Ziel der Untersuchungen war es, den Proteinwert von Rapsextraktionsschrot (RES) für Wiederkäuer und dessen Variation zu prüfen. Hierzu wurden zehn Proben aus zehn verschiedenen deutschen Ölmühlen untersucht. Bei diesen Proben wurde der Proteinabbau mit der in situ-Methode, die Gasbildung und die Gehalte an nutzbarem Rohprotein (nXP) und unabgebautem Futterrohprotein (UDP) im Hohenheimer Futterwerttest (HFT) in vitro ermittelt. In den Futterproben sowie in den in situ- Rückständen nach 8 und 16 Stunden Inkubationszeit, erfolgte zusätzlich eine Aminosäurenanalyse sowie eine Bestimmung der intestinalen Proteinverdaulichkeit mit Hilfe einer Pepsin-Pankreatinmethode in vitro (IPD). Der effektive Abbau des Rohproteins betrug für eine Passagerate von 8 %/h im Mittel 54 % mit einer beträchtlichen Streuung zwischen den Proben von 44 bis 63 %. Mit Hilfe einer multiplen Regressionsgleichung mit den Variablen Säure-Detergenz-unlöslicher N, Gesamt-Glucosinolate und Rohfett konnte der effektive Proteinabbau mit befriedigender Genauigkeit geschätzt werden (R2 = 0,74; RSD = 6,4 %).
In einem Mastversuch mit Bocklämmern sollte überprüft werden, wie sich unterschiedliche Anteile an Rohglycerin in der Tagesration auf die Mast- und Schlachtleistung der Tiere auswirken. Es wurden insgesamt 36 Bocklämmer (genetische Herkunft: Merino-Landschaf) in vier Fütterungsgruppen gemästet und bei einem Endgewicht von 45 kg bzw. 50 kg geschlachtet. Die Fütterung der Tiere erfolgte mit Kraftfuttermischungen und Heu (jeweils ad libitum). Die vier Kraftfuttermischungen waren auf der Basis von Getreide und Soja/Rapsextraktionsschrot konzipiert. Sie unterschieden sich wie folgt: A: 0,5 % Sojaöl, B: 2,5 % Melasse, C: 2,5 % Glycerin und D: 5,0 % Glycerin. Die vier Mischungen waren isonitrogen und isoenergetisch zusammengesetzt.
Beispiele von 5 Betrieben aus 2009 und 2010
Dr. Wolfgang Sauermann, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
In Deutschland nehmen die Ackerbohnen seit Jahren nur noch geringe Anbauflächen ein, während es in England und Frankreich Anbauflächen von mehreren 100.000 ha gibt. Während oftmals der Eindruck erweckt wird, dass der Anbau in Deutschland nicht wirtschaftlich sei oder dass pflanzenbauliche Probleme vorhanden sind, die einem Anbau entgegen stehen, gibt es Betriebe, die erfolgreich Ackerbohnen anbauen. Sie belegen, dass der Anbau auch in Deutschland pflanzenbaulich gut möglich und wirtschaftlich ist. Im Rahmen eines von der UFOP geförderten Projektes wurden von 5 Betrieben aus SH und NI die Beweggründe und Erfahrungen beim Anbau erfasst.
Durch den aktuellen Preisverfall in der Ferkelproduktion wird es immer wichtiger, einzelne Produktionsparameter zu verändern bzw. zu optimieren. Dabei ist auch die Fütterung zur Disposition zu stellen. Vor diesem Hintergrund wurden und werden praxisnahe Untersuchungen über den Einsatz von Rapsprodukten in der Fütterung durchgeführt. Das wiederholt gute Abschneiden in den Versuchen ließ die Vorurteile über diese Produkte in den Hintergrund treten und weitere Betrachtungen als sinnvoll und notwendig erscheinen.
Aber wo liegt die Grenze beim Einsatz von RES in der Ferkelaufzucht? Wie verhalten sie sich bei höherem RES-Anteil Futteraufnahme, Lebendmassezunahme und damit Futterverwertung? Diese Fragen stehen im folgenden Versuch im Mittelpunkt.
Ziel des Projektes war es, die Bekämpfungsstrategie von Colletotrichum lupini, dem Hauptschaderreger der Blauen Lupine (Lupinus angustifolius), zu optimieren. Der Fokus lag diesbezüglich auf der weitestgehenden Gesunderhaltung der Hülse der Lupine. Dabei galt es, die Bekämpfungswirkung geeigneter Fungizide durch ihren Einsatz zum epidemiologisch optimalen Zeitpunkt zu maximieren. Gleichzeitiges Ziel war es, zur Erhaltung der Wirtschaftlichkeit des Lupinenanbaues die Anzahl der Fungizideinsätze auf das unbedingt notwendige Minimum zu beschränken. Hierzu wurde das modular aufgebautes, wettergestütztes Entscheidungshilfesystem SIMCOL entwickelt. Das Entscheidungshilfesystem soll sowohl in der Pflanzenschutzberatung als auch im Bereich der Saatguterzeugung zum Einsatz kommen.
Eine Projektarbeit im Masterstudiengang Agrarmanagement der Fachhochschule Kiel von Lennart Blunk und Manuel Schukat unter Leitung von Professor Klaus Schlüter belegt zahlreiche Vorteile einer Erweiterung von Fruchtfolgen um Ackerbohnen in Schleswig-Holstein.
