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Biodieselbeimischung: 7 Prozent sind 100 Prozent ungefährlich

In der Sendung „auto mobil“ des Senders VOX wurde am 1. November 2009 über Laboruntersuchungen im Zusammenhang mit Beimischungen von Biodiesel zu Diesel berichtet. Bei diesen Laboruntersuchungen wurde die mutagene Wirkung von Motorabgasen auf Mikroorganismen untersucht. Die UFOP weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die genannten Untersuchungen eindeutig gezeigt haben, dass für B7 kein signifikanter Anstieg der Mutagenität festgestellt wurde.

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UFOP-Stellungnahme

zum Entwurf eines 8. Gesetzes zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes Bundestagsdrucksache 16/8150 zur Anhörung des Umweltausschusses des Bundestages am 9. April 2008

Mit der Umsetzung der sogenannten Meseberger Beschlüsse unterstreicht Deutschland seine internationale klimaschutzpolitische Verantwortung. Deutschland geht im Rahmen seiner Dekarbonisierungsstrategie im internationalen Vergleich mit sehr ambitionierten Zielen und Maßnahmen voran. Ein besonderer Schwerpunkt nehmen die Maßnahmen ein, die den Transportbereich betreffen. Im Mittelpunkt steht die Verpflichtung den CO2-Ausstoss bei Pkw auf 120 g je Kilometer im Flottendurchschnitt bis 2012 zu reduzieren und dieses CO2-Einsparungsziel durch die Kombination von motortechnischen Innovationsmaßnahmen und der verstärkten Markteinführung von Biokraftstoffen zu erreichen.

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Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung

UFOP begrüßt Aussetzung des Notifizierungsverfahrens und fordert Korrektur des EU-Vorschlages
Mit ihrer Entscheidung, das Verfahren zur Notifizierung des deutschen Entwurfs einer Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung auszusetzen, hat die EU-Kommission wie erwartet das Verfahren bis zunächst Ende Dezember 2008 angehalten. Die EU-Kommission unterstreicht hiermit den Abstimmungsbedarf zur Schaffung harmonisierter EU-rechtlicher Rahmenbedingungen, die für alle Mitgliedstaaten verbindlich sein müssen.

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Studie zur Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung

Mit der im Auftrag der UFOP durch das Institut für Energetik und Umwelt, Leipzig, erstellten Studie zur Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung soll ein Beitrag zur weiteren Diskussion über die von der Bundesregierung beschlossenen Neuausrichtung der Biokraftstoffförderung geleistet werden. Auch die EU-Kommission legt am 23. Januar ihren Entwurf zur Förderung erneuerbarer Energien vor, in dem für die Biokraftstoffe ein analoger Ansatz für die zukünftige Förderausrichtung vorgesehen ist. Die Studie soll daher auch einen Impuls für die weitere Diskussion auf europäischer Ebene setzen. Ziel muss es sein, so die UFOP-Forderung, die sachgerechte Ausgestaltung der zukünftigen förderpolitischen Rahmenbedingungen für Biokraftstoffe auf eine EU-einheitliche Basis zu stellen.

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Nachhaltiger Winterrapsanbau

Im Rahmen eines kurz vor dem Abschluss stehenden Projektvorhabens unter Leitung des Institutes für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und Unilever eine Broschüre zum Thema "Nachhaltigee Winterrapsanbau" veröffentlicht. Die Erarbeitung dieser Information erfolgte in Beratung mit kompetenten Landwirten, Wissenschaftlern und weiteren Fachleuten auf Grundlage der guten fachlichen Praxis.

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Potenziale zur Klimagasminderung durch Biomasse noch nicht ausgeschöpft

Studie zu den "Schlüsseldaten für Klimagasemissionen"

Die UFOP hat das Institut für Energetik und Umwelt in Leipzig beauftragt, die Klimagasemissionen unterschiedlicher Nutzungspfade der Biomasse zu untersuchen und deren möglichen Beitrag zur Klimagasminderung bis 2010 zu ermitteln. Bei den untersuchten Nutzungspfaden wurden sowohl biogene Reststoffe (z. B. Holzreste, Stroh, Gülle) als auch der Energiepflanzenanbau berücksichtigt.

