Die UFOP stellt einen Online-Rechner zur Verfügung, der es Rapserzeugern ermöglicht, ihre Rapsabrechnung mit allen relevanten Faktoren zu berechnen. In die Eingabemaske des Online-Rechners, der beispielhaft eine Preiskalkulation anbietet, können individuelle Werte eingetragen werden. Eine detaillierte Auswertung der Kalkulation wird als pdf-Dokument generiert.
Die aktuelle Ausgabe der UFOP-Information bestätigt ein knappes Angebot an Raps im Laufe des Wirtschaftsjahres 2010/2011. Demnach liegen die Ernteerwartungen 2010 in der EU um rund 0,5 Millionen Tonnen unter der Vorjahresmenge bei gleichzeitig stabiler Nachfrage. Preiswirkung in den letzten Wochen konnten insbesondere Meldungen über kleinere Ernten in Kanada, China und der Ukraine entfalten. Somit lässt auch die Entwicklung am Weltmarkt eher auf steigende Preise schließen.
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Dieter Bockey, Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V., Berlin
Die EU-Richtlinie zur Förderung der Verwendung Erneuerbarer Energien (EE-Rl) 2009/28/EG muss bis zum 05. Dezember 2010 in nationales Recht umgesetzt sein. Folglich müssen die Mitgliedsstaaten schnellstmöglich die in der Richtlinie vorgegebenen Anforderungen zum Nachweis eines nachhaltigen Biomasseanbaus im Wege nationaler Gesetze oder Verordnungen regeln als Voraussetzung für die energetische Nutzung (BHKW, Biokraftstoff) flüssiger Biomasse (pflanzliche Öle) ab Januar 2011. Der Nachweis der Nachhaltigkeitsanforderungen ist Voraussetzung für die Anrechnung auf die Kraftstoffquotenverpflichtung, für den Erhalt der Steuerbegünstigung bzw. des NR-Bonus. Gemessen am Biodiesel- und Rapsölkraftstoffabsatz (einschließlich BHKW) wird praktisch die gesamte Rapsernte energetisch genutzt.
Bei der Rapsabrechnung spielen fein abgestufte Zu- und Abschläge für die wichtigsten Qualitätskriterien Ölgehalt, Feuchte und Besatz eine wesentliche Rolle. Für diese Parameter finden noch immer in Deutschland die so genannten „Ölmühlenbedingungen“ Anwendung; es besteht jedoch grundsätzlich Vertragsfreiheit. Unterschiede sind beispielsweise bei der Ermittlung des Ölgehaltes festzustellen, der auf Grundlage der Originalsubstanz oder auf Standardbasis mit 9 % Feuchte und 2 % Besatz abgerechnet wird. Vor diesem Hintergrund ist das Wissen zu den Abrechnungs- und Analyseverfahren z. B. bei der Ölvergütung, der Besatzabrechnung oder bei der Berechnung von Trocknungsschwund und Trocknungskosten für die Rapserzeuger geradezu essentiell. Um alle relevanten Aspekte einer Rapsabrechnung detailliert zu erläutern und um die Erzeuger damit auch in die Lage zu versetzen, die eigene Rapsabrechnung fachlich und rechnerisch zu prüfen, hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) ihre Praxisinformation „Die Rapsabrechnung“ umfassend aktualisiert. Die 20-seitige Broschüre steht im Downloadbreich zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Wie groß die Nachfrage der Rapserzeuger nach Informationen zu den Abrechungsmodalitäten ist, zeigt die Zahl von annähernd 200.000 Downloads der Erstauflage der Abrechnungsbroschüre in den vergangenen beiden Jahren von der UFOP-Webseite.
Im Auftrag der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) untersuchte das Deutsche Biomasse Forschungszentrums (DBFZ) verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Treibhausgasbilanz von Biodiesel aus Raps. Die Basis der Arbeiten bildete dabei der so genannte Standardwert für Rapsbiodiesel aus dem Anhang V der EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen (2009/28/EC). Gemäß dieses Standardwertes weist Biodiesel aus Raps ein Treibhausgaseinsparpotential von ca. 38% gegenüber fossilem Kraftstoff auf.
Zielstellung der Studie war es zunächst, die Datenbasis und die Berechnungsmethodik des in der EU Direktive 2009/28/EC enthaltenen Standardwertes für Biodiesel aus Raps transparent darzustellen und ausgehend von dieser Darstellung mögliche Optimierungsansätze in der Treibhausgasbilanzierung (THG) zu identifizieren. Wie zu erwarten, zeigten sich als Haupteinflussparameter im Gesamtergebnis auf der Stufe der Rapsproduktion die Herstellung und Nutzung von industriellen Düngemitteln (N-Düngung) und auf den Stufen der Rapsölgewinnung und der Umesterung der Einsatz von Wärme, Strom und Methanol.
Zum Download der Studie
Um den Anbau von Körnerfuttererbsen positiv zu begleiten, hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die im Jahr 2008 erarbeitete Broschüre zu den Pilzkrankheiten aktualisiert und um die wichtigsten Schädlinge ergänzt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung der Schaderreger legt die zweite Auflage viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfungsmöglichkeiten.
Mit Anbau und Verfütterung der einheimischen Körnerleguminose Futtererbse an landwirtschaftliche Nutztiere können über die eigentliche pflanzliche Erzeugung hinaus für die Gesellschaft und die Umwelt wichtige Leistungen erbracht werden.