Speiseöle sind die reichhaltigste Vitamin-E-Quelle in unserer Ernährung und sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, wie die Carotinoide. In der vorliegenden Arbeit sollten mit Hilfe geeigneter HPLC-Methoden die Gehalte an Carotinoiden (Carotine und Xanthophylle) und Vitamin E (Tocopherole und Tocotrienole) in kaltgepressten und raffinierten Speiseölen aus dem Handel sowie in Ölen aber auch in den entsprechenden Saaten und Presskuchen aus einer dezentralen Ölmühle untersucht werden.
Die Anbaubedeutung von Raps, insbesondere Winterraps (Brassica napus ssp. oleifera Metzger) hat in der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Nach einem Tiefstand im Jahr 1956 mit 18.000 Hektar wurde die Anbaufläche stark ausgeweitet und erreichte im Jahr 2008 mit ca. 1,6 Millionen Hektar ihren vorläufigen Höchststand. Damit ist Winterraps nach Winterweizen und Wintergerste die bedeutenste Ackerfrucht in Deutschland und die Bundesrepublik der größte Rapsproduzent in der EU (Anonymus, 2008a).
Ziel dieses Projektes war es, die N-Düngung von Winterraps unter Berücksichtigung der Naufnahme der Rapsbestände bis Vegetationsende im Herbst bzw. zu Vegetationsbeginn im Frühjahr zu optimieren und damit die Nachhaltigkeit des Winterrapsanbaus in Deutschland zu fördern. Weiterhin soll eine praxistaugliche Methode zur schnellen Abschätzung der Nmengen zu den genannten Zeitpunkten in den Rapsbeständen gefunden werden.
Im Versuchsjahr 2008/2009 konnten auf den meisten Standorten überdurchschnittliche Erträge realisiert werden. Wie in 2007/08, aber im Gegensatz zu den 2005/06 und 2006/07 führte eine Herbst-N-Du¨ngung von 80 kg N/ha zu deutlichen Mehrerträgen von 5 dt/ha im Mittel aller Standorte und aller übrigen Faktoren. Die Mehrerträge korrelierten negativ mit der N-Menge im Frühjahr.
Ergebnisse von Prüfaufträgen der UFOP
Hohe Eiweißfutterpreise stellen Landwirte auch vor die Frage, selbst erzeugte Körnerleguminosen zu verfu¨ttern. Fehlende Silos, schlechte Witterungsbedingungen bei der Ernte, ein vorhandener Futtermischwagen und hohe Trocknungskosten führen verstärkt zu Überlegungen der
Feuchtkörnerleguminosenkonservierung. Jahrzehnte waren Eiweißfutterpreise stabil, vieles war planbar. Seit 1 Jahr sind Preisspru¨nge bei Eiweißfuttermitteln bis 20 % zu verzeichnen und Investitionsentscheidungen z.B. in Lager schwierig zu treffen. Will man dennoch an den Preisdifferenzen teilhaben, braucht man flexible Körnerleguminosenlagerungsmöglichkeiten, wie z.B. im Folienschlauchverfahren ohne größere Investition.
Rapsprodukte im Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere werden immer beliebter. Nicht nur die Rinderhalter, sondern auch mehr und mehr die Erzeuger von Schweinefleisch erkennen vermehrt den Wert dieser Futtermittel in der Ernährung ihrer Tiere. Vorurteile früherer Zeiten treten immer mehr in den Hintergrund, nicht zuletzt durch wiederholtes gutes Abschneiden der Rapsprodukte in unter anderem von uns durchgeführten praxisnahen Untersuchungen in den letzten drei Jahren bei Mastschweinen. Wenn die Futtermittel für Mastschweine auch mengenmäßig wesentlich bedeutender sind als die der Ferkelaufzucht, könnte dennoch bei Einsatz von RES in der Ferkelfütterung ein weiteres Absatzgebiet erschlossen werden. Zur Zeit gibt es aber auf diesem Gebiet keine abgesicherten Einsatzempfehlungen. Grund dafür sind nicht vorhandene Untersuchungen des RES-Einsatzes im Ferkelfutter. Diese Lücke soll mit der geplanten Untersuchung zumindest zum Teil geschlossen werden.
Extraktionsschrote als proteinreiche Koppelprodukte der Ölgewinnung sind fester Bestandteil der Fütterung landwirtschaftliche Nutztiere. Sie tragen wesentlich zur Versorgung mit essentiellen Aminosäuren bei. Rapsextraktionsschrot enthält im Vergleich zum Sojaextraktionsschrot zwar weniger Rohprotein, der Anteil von Methionin im Rohprotein ist aber höher. Unter diesem Aspekt bietet sich Rapsextraktionsschrot als Proteinquelle insbesondere für die Herstellung von Mischfuttermitteln für Geflügel an. Die relativ hohen Gehalte an Rohfaser begrenzen aber den Einsatz unter energetischen Aspekten, zumindest beim Mastgeflügel. Antinutritive Inhaltsstoffe wie Glucosinolate können sich zudem nachteilig auswirken. In der Legehennenfütterung ist vor allem das Sinapin problematisch, weil es zur Einlagerung von Trimethylamin in das Ei beitragen kann, wenn eine genetische Prädisposition der Hennen hierfür vorliegt.
