Die Vorteile von Süßlupinen liegen neben dem Wert als Futtermittel einerseits in der kostenneutralen Fixierung des Stickstoffs in Folgekulturen und andererseits stellen sie wegen ihrer bodenverbessernden Effekte eine sehr gute Vorfrucht dar. Um den Anbau dieser Kulturen in Deutschland zu begleiten und zu fördern, werden in dieser Broschüre die wichtigsten pilzlichen Erkrankungen und Schaderreger beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf der Blauen Süßlupine liegt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung wurde viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfmöglichkeiten gelegt.
Die aktuelle Ausgabe der UFOP-Information bestätigt die nach ersten Experteneinschätzungen 2009/2010 stark steigende Nachfrage nach Rapssaat. Sowohl im Bereich Rapsspeiseöl als auch bei der technischen Verwendung von Rapsöl wird der Bedarf bei nahezu gleichbleibendem Angebot steigend prognostiziert. Dies geht mit einem Abbau der Bestände einher, die damit ein 6-Jahrestief erreichen können. Vor diesem Hintergrund sind nach oben gerichtete Rapsölpreise denkbar. Die aktuelle Ausgabe der UFOP-Information zur Winterrapsaussaat 2009 steht im Downloadbereich zur Verfügung.
Die tragenden Verbände der Züchter und Pflanzenschutzhersteller Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) und Industrieverband Agrar e.V. (IVA) und die Spezialorganisationen Deutsches Maiskomitee (DMK), Union zur Frderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und der Gemeinschaftsfonds Saatgetreide (GFS) haben gemeinsam einen umfassenden Praxisleitfaden zum Umgang mit gebeiztem Saatgut entwickelt. Der Leitfaden ergänzt die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vorgesehenen Auflagen und sonstige rechtliche Vorgaben. Die Empfehlungen des Leitfadens dienen der Abriebverminderung von Beizmitteln. Dies stärkt den Umweltschutz. Zudem kann dadurch ein verbesserter Wirkungsgrad der Beizmittel erreicht werden.
Berlin, 18. Mai 2009 - Der Vorstand der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) hat anlässlich seiner Sitzung vom 18. Mai 2009 den PLANAK-Beschluss zur Einführung einer zusätzlichen Agrarumweltmaßnahme „Klimaschonender Anbau von Körnerleguminosen“ ab 2010 begrüßt.
Statusseminar kommentiert die geplante Absenkung des maximalen Glucosinoatgehaltes in den Einkaufsbedingungen
Berlin, 12. Mai 2009 – „Es ist in der Tat angemessen, nunmehr fast 22 Jahre nach Einführung des Doppelnull-Qualitätsrapses in den Praxisanbau die Definition von Rapsextraktionsschrot-Qualität beim Glucosinolatgehalt auch in den Einkaufsbedingungen der Ölmühlen nachzujustieren, zumal die gegenwärtigen Werte bei modernen Rapssorten bereits deutlich unter 18 Mikromol Glucosinolat je Gramm Samen liegen“ lautete das Fazit des stellvertretenden Vorsitzenden der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) Dietmar Brauer anlässlich des UFOP-Statusseminars zu Rapsfuttermitteln vom 12. Mai 2009 in Berlin.
Berlin, den 30. April 2009 - Leuchtend gelb blühen überall in Deutschland die Rapsfelder. Wie bei den Honigbienen herrscht im Mai auch bei den Rapszüchtern Hochkonjunktur. Dabei gilt ein altbewährter Grundsatz: Bienen brauchen den Raps und der Raps braucht die Bienen und ihre zufriedenen Imker mit ihrem Wohlwollen gegenüber der praktischen Landwirtschaft.
Die UFOP weist im Zusammenhang mit der im März 2009 von der EU-Kommission erteilten Importgenehmigung für die GV-Rapssorte T45 darauf hin, dass diese nach Auskunft von Bayer CropScience seit dem Jahr 2005 in Kanada nicht mehr verkauft wird. Mit der Importzulassung will die EU-Kommission lediglich erreichen, dass die Einfuhr von Canola-Saaten überhaupt wieder möglich wird, da Verunreinigungen in der Praxis nicht auszuschließen sind. Nach der erfolgten EU-Zulassung werden jetzt Verunreinigungen unter dem für Lebens- und Futtermittel geltenden Schwellenwert von 0,9 % toleriert. Für höhere Anteile gilt eine Kennzeichnungspflicht.
Diese Broschüre wurde auf der Grundlage von Ergebnissen eines Forschungsprojektes und den in diesem Rahmen durchgeführten Exaktversuchen erstellt. Ausführungen in dieser Broschüre zu den Bekämpfungsmöglichkeiten der Krankheiten sagen zwar etwas über die Wirksamkeit einzelner Wirkstoffe und Präparate aus, stellen aber keine Empfehlung dar und geben keinesfalls die aktuelle Zulassungssituation wieder, die fortlaufenden Veränderungen unterliegt.
Das aktuell von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) veröffentlichte Heft 33 aus der Reihe der UFOP-Schriften stellt chemische und physikalische Behandlungsverfahren für heimische Körnerleguminosen vor sowie deren Einfluss auf den Gehalt an pansenstabilem Protein in der Milchkuhfütterung.
Das von der UFOP veröffentlichte Heft 32 aus der Schriften-Reihe fasst die bisherigen Arbeiten von 1990 – 2007 zur Gewinnung von Rapsprotein zusammen und gibt einen Überblick zum Stand der Forschungen hinsichtlich dem Einsatz in der Humanernährung.
Im Rahmen eines kurz vor dem Abschluss stehenden Projektvorhabens unter Leitung des Institutes für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und Unilever eine Broschüre zum Thema "Nachhaltigee Winterrapsanbau" veröffentlicht. Die Erarbeitung dieser Information erfolgte in Beratung mit kompetenten Landwirten, Wissenschaftlern und weiteren Fachleuten auf Grundlage der guten fachlichen Praxis.
Winterraps ist eine Erfolgskultur vom ungeliebten Stiefkind zur leistungsfähigen und ertragreichen Ölfrucht mit vielseitiger Verwendung. Das Handbuch beschreibt alle relevanten Grundlagen für einen erfolgreichen Rapsanbau von der Saatbettbereitung über die Aussaat bis hin zur Ernte, vertieft dabei die Problembereiche der Ackerhygiene und des Pflanzenschutzes. Die Lagerung und eine gekonnte Vermarktung stellen besondere Herausforderungen an jeden Betriebsleiter.
Die seit Januar 2005 monatlich herausgegebene „UFOP-Marktinformation Ölsaaten und Biokraftstoffe" trifft auf großes Interesse. Die Marktinformation, die sämtliche Aspekte der Ölsaatenproduktion, Verarbeitung sowie der Absatzmärkte im Food- und Non-Food-Segment beleuchtet, informiert nicht nur über die Entwicklung am nationalen Markt, sondern wirft auch einen Blick über die Grenzen.
Die aktuellen Meldungen dürften für die Empfänger der UFOP-Marktinformation, zu denen u. a. Ölsaatenerzeuger, Verarbeiter, Makler, Biodieselproduzenten und Tankstellenbetreiber gehören, eine willkommene Informations- und Entscheidungshilfe darstellen.