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Eiweißpflanzen auf dem Feld

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung besteht aus Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett. Das gilt für den Menschen wie für Tiere. Je hochwertiger das Futter für die landwirtschaftlichen Nutztiere ist, desto besser und sicherer ist auch die Qualität des Fleisches, das sie liefern. Eiweiß spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Sehr oft wird als Eiweißfuttermittel aus Süd- und Nordamerika importiertes Sojaschrot eingesetzt. Heimische Eiweißpflanzen stellen für die Fütterung von Rindern, Schweinen und Geflügel jedoch eine immer interessanter werdende Alternative dar. Daher gewinnen sie zunehmend an Bedeutung für unsere Landwirtschaft.
Besonders eiweißreiche Pflanzen sind die Körnerleguminosen. Als Futterpflanzen werden in Deutschland vor allem Futtererbsen, Ackerbohnen sowie Weiße, Gelbe und Blaue Lupine angebaut.

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Eiweißpflanzen - mehr als nur Futter

Weltweite Tradition

Leguminosen, wie beispielsweise Linsen, Bohnen und Erbsen, zählen seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten pflanzlichen Eiweißquellen für Mensch und Tier. Bereits in der Steinzeit haben die Menschen Bohnen gegessen. In vielen Regionen der Erde gehören Hülsenfrüchte auch heute zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Daneben haben sie als Tierfutter eine lange Tradition. Bevor in großen Mengen Sojaschrot nach Europa eingeführt wurde, waren Ackerbohnen und Futtererbsen bis in die 50er Jahre in Europa und in Deutschland bedeutende Bestandteile von Futterrationen.

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