Vor dem Hintergrund der knapper werdenden Erlössituation in der Fresseraufzucht und Rindermast, die neben den Kälberpreisen vor allen Dingen durch die enorm angestiegenen Futterkosten bedingt sind, bietet der Einsatz von Raps- statt Sojaextraktionsschrot eine Möglichkeit zur Kostenreduzierung. Das Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub führte zusammen mit zwei Landwirten von 2008 bis 2009 einen Praxisversuch zum Einsatz von Rapsextraktionsschrot in der Fresseraufzucht durch. Auf beiden Praxisbetrieben sollte Rapsextraktionsschrot (Versuchsgruppe) mit der Kontrollvariante Sojaextraktionsschrot (Kontrollgruppe) als alleinige Eiweißkomponente in der Kraftfutterration verglichen werden. Aus dem Versuch sollen praktische Empfehlungen für die Fresseraufzucht (Gewichtsbereich ca. 85 bis ca. 215 kg) abgeleitet werden. Das Vorhaben wurde von der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) gefördert.
Rapsextraktionsschrot als Nebenprodukt der Rapsölgewinnung wird in der Monogastridenfütterung auf Grund des relativ hohen Proteingehaltes und der guten Proteinqualität immer häufiger eingesetzt. Antinutritive Substanzen, wie Erucasäure und Glucosinolate, die vor allem in alten Rapssorten in hohen Konzentrationen vorhanden waren, sind in neueren, handelsüblichen Züchtungen mit Doppelnullqualität in deutlich geringeren Mengen nachweisbar. Eine vollständige Eliminierung der antinutritiven Substanzen, insbesondere der Glucosinolate konnte aber nicht erreicht werden. Durch ein von der Firma ÖHMI Engineering GmbH entwickeltes spezielles ethanolisches Behandlungsverfahren wurde der Glucosinolatgehalt, der in handelsüblichen Rapsextraktionsschroten nach den Ergebnissen des Rapsextraktionsschrot-Monitorings mit 55 untersuchten Proben im Jahr 2008 (WEBER) in Deutschland bei durchschnittlich 7,8 mmol / kg TS (1,0 – 19,3 mmol / kg TS) lag, deutlich abgesenkt. Darüber hinaus änderte sich durch das Behandlungsverfahren die Nährstoffzusammensetzung des Ausgangsmaterials. In den vorliegenden vergleichenden Verdauungsversuchen an wachsenden Schweinen sollte geprüft werden, ob sich diese Veränderungen auf die Nährstoffverdaulichkeit und somit den energetischen Futterwert des behandelten Rapsextraktionsschrotes auswirken.
Im Jahr 2006 kam es in Deutschland zu massiven Ernteeinbußen bei Raps aufgrund einer Resistenz des Rapsglanzkäfers gegen Insektizide. Vor diesem Hintergrund ist die Erarbeitung von Resistenzmanagement-Strategien zur Sicherung des Rapsanbaus erforderlich. Eine Ergänzung dieser Strategien um relevante populationsdynamische Erkenntnisse, wie z.B. die Mortalität im Winterlager, ist wünschenswert. Um einen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten zu können, wurden in der Studie folgende Fragen bearbeitet:
1. Wo überwintern die Käfer?
2. Welche Arten der Glanzkäfer sind im Winterlager anzutreffen?
3. Gestattet die Verteilung der Rapsglanzkäfer in den Winterlagern (geklumpt vs. homogen) eine repräsentative Beprobung?
4. Wie hoch ist der Anteil der Käfer mit Resistenz gegen Pyrethroide zum Ende des Winterlagers?
5. Ist das Resistenzniveau der Tiere aus dem Winterlager auf die Situation im Rapsbestand übertragbar?
Den Bericht zu dem Untersuchungsvorhaben können Sie hier herunterladen.
In den letzten Jahren hat die zunehmende Ausbreitung von pyrethroidresistenten Rapsglanzkäferpopulationen in Europa und Deutschland die Landwirtschaft vor große Bekämpfungsprobleme gestellt. Eine deutliche Zunahme der Resistenz in der Fläche und Intensität ging mit massiven Bekämpfungsproblemen in mehreren betroffenen Bundesländern einher, so dass es teilweise zu Totalverlusten der Pflanzenbestände gekommen ist. Mit einem ersten Monitoring-Programm stellte das BBA 2005 Resistenzuntersuchungen für die bedeutenden Rapsschädlinge Rüssler, Erdflöhe und Kohlfliegen an. Im Jahr 2006 wurden im Rahmen des fortgeführten Monitorings Proben weitere Schädlingsarten hinsichtlich ihrer Sensitivität gegenüber Pyrethroiden untersucht. Schwerpunkt des Programms lag auf der Erfassung der Stängelschädlinge und der Überprüfung von kritischen Proben aus dem Monitoring 2005. Die vollständigen Berichte aus den Jahren 2005 und 2006 können Sie hier herunter laden.
Abschlussbericht Monitoring 2005
In der vorliegenden Arbeit wurden die Protein- und Energiewerte von 7 Soja- (SES) und 10 Rapsextraktionsschroten (RES) vergleichend ermittelt. Mittels verschiedener Methoden wurden dabei die Proteinkennwertgrößen nutzbaren Rohproteins (XP) am Duodenum (nXP) und im Pansen unabbaubares Rohprotein (UDP) für alle 17 Extraktionsschrote ermittelt. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden.