Die Vorteile von Süßlupinen liegen neben dem Wert als Futtermittel einerseits in der kostenneutralen Fixierung des Stickstoffs in Folgekulturen und andererseits stellen sie wegen ihrer bodenverbessernden Effekte eine sehr gute Vorfrucht dar. Um den Anbau dieser Kulturen in Deutschland zu begleiten und zu fördern, werden in dieser Broschüre die wichtigsten pilzlichen Erkrankungen und Schaderreger beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf der Blauen Süßlupine liegt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung wurde viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfmöglichkeiten gelegt.
Die tragenden Verbände der Züchter und Pflanzenschutzhersteller Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) und Industrieverband Agrar e.V. (IVA) und die Spezialorganisationen Deutsches Maiskomitee (DMK), Union zur Frderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und der Gemeinschaftsfonds Saatgetreide (GFS) haben gemeinsam einen umfassenden Praxisleitfaden zum Umgang mit gebeiztem Saatgut entwickelt. Der Leitfaden ergänzt die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vorgesehenen Auflagen und sonstige rechtliche Vorgaben. Die Empfehlungen des Leitfadens dienen der Abriebverminderung von Beizmitteln. Dies stärkt den Umweltschutz. Zudem kann dadurch ein verbesserter Wirkungsgrad der Beizmittel erreicht werden.
Berlin, 18. Mai 2009 - Der Vorstand der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) hat anlässlich seiner Sitzung vom 18. Mai 2009 den PLANAK-Beschluss zur Einführung einer zusätzlichen Agrarumweltmaßnahme „Klimaschonender Anbau von Körnerleguminosen“ ab 2010 begrüßt.
Statusseminar kommentiert die geplante Absenkung des maximalen Glucosinoatgehaltes in den Einkaufsbedingungen
Berlin, 12. Mai 2009 – „Es ist in der Tat angemessen, nunmehr fast 22 Jahre nach Einführung des Doppelnull-Qualitätsrapses in den Praxisanbau die Definition von Rapsextraktionsschrot-Qualität beim Glucosinolatgehalt auch in den Einkaufsbedingungen der Ölmühlen nachzujustieren, zumal die gegenwärtigen Werte bei modernen Rapssorten bereits deutlich unter 18 Mikromol Glucosinolat je Gramm Samen liegen“ lautete das Fazit des stellvertretenden Vorsitzenden der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) Dietmar Brauer anlässlich des UFOP-Statusseminars zu Rapsfuttermitteln vom 12. Mai 2009 in Berlin.
Berlin, den 30. April 2009 - Leuchtend gelb blühen überall in Deutschland die Rapsfelder. Wie bei den Honigbienen herrscht im Mai auch bei den Rapszüchtern Hochkonjunktur. Dabei gilt ein altbewährter Grundsatz: Bienen brauchen den Raps und der Raps braucht die Bienen und ihre zufriedenen Imker mit ihrem Wohlwollen gegenüber der praktischen Landwirtschaft.
Die UFOP weist im Zusammenhang mit der im März 2009 von der EU-Kommission erteilten Importgenehmigung für die GV-Rapssorte T45 darauf hin, dass diese nach Auskunft von Bayer CropScience seit dem Jahr 2005 in Kanada nicht mehr verkauft wird. Mit der Importzulassung will die EU-Kommission lediglich erreichen, dass die Einfuhr von Canola-Saaten überhaupt wieder möglich wird, da Verunreinigungen in der Praxis nicht auszuschließen sind. Nach der erfolgten EU-Zulassung werden jetzt Verunreinigungen unter dem für Lebens- und Futtermittel geltenden Schwellenwert von 0,9 % toleriert. Für höhere Anteile gilt eine Kennzeichnungspflicht.
Diese Broschüre wurde auf der Grundlage von Ergebnissen eines Forschungsprojektes und den in diesem Rahmen durchgeführten Exaktversuchen erstellt. Ausführungen in dieser Broschüre zu den Bekämpfungsmöglichkeiten der Krankheiten sagen zwar etwas über die Wirksamkeit einzelner Wirkstoffe und Präparate aus, stellen aber keine Empfehlung dar und geben keinesfalls die aktuelle Zulassungssituation wieder, die fortlaufenden Veränderungen unterliegt.
Im Rahmen eines kurz vor dem Abschluss stehenden Projektvorhabens unter Leitung des Institutes für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und Unilever eine Broschüre zum Thema "Nachhaltigee Winterrapsanbau" veröffentlicht. Die Erarbeitung dieser Information erfolgte in Beratung mit kompetenten Landwirten, Wissenschaftlern und weiteren Fachleuten auf Grundlage der guten fachlichen Praxis.
Winterraps ist eine Erfolgskultur vom ungeliebten Stiefkind zur leistungsfähigen und ertragreichen Ölfrucht mit vielseitiger Verwendung. Das Handbuch beschreibt alle relevanten Grundlagen für einen erfolgreichen Rapsanbau von der Saatbettbereitung über die Aussaat bis hin zur Ernte, vertieft dabei die Problembereiche der Ackerhygiene und des Pflanzenschutzes. Die Lagerung und eine gekonnte Vermarktung stellen besondere Herausforderungen an jeden Betriebsleiter.
Die seit Januar 2005 monatlich herausgegebene „UFOP-Marktinformation Ölsaaten und Biokraftstoffe" trifft auf großes Interesse. Die Marktinformation, die sämtliche Aspekte der Ölsaatenproduktion, Verarbeitung sowie der Absatzmärkte im Food- und Non-Food-Segment beleuchtet, informiert nicht nur über die Entwicklung am nationalen Markt, sondern wirft auch einen Blick über die Grenzen.
Die aktuellen Meldungen dürften für die Empfänger der UFOP-Marktinformation, zu denen u. a. Ölsaatenerzeuger, Verarbeiter, Makler, Biodieselproduzenten und Tankstellenbetreiber gehören, eine willkommene Informations- und Entscheidungshilfe darstellen.