sollten Sie weitergehende Fragen haben, steht Ihnen das UFOP-Team gerne zur Verfügung:

Dr. Norbert Heim
n.heim@ufop.de
Tel.: 030/31904-202

Dieter Bockey
d.bockey@ufop.de
Tel.: 030/31904-215

Dr. Manuela Specht
m.specht@ufop.de
Tel.: 030/31904-298


Inhalt der Pressemappe

1. Einleitung: Raps im Kontext der aktuellen Biokraftstoffdiskussion

2. Nachhaltiger Rapsanbau – Basis für nachhaltige Mobilität

3. Biodiesel macht Hunger?
Deutsche Rapserzeuger begrüßen Versachlichung
der Diskussion um Biokraftstoffe

4. Raps schont den Regenwald
Biodieselverzicht würde Regenwaldproblem verstärken

5. Maximale Verunsicherung durch minimale Beimischung
Anhebung der Biodieselbeimischung auf 7 Prozent gefahrlos möglich

6. Biokraftstoffe und Klimaschutz: die aktuelle Gesetzgebung

7. Der deutschen Biokraftstoffindustrie jetzt eine Perspektive geben!
UFOP formuliert Forderungen an die Politik

8. Raps in Zahlen

9. Die Raps-Story

10. Hintergrund: Erzeugung und Verwendung von Raps in Deutschland

11. Rapsmagazin 2008

12. Bild- und Grafikübersicht

14. Zip-Datei mit allen Texten (Word) 

15. Zip-Datei mit allen Bildern

16. Zip-Datei mit allen Grafiken

Download ( MB)