Bei dem Anbau nachwachsender Rohstoffe ist es aus ökologischer und ökonomischer Sicht erforderlich, den Anforderungen an eine nachhaltige Landwirtschaft gerecht zu werden. Hierbei gewinnt die Erzeugung von Rapsöl und dessen weiterer Verarbeitung zu Rapsmethylester (RME), Schmierstoffen und Hydraulikölen zunehmende Bedeutung. Als wichtiges Sekundärprodukt fällt dabei zunehmend Glycerol an. Unter dem Gesichtspunkt, dass Glycerol als Metabolit des Intermediärstoffwechsels in verschiedene Stoffwechselwege einmünden kann, macht die zunehmende Verfügbarkeit technisch gewonnenen Glycerols auch dessen Verwendung als Energielieferant in Futtermischungen für landwirtschaftliche Nutztiere interessant. Die umsetzbare Energie von reinem Glycerol (99,9%) wurde in der vorliegenden Arbeit mit 30 Legehennen, 40 männlichen Broilern sowie 23 Börge unter Verwendung der Differenzmethode bestimmt. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden.
Rapsextraktionsschrot (RES) ist eine beliebte Komponente im Mischfutter für Wiederkäuer. In Futtermischungen für Schweine wird es dagegen bisher nur in geringen Mengen eingesetzt. Dies ist auf schlechte Erfahrungen hinsichtlich älteren Sorten mit höheren Glucosinolatgehalten zurückzuführen. Diese verminderten u.a. die Futteraufnahme und die Gewichtszunahme der Schweine. In dem vorliegenden Schweinemastversuch vom Hessischen Tierzuchtzentrum wurde geprüft, ob mit den heutigen glucosinolatarmen Rapssorten sowie anderen Schweineherkünften höhere Anteile an RES in Futtermischungen für Mastschweine möglich sind, ohne dass die Mast- und Schlachtleistung der Tiere negativ beeinflusst wird. Zusätzlich sollten die Blutserumkonzentrationen des Jods und der Schilddrüsenhormone, die Harnjodkonzentration und die Jodmenge des Speichers Schilddrüse untersucht werden, um Aussagen hinsichtlich der Schilddrüsen bzw. Tiergesundheit zu treffen. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden.
Bei der Futterbewertung für unsere landwirtschaftlichen Nutztiere nimmt die Verdaulichkeit (VQ) eine zentrale Position ein. Für die pcVQ von Aminosäuren aus Leguminosen beim Geflügel liegen kaum Untersuchungen vor. Dieser Versuch ist Teil eines Verbundprojektes zur Bewertung von Leguminosen. Er hatte zum Ziel, die Variation in der pcVQ von Aminosäuren aus Erbsen zu erfassen und damit den Grundstock für ein Tabellarium zur Aminosäurenverdaulichkeit beim Geflügel zu legen. Untersuchungsgegenstand waren 4 Erbsensorten, die unter identischen Standort- und Umweltbedingungen angebaut worden waren. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden.
Körnerleguminosen gelten als wertvolle Kulturpflanzen in der Landwirtschaft. In dieser Arbeit wurde der Einfluss von zwei Erbsensorten mit unterschiedlichem Proteingehalt sowie zwei Ackerbohnensorten, deren Tanningehalt sich unterscheidet, im Legehennenfutter hinsichtlich ihrer Leistungsmerkmale untersucht.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurden verschiedene Methoden zur Kontrolle von Delia radicum untersucht und beschrieben. Zu den Verfahren gehörte unter anderem die Anzucht der Imagines. Die Prognose des ersten jährlichen Schlupfes ist für den Pflanzenschutz von großer Bedeutung. In einem Freilandversuch kamen eine Bodenfalle mit aufgesetztem Fotoeklektor zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe konnten die dem Boden entschlüpften Kohlfliegen gefangen werden. Die vollständige Diplomarbeit können Sie hier herunter laden.
Wegen der steigenden Befallstendenz der Kleinen Kohlfliege wurden im Rahmen des Projektes zur Biologie, Ökologie und Bekämpfung bereits erste Untersuchungen von Hünmörder (2003) zur Überwachung und Bekämpfung angestellt. Die hier vorliegenden Diplomarbeit ist die Vertiefung und Präzisierung der Ergebnisse, wobei der Fokus der experimentellen Arbeit auf der Untersuchung zur Überwachung zu den befallsbeeinflussenden Faktoren und der Bekämpfung liegt. Weiterhin werden neue Aspekte, wie die Dispersion und deren Beeinflussung durch benachbarte Flächen betrachtet. Die vollständige Diplomarbeit können Sie hier herunter laden.
Ziel dieser Studie Projekts war die Entwicklung einer Schnellmethode mittels NIRS-Technik zur Bestimmung des Glucosinolat-Gehalts im Pressrückstand von Rapssaat nach der Ölgewinnung (Rapsextraktionsschrot). Eine damit mögliche Deklaration des GSLGehaltes kann die Wertschätzung des Rapsextraktionsschrots als wertvolles einheimisches Eiweißfutter erhöhen und neue Absatzmöglichkeiten auf dem Futtermittelmarkt erschließen. Die Ergebnisse der Studie können Sie hier herunter laden.
