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Der Parlamentarische Staatssekretär im BMELV, Dr. Gerd Müller, zusammen mit Stephan Arens, dem Geschäftsführer der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) beim Rapsöl-Test auf dem UFOP-Messestand im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2012.
Stand der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) in Halle 3.2 der 77. Internationalen Grünen Woche 2012
Publikumsverkostung mit Rapsspeiseöl auf dem Stand der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) in Halle 3.2 „ErlebnisBauernhof“ der Internationalen Grünen Woche 2012
Es gibt einen neuen Spitzenreiter im Speiseölregal: Vor 15 Jahren noch nahezu unbekannt hat sich Rapsöl nun erstmals auf Platz 1 der meistverwendeten Speiseöle hochgearbeitet. Die Gründe für diesen Erfolg sind vielfältig. Seine gesundheitliche Bedeutung, vielseitige Einsatzmöglichkeiten in der Küche und eine große Auswahl regionaler Produkte lassen Verbraucher immer häufiger zu Rapsöl greifen.Rapsöl gehört derzeit zweifelsohne zu den erfolgreichsten Produkten im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Innerhalb weniger Jahre hat es das wichtigste heimische Pflanzenöl jetzt zum ersten Mal an die Spitze der beliebtesten Speiseöle geschafft. Sein Marktanteil lag 2010 bei 35 Prozent*. Kein anderes Speiseöl wurde von den Bundesbürgern häufiger gekauft. Jeder Haushalt hat im Durchschnitt 1,6 Liter Rapsöl konsumiert, 62,0 Mio. Liter waren es insgesamt im vergangenen Jahr. Damit hat Rapsöl den bisherigen Spitzenreiter Sonnenblumenöl (59,7 Mio. Liter) an die zweite Stelle verdrängt. Dahinter folgt Olivenöl mit 28,5 Mio. Litern. Insgesamt haben die Deutschen 176,8 Mio. Liter Speiseöl im Jahr 2010 eingekauft.
Annähernd 1,5 Mio. Hektar Raps blühen in diesen Tagen bundesweit. Wie keine andere Pflanze prägt die leuchtend gelbe Ölfrucht die Landschaft im Frühjahr. Und genau so hat das Speiseöl, das die Rapssaat nach der Ernte liefert, unseren Speisezettel in den letzten Jahren geprägt. Mittlerweile dürfte es kaum noch einen Haushalt in Deutschland geben, der nicht mindestens eine Rapsölflasche im Küchenschrank stehen hat. Als kaltgepresstes Speiseöl für Salate und als raffiniertes Speiseöl, das insbesondere beim Kochen und Braten eingesetzt wird, ist es nicht mehr wegzudenken. Zu verdanken haben die Verbraucher das den Rapszüchtern, die vor etwa 25 Jahren das Fettsäuremuster des Rapsöls so verändert haben, dass es zum Liebling der Ernährungswissenschaftler und Mediziner wurde.
Auf über 1,4 Mio. Hektar überzieht der Raps in diesen Tagen die Landschaft mit leuchtend gelben Blütenteppichen. Sie sind die Vorboten eines hochwertigen Pflanzenöls. So werden die deutschen Landwirte im August über 5 Millionen Tonnen Rapssaat ernten, aus denen mehr als 2,2 Millionen Tonnen Rapsöl gewonnen werden. Ein Teil davon wird zur Freude der Ernährungsexperten wie in jedem Jahr seinen Weg auf Tisch und Teller der deutschen Haushalte finden. Für eine ausgewogene Ernährung ist das wichtigste heimische Speiseöl ideal und sein Fettsäurenmuster im wahrsten Sinne des Wortes mustergültig. Die Merkmale: ein hoher Gehalt an Ölsäure und wenig gesättigte Fettsäuren. Der besondere Clou des Rapsöls, bei dem viele andere Öle passen müssen: ein relativ hoher Anteil an Alpha-Linolensäure, einer für Herz und Kreislauf günstigen Omega-3-Fettsäure.
Das gelbe Blütenmeer der Rapsfelder hat nicht nur optisch etwas zu bieten, sondern kann auch mit inneren Werten überzeugen. Das Speiseöl, das der Raps in einigen Wochen liefern wird, hat laut Expertenmeinung ein nahezu optimales Fettsäuremuster. Das macht Rapsöl zu einem wichtigen Baustein in einer ausgewogenen und gesunden Ernährung. Auch die Lebensmittelindustrie hat das erkannt und so wächst das Angebot an deklariertem Rapsöl und Rapsöl in Verarbeitungsprodukten stetig.
Anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2007 hat die Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) gemeinsam mit der UFOP die DGF-Rapsölmedaille für 16 kaltgepresste Rapsöle verliehen.
Man sieht es den blühenden Rapsfeldern nicht an, aber in wenigen Wochen wird jeder Hektar etwa 1.600 Liter hochwertiges Öl liefern. Ein großer Teil davon wird als Feines Rapsöl oder Kaltgepresste Rapsölspezialität den Weg in den Lebensmittelhandel finden. Das Angebot an Rapsöl wächst stetig, denn die Verbraucher schätzen seine gesundheitlichen Vorzüge. Insbesondere sein optimales Fettsäurenmuster macht es zu einem wichtigen Baustein in einer ausgewogenen Ernährung.
Die gelb blühenden Rapsfelder sind nicht nur schön anzusehen, sie haben auch innere Werte. Das Fettsäuremuster von Rapsöl ist laut Expertenmeinung nahezu optimal. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt ausdrücklich den Gebrauch von Rapsöl in der Küche. Der Grund: Rapsöl hat den geringsten Anteil gesättigter Fettsäuren und liefert die essentiellen Omega-6- und Omega-3-Fettäuren in einem fast idealen Verhältnis von 2:1.
Fett ist nicht gleich Fett. Dies ist eine Binsenweisheit, die
aber entscheidende Bedeutung hat, wenn es um die
Qualitätsbeurteilung von Speiseölen geht. Mit Blick auf die
Zusammensetzung der Fettsäuren schneidet Rapsöl im
Vergleich zu anderen Speiseölen besonders gut ab und
wird deshalb auch von Ernährungsfachleuten empfohlen.