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Zertifizierung für Biomasse zur energetischen Nutzung einführen

Der Deutsche Bauernverband und die UFOP teilen die Besorgnis über die in den Medien dargestellten Entwicklungen der Rohstoffproduktion in Asien, Südamerika und anderen Agrarrohstoffländern. Der DBV und die UFOP setzen sich dafür ein, dass ausschließlich auf Basis einer nachhaltigen Rohstoffproduktion Pflanzenöle bzw. Biomasse für die Biokraftstoffproduktion zum Einsatz kommen dürfen - dies betrifft ebenfalls den Import von Sojaöl aus Südamerika. Steuerliche oder ordnungspolitische Anreize zur Verwendung von Biokraftstoffen (das Problem betrifft ebenfalls die Bioethanolherstellung aus Zuckerrohr) hierzulande oder in der EU dürfen andernorts nicht zu Naturschutz- (Biodiversität) und Klimaschutzproblemen (Rodung von Urwald auf Moorflächen in Indonesien) führen. DBV und UFOP engagieren sich daher zur Zeit in einem Projekt zur Schaffung eines Zertifizierungssystems, das baldmöglichst auf internationaler Ebene abgestimmt und umgesetzt werden muss.
Das Präsidium des Deutschen Bauernverbands hat am 6. März 2007 eine Stellungnahme zur Schaffung einer Zertifizierung für Biomasse zur energetischen Nutzung herausgegeben.

Download Stellungnahme (0,02 MB)

CO2-neutrale Wege zukünftiger Mobilität durch Biokraftstoffe: Eine Bestandsaufnahme

Weltweit gibt es eine Vielzahl an Studien, in denen die Umweltwirkungen von Biokraftstoffen untersucht und Abschätzungen zu den Kosten- und Mengenpotenzialen vorgenommen wurden - mit bisweilen beträchtlichen Unterschieden in den Ergebnissen und Schlussfolgerungen. Um darüber eine Übersicht zu erhalten, die die Stärken und Schwächen der Arbeiten identifiziert und den Forschungsbedarf ermittelt, hat die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V. (FVV) das Heidelberger IFEU-Institut mit der vorliegenden Studie beauftragt.

Gefördert wurde das Vorhaben von der FVV, der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. und der Forschungsvereinigung Automobiltechnik e. V. In dieser Studie wurden alle internationalen, öffentlich zugänglichen Publikationen zu allen derzeit im Einsatz befindlichen Biokraftstoffen wie z. B. Biodiesel und Bioethanol als auch zu potenziell zukünftigen Biokraftstoffen wie beispielsweise BTL analysiert und miteinander verglichen.

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IFEU-Gutachten "Erweiterung der Ökobilanz von RME" erschienen

In den letzten Jahren hat der Biokraftstoff Rapsölmethylester (RME) in Deutschland einen Boom erfahren. Die Umweltforschung beschäftigt sich seit Beginn der 90er Jahre intensiv mit den Umweltwirkungen von RME im Vergleich zu konventionellem Dieselkraftstoff. Bereits seit 1991 führt das IFEU detaillierte ökologische Bilanzierungen zu diesem Thema durch, die seither fortgeschrieben, aktualisiert und erweitert werden. Mittlerweile zeigen sich u. a. folgende Ergebnisse, die auch von anderen Institutionen im In- und Ausland erhalten bzw. bestätigt werden: Die Bilanz fällt für RME positiv aus, wenn es um die Einsparung fossiler Energiequellen und den Treibhauseffekt geht, während sie für konventionellen Diesel spricht, wenn es um Versauerung, Nährstoffeintrag in Böden und Gewässern und den Abbau der Ozonschicht geht. Diese Effekte zu analysieren ist Aufgabe einer Untersuchung, mit der die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. das IFEU Anfang 2003 beauftragt hat. Dabei sollen ausgehend vom Gesamtvergleich zwischen RME und konventionellem Dieselkraftstoff vier Schwerpunkte untersucht werden. Das Gutachten "Erweiterung der Ökobilanz für RME" mit den Ergebnissen zu den Schwerpunktthemen Vorfruchtwert, Lachgasemissionen, Honigproduktion und Biogasgewinnung aus Rapsschrot steht hier für Sie zum Download bereit.

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Human- und Ökotoxizität

BIODIESEL reduziert viele Schadstoffe, insbesondere krebserzeugende Dieselabgase, Schwefeldioxid- und Stickstoffoxidemissionen.

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Emissionen deutlich günstiger

Da BIODIESEL praktisch frei von Schwefel ist und wegen der guten Zünd- und Brenneigenschaften, werden weniger gesundheitsschädliche Abgase emittiert. Die Nachbehandlung der Abgase ist einfacher als bei fossilen Kraftstoffen.

- BIODIESEL im Verbund mit Oxidationskatalysator reduziert drastisch die Abgasemissionen, leicht erhöht sind NOx- und Aldehydemissionen

- BIODIESEL-Partikulat verringert das Krebsrisiko und Schädigungen am Erbgut

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Stichwort "Lachgas"

Die praxisgerechte Berücksichtigung der Lachgasemissionen aus Rapsanbau, Sojaanbau und Düngemittelindustrie mindert  die CO2-Einsparungen von BIODIESEL um weniger als 13 %.

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