Eine wesentliche Voraussetzung für den Ziel gerichteten Einsatz von Futtermitteln ist eine möglichst umfassende Kenntnis der Futterwertkennzahlen. Die erbrachte Leistung von Tieren ist in der Regel am engsten mit der Energieaufnahme verknüpft, weshalb der Energiegehalt der wichtigste Kennwert eines Futtermittels darstellt. Bei monogastrischen Tieren folgt in der Bedeutung die Versorgung mit essentiellen Aminosäuren. Die verschiedenen Erzeugnisse aus Rapssamen und Sojabohnen unterscheiden sich erheblich in Inhaltsstoffen und Futterwert, aber auch innerhalb einer Produktlinie können merkliche Abweichungen vorkommen. Um eine optimale Verwertung der hier betrachteten Futtermittel zu sichern, werden in dem vorliegenden Bericht aussagekräftige Schätzverfahren für Energie und Aminosäuren aus kostengünstigen und gängigen Analysenergebnissen abgeleitet.
In den vorliegenden Untersuchungen wurde die praecaecale Rohprotein- und Aminosäurenverdaulichkeit von Ackerbohnen und Blauen Lupinen nach Verfütterung an Broiler mittels der regressiven Methode bestimmt. Durch die Prüfung von jeweils 2 Sorten wurde der Frage nachgegangen, ob ein Sorten- und Standorteinfluss auf die Verdaulichkeit besteht. Laden Sie hier den vollständigen Bericht herunter.
Die Ergebnisse der 3-jährigen Versuche (1995 bis 1997) zur Verbesserung des Produktionsmanagements für Körnerleguminosen zeigten am Versuchsstandort („Soester Börde“, Westfalen) deutliche Mehrerträge in den mit Fungiziden behandelten Varianten. In der ergänzenden Versuchsserie zur standortübergreifenden Prüfung des Fungizideinsatzes mit Ackerbohnen und Körnererbsen ergaben sich bei der Krankheitsbekämpfung deutliche Standort- und Jahreseffekte. Da europaweit keine detaillierten Kenntnisse über Infektionswege und – bedingungen der Leguminosenkrankheiten vorliegen, wurde eine weitere Versuchsserie durchgeführt, mit dem Ziel, die Regeln der Infektionsbedingungen für Krankheiten an Ackerbohnen und Körnererbsen zu untersuchen und in ein Computerprognosemodell umzusetzen. Damit soll das Aufkommen pilzlicher Schaderreger noch vor dem Auftreten von Symptomen im Bestand eingeschätzt werden. Den Bericht können Sie hier herunter laden.
Die Realisierung hoher Milchleistungen erfordert den gezielten Einsatz von Futtermitteln, die neben der Energieversorgung gleichermaßen den Bedarf der Milchkuh an nutzbarem Rohprotein am Duodenum (nXP) sicherstellen. Im Allgemeinen verfügen die Extraktionsschrote aus Soja- (SES) oder Rapssaat (RES) über relativ hohe Anteile an UDP und besitzen deshalb eine weite Verbreitung in der Milchkuhfütterung. Einheimische Körnerleguminosen hingegen sind in unbehandelter Form durch einen geringen UDP-Anteil charakterisiert. Allerdings ist bekannt, dass durch thermische Behandlungsverfahren der Abbaugrad des Proteins von Leguminosen reduziert und somit der Anteil an UDP erhöht werden kann. Dies eröffnet die Möglichkeit der Berücksichtigung einheimischer, regional produzierter Futtermittel in der Fütterung. Die vorliegende Untersuchung verfolgt daher die Fragestellung, wie sich ein Ersatz von SES und RES durch behandelte Lupinen in Milchkuhrationen auswirkt.
Die Anthraknose ist eine der weltweit bedeutendsten Krankheiten an der Lupine, die seit dem ersten Auftreten in Deutschland im Jahr 1995 bei optimalen Witterungsbedingungen in praktisch allen Anbaugebieten regelmäßig zu finden ist. Die Ausbreitung des Erregers erfolgt primär über das Saatgut und unter günstigen Bedingungen können bei einem Saatgutbefall von nur 0,1% Ertragsausfälle bis zu 50% beobachtet werden. In dem Projektes wurde daher der Befallsaufbau und Infektionsverlauf der Krankheit sowie seine Ausbreitung untersucht, um epidemiologische Grundlagen für die Entwicklung eines Entscheidungsmodells zu erarbeiten. Dies wurde durch Infektionsversuche in Klimakammern und im Freiland erreicht. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden.
Der Einsatz von Körnerleguminosen aus heimischem Anbau in der Schweinefütterung als alternative Proteinquelle zum Sojaextraktionsschrot gewinnt vor dem Hintergrund des Verfütterungsverbotes von Futtermitteln tierischer Herkunft (EU-Richtlinie 999/2001) an Bedeutung. Seit 2005 erfolgt in Deutschland die Beurteilung des Proteinwertes von Futtermitteln für Schweine auf der Grundlage standardisierter praecaecaler Verdauungswerte für Aminosäuren (GFE, 2005). Für Körnerleguminosen aus konventionellem und ökologischem Anbau existieren in Deutschland im Gegensatz zu Importwaren wie z. B. Sojaprodukten, vergleichsweise wenige Angaben zum Proteinwert auf der Grundlage praecaecaler Aminosäurenverdaulichkeiten. In den vorliegenden Untersuchungen wurden daher an wachsenden Schweinen für verschiedene Sorten Ackerbohnen, Futtererbsen und Lupinen die standardisierten praecaecalen Verdauungswerte für das Rohprotein und die essentiellen Aminosäuren ermittelt und stehen hier als Download bereit.
Vor dem Hintergrund steigender Energie- und Direktkosten beim Anbau von Winterraps ist es notwendig, Anbauverfahren möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten. Ein interessanter verfahrenstechnischer Ansatz für eine aufwandsreduzierte Bestellung von Winterraps ist das Combine-Seeder-Verfahren (Mähdruschsaat). Die Aussaat des Winterrapses erfolgt dabei in einem Arbeitsgang mit dem Weizendrusch. Über die Versuchsjahre 2003-2007 werden die Vor- und Nachteile im Vergleich zu anderen Direktsaatverfahren gegenübergestellt. Nach der Darstellung der gerätetechnischen als auch acker- und pflanzenbaulichen sowie ökologischen Besonderheiten folgt eine Bewertung des Verfahrens insbesondere aus ökonomischer Sicht.
Biologie des Erregers und Auswertung von Untersuchungen aus bundesweiten Sortenversuchen
Mit der steigenden Nachfrage nach Rapsspeiseöl, Biodiesel und Rapsölkraftstoff in den letzten Jahren gehen nicht nur die Ausweitung der Anbauflächen für Raps sondern auch eine Zunahme von Schaderregern und Pathogenen einher. Das hohe genetische Ertragspotenzial kann aufgrund dieser Einflussfaktoren sowie schlechter Witterungs- und Bodenverhältnisse nicht voll ausgeschöpft werden. Das Auftreten des Wasserrübenvergilbungsvirus (TuYV) im Winterraps beschäftigt die Fachwelt seit Jahren. Der Erreger, der unter anderem über die in Europa regelmäßig auftretende Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae) verbreitet wird. Bislang gibt es noch keine konkreten Daten bezüglich der potentiellen Ertragsminderung durch diese Virose im Raps. Ziel der hier vorliegenden Arbeit ist es, die Befallssituationen der einzelnen Jahre sowie die Wirkung der Saatgutbeize und der Resistenz gegenüber dem TuYV auf den Virusbefall und die damit verbundenen Ertragsminderungen auszuwerten und darzustellen.
Im Rahmen des von der UFOP geförderten Projekts 2007 zur „Klärung offener Fragen zur Biologie und zur Verbreitung der Erbsengallmücke (Contarinia pisi Winn.), zu Möglichkeiten der Überwachung und zur Entwicklung einer geeigneten Bekämpfungsstrategie“ wurden unter Anleitung der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau zahlreiche Versuche durchgeführt. Da Sachsen-Anhalt eines der bedeutendsten Erbsenanbaugebiete Deutschlands darstellt und nicht weniger als ein Fünftel der deutschen Erbsenanbauflächen (über 18.000 ha in 2006) aufweist, liegt hier ein Interesse seitens der Landwirte und ihrer Interessenvertretungen sowie der öffentlichen Körperschaften vor. Die Erhaltung der Erbse ist für viele Landwirte auch aufgrund des Leguminosenvorteils von Bedeutung. Die Anbaufläche von Futtererbsen ist jedoch deutschlandweit von 170.000 Hektar im Jahre 2001 auf etwa 90.000 Hektar in 2006 gesunken ist, setzt sich diese Arbeit mit einer wichtigen Ursache dafür auseinander. Anliegen dieser Arbeit ist es, einen Beitrag zur Erarbeitung von Methoden zur wirkungsvollen Bekämpfung der Erbsengallmücke zur Sicherung des Erbsenanbaus in Mitteldeutschland zu leisten. Hier können Sie den vollständigen Bericht herunter laden.
Der Rohproteingehalt ist ein wichtiger wertgebender Inhaltstoff bei den Körnerleguminosen. Der Rohproteingehalt wird zwar am Markt zur Zeit nicht honoriert, aber für Betriebe, die ihre Ernte innerbetrieblich verwerten, hat er größere Bedeutung. Die Ausprägung der Rohproteingehalte wurde in der UFOP-Fachkommission Proteinpflanzen vor dem Hintergrund der Sortenunterschiede und der möglichen Standort- und Jahresunterschiede diskutiert. Daraus wurde der Arbeitsauftrag formuliert, die Größe der Unterschiede zwischen Sorten, zwischen Orten und auch zwischen Jahren zu untersuchen. Ferner sollte untersucht werden, ob es regionale Unterschiede in der Ausprägung von hohen oder niedrigen Proteingehalten gibt. Für den Landwirt wie für den Verarbeiter ist dabei die Frage von Interesse, wie groß mögliche Schwankungen im Rohproteingehalt von Erntepartie zu Erntepartie, von Ort zu Ort oder von Jahr zu Jahr sein können. Hier können Sie den vollständigen Bericht herunterladen.
Schnecken gehören zu den wirtschaftlich bedeutendsten Schadorganismen im Winterraps (MOENS & GLEN, 2002). Speziell in der frühen Entwicklungsphase der Pflanze kann ein durch Schnecken verursachter Schaden zu hohen Verlusten im Rapsbestand führen. In Deutschland häufen sich die Berichte über zunehmende Schneckenschäden im Winterraps (VOSS et al., 1998; STEMAN & LÜTKE ENTRUP, 2001; GLEN, 2002). Praktikable Methoden zur Beurteilung von Schneckenpopulationen standen zunächst nicht zur Verfügung. Im Rahmen der Vorläuferprojekte (Projekte Nr. 521/024, 521/031 und 521/042) wurde eine einfache, gut zu handhabende und aussagefähige Methode zur schnellen Bestimmung der Schneckendichte im Boden erarbeitet (GLEN et al., 2005). Bei dieser besonders geeigneten Standard-Flutungs-Methode werden Bodenproben mit einem Spaten entnommen und anschließend mit Wasser langsam geflutet, um die in den Bodenmonolithen enthaltenen Schnecken auszutreiben. Hier können Sie den vollständigen Bericht herunterladen.
Im Frühjahr 2006 trat in vielen Anbaugebieten in Deutschland starker Befall mit Rapsglanzkäfern auf, die resistent gegenüber Insektiziden mit einem Wirkstoff aus der Gruppe der Pyrethroiden waren. Dieser massive Befall kam für viele Betriebe überraschend. Das neue Insektizid Biscaya mit dem neuen Wirkstoff Thiacloprid aus der Gruppe der Neonicotinoide, welches die pyrethroidresistenten Rapsglanzkäfer bekämpfen kann, war in 2006 nur in begrenzten Umfang verfügbar. Zudem mussten Erfahrungen zum optimalen Einsatz gesammelt werden. Hier können Sie den vollständigen Bericht herunterladen.
Das Ziel der Untersuchung mit dem Titel “Entwicklung einer NIRS-Kalibration zur Bestimmung des Ölsäuregehaltes an vermahlener Sonnenblumensaat als qualitätssichernde Maßnahme bei Vermarktung und Verarbeitung von High-Oleic-Sonnenblumen”, die im Zeitraum von Mai bis August 2002 an der FH Hannover durchgeführt wurde, war es, eine NIRS-Methode an gemahlener Sonnenblumensaat zu entwickeln, die den Personenkreisen, die sich mit Züchtung, Anbau, Vermarktung und Verarbeitung von HO-Sonnenblumen befassen, zur Verfügung stehen soll, um die Qualität der Saat möglichst einfach und schnell zu erfassen. Interessenten und potenzielle Nutzer sind deshalb Pflanzenzüchter und Versuchsansteller ebenso wie Landhandel, Anbauverbände und Ölsaatenverarbeiter.
Literaturliste: Ausgewählte aktuelle Arbeiten zu Qualitätssicherung bei HO-Sonnenblumen
Nach der im Februar 2003 veröffentlichten Lupinenbroschüre der Gesellschaft zur Förderung der Lupine e. V. haben sich viele Änderungen ergeben, die eine Neuauflage dringend notwendig machten. So hat die Anthraknose seit ihrem ersten Auftreten im Jahr 1995 den Anbau der einstmals in den Hauptanbaugebieten Deutschlands dominierenden Gelben Lupinen und auch den Anbau der Weißen Lupinen zum Erliegen gebracht. Durch intensive Forschung konnten aber Strategien zur Bekämpfung der Krankheit entwickelt werden. Die 5. Auflage “Lupinen – Verwertung und Anbau” steht hier für Sie auf der UFOP-Seite zum Download bereit.
Im vom Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest koordinierten Projekt wurden verschiedene produktionstechnisch optimierte Systeme der Bodenbewirtschaftung standortspezifisch mit den Schwerpunkten Fruchtfolgegestaltung und Bodenbearbeitung auf deren ökonomische Effizienz unter Vollkostenansatz mehrjährig auf vier Standorten bundesweit geprüft.
Die Studie „Spurengasmessungen im Rahmen des Projektes BMVEL-/UFOP- Systemanalyse“ (Laufzeit: 01.08.2002- 30.11.2004, Berichtszeitraum: 01.08.2002-31.07.2004) steht Ihnen unter folgenden Link zur Verfügung.
Download Studie Spurengasmessungen...
Als Wurzelhals- und Stängelfäuleerreger stellt Phoma lingam im Rapsanbau bundesweit das pilzliche Hauptschadpathogen dar. Ertragsreduktionen von bis zu 5 dt/ha sind nachgewiesen. Dieser Sachverhalt war Ausgangspunkt für ein Versuchsvorhaben unter Leitung des Institutes für Phytopathologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in den Jahren 2004 bis 2006 an vier Standorten in den Bundesländern Thüringen, Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit den Amtlichen Landespflanzenschutzdiensten und der Norddeutschen Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG. Das Vorhaben wurde von der UFOP gefördert.
Die „Rapswelke“ ist seit ca. 1985 als wirtschaftlich bedeutende Krankheit an Winterraps in Deutschland bekannt. Hauptsächlich aus Norddeutschland (Schleswig-Holstein und Mecklenburg- Vorpommern) wurde insbesondere von Spätschäden durch Verticillium und Phoma lingam in der Abreife des Rapses (Krankhafte Abreife) berichtet. Die „Rapswelke“ besitzt aufgrund fehlender direkter Bekämpfungsmöglichkeiten ein hohes Gefährdungspotenzial für den Rapsanbau.
Eine überwiegend positive Perspektive für den Rapsanbau liefert eine jüngst veröffentliche Studie über die Konsequenzen der Agrarreform. Die von Prof. Dr. Petersen von der Universität Halle im Auftrag der UFOP erstellte Studie befasst sich daneben mit den Auswirkungen auf den Anbau von Eiweißpflanzen im Vergleich zu anderen Kulturen. Die Studie steht hier kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Körnerleguminosen, landläufig als Hülsenfrüchte bezeichnet, gehören zur Familie der Schmetterlingsblütler. Die eiweißreichen Samen sind sowohl in der menschlichen als auch in der tierischen Ernährung vielfältig einsetzbar. In dieser Broschüre geht es um Körnerleguminosen als Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere. Das Eiweißangebot kann dem Bedarf der Tiere optimal angepaßt und N-Überschüsse in den Ausscheidungen reduziert werden. Die Einsatzmengen im Mischfutter hängen unter anderem von der Körnerleguminosenart, der Sorte oder von der Tierart ab.
Die Anzahl dezentraler Ölsaatenverarbeitungsanlagen hat sich seit 1999 in Deutschland nahezu verdreifacht. Aus diesem Anlass führte das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im Auftrag des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) und mit finanzieller Unterstützung der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) im Frühjahr 2004 eine Umfrage "Dezentrale Ölsaatenverarbeitung in Deutschland" durch.
Unter dem Titel "Bestimmung der Gehalte an Gesamt-Phosphor, Phytat-Phosphor sowie der nativen Phytaseaktivität in sortenreinen Körnerleguminosen unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses verschiedener Konservierungsverfahren auf die nativen Phytaseaktivitäten" hat das Institut für Tierernährung der Universität Hohenheim einen Abschlussbericht vorgelegt.
Im vorliegenden Endbericht des Instituts für Betriebswirtschaft, Agrarstruktur und ländliche Räume der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) wird die Ölsaatenproduktion in verschiedenen Regionen der Welt auf die Produktionssysteme und -kosten hin untersucht.
Die zunehmende Bedeutung der Ackerschnecken erfordert die Entwicklung effektiverer Bekämpfungsstrategien, um eine Schädigung von Kulturpflanzen einzuschränken. In praxisgerechten, großflächigen Feldversuchen wurde im Fachbereich Agrarwirtschaft Soest versucht, den Aufbau von Schneckenpopulationen in Winterraps durch die Ausbringung von Schneckenkorn in der Vorfrucht Wintergerste nachhaltig zu reduzieren.
Die Rapswelke, verursacht durch den bodenbürtigen Pilz Verticillium longisporum , ist in der Bundesrepublik Deutschland stärker verbreitet als allgemein angenommen. Erstmalig bundesweit durchgeführte Analysen zur Bestimmung des Bodeninokulums und Befallsbonituren ergaben in allen untersuchten Bundesländern positive Erregernachweise. In traditionsreichen Anbaugebieten mit hoher Rapskonzentration in der Fruchtfolge (z. B. Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) wurden die höchsten Befallswerte nachgewiesen.
Das Ziel des Projektvorhabens bestand in der Erstellung einer umfassenden Analyse des Glucosinolat(GSL)-Gehaltes von Raps und Rapsfuttermitteln in Deutschland. Hierzu wurden bundesweit auf den verschiedenen Ebenen der Rapsproduktion, des Rapshandels und der Rapsverarbeitung Erhebungen angestellt, wobei auch Importsaaten und Importfuttermittel einbezogen wurden. Das Untersuchungsmaterial umfasste Saatgut, Raps-Handelspartien und die Verarbeitungsprodukte Rapsextraktionsschrot (RES) und Rapskuchen (RK). Als Analysenmethoden für den GSL-Gehalt kamen in Abhängigkeit vom Probenmaterial die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) und die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) zum Einsatz.
Das Institut für Betriebstechnik und Bauforschung der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) legt seinen Abschlussbericht zur pfluglosen Bodenbearbeitung vor.
We compared two methods, suitable for use by crop consultants and farmers, for their ability to provide rapid and accurate estimates of the risk of slug damage to winter oilseed rape crops. The first method is a simple technique for estimating the population density of slugs in soil, by rapid flooding of soil samples, developed in 2002 and 2003. The technique involves digging soil samples with a spade and flooding them over a period of three days with one further day of observation.
This project has built on an initial pilot project in 2002, to develop a simple technique for estimating the population density of slugs in the soil of fields to be sown with oilseed rape. Soil samples were dug with a spade then placed in a cool place in water-tight and slug-proof containers. Slices of kohlrabi were placed on top of the soil, which was gradually flooded over a period of three days.
Immature and adult slugs were extracted from soil at nine field sites in four locations (Braunschweig, Göttingen and Stuttgart in Germany, Somerset in England) by flooding soil samples over a 3-day period. Slugs were also sampled by trapping and slug damage to oilseed rape was recorded at the same field sites. Additional tests were done at other field sites.