Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) haben am 21. Januar 2012 eine gemeinsame Strategie zur Steigerung des heimischen Eiweißpflanzenanbaus vorgelegt.
(Stand: Juni 2011)
Das Merkblatt „Maßnahmen für den hygienischen Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen“ wurde zum Juni 2011 neu aufgelegt. An der redaktionellen Überarbeitung haben sich die Verbände der Getreide- und Ölsaatenwirtschaft Deutscher Raiffeisenverband, Deutscher Bauernverband, Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen, Deutscher Mälzerbund, Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft, Verband Deutscher Mühlen, Deutscher Verband Tiernahrung, Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland in Abstimmung mit dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung beteiligt. Das Merkblatt enthält Hinweise zum Anbau, zum Transport sowie zur Lagerung. Es wird auch als Kundeninformation vor der Ernte an Landwirte weitergegeben.
Das Merkblatt kann bei den beteiligten Verbänden angefordert oder als Download auf der jeweiligen Homepage im Internet heruntergeladen werden.
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) veröffentlicht eine aktuelle Übersicht zu den zugelassenen Pflanzenschutzmitteln für den Anbau von Ackerbohnen, Futtererbsen und Blauen Lupinen.
Die Auflistung der Herbizide, Fungizide und Insektizide enthält Angaben zur Indikation, zur Mittel- und Wirkstoffbezeichnung sowie zum Anwendungszeitpunkt und der Aufwandmenge.
Um den Anbau von Körnerfuttererbsen positiv zu begleiten, hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die im Jahr 2008 erarbeitete Broschüre zu den Pilzkrankheiten aktualisiert und um die wichtigsten Schädlinge ergänzt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung der Schaderreger legt die zweite Auflage viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfungsmöglichkeiten.
Mit Anbau und Verfütterung der einheimischen Körnerleguminose Futtererbse an landwirtschaftliche Nutztiere können über die eigentliche pflanzliche Erzeugung hinaus für die Gesellschaft und die Umwelt wichtige Leistungen erbracht werden. So schneidet nach Ergebnissen des EU-Forschungsvorhabens GL-Pro eine Erbsenfruchtfolge pro Hektar Anbaufläche beim Energieaufwand besonders günstig ab. Der Verbrauch an fossiler Energie ist 14 Prozent geringer als in einer Getreide betonten Fruchtfolge. Auch der Beitrag zur globalen Erwärmung beträgt bei der Leguminosen-Fruchtfolge nur 88 Prozent der Getreide-Fruchtfolge.
Die Vorteile von Süßlupinen liegen neben dem Wert als Futtermittel einerseits in der kostenneutralen Fixierung des Stickstoffs in Folgekulturen und andererseits stellen sie wegen ihrer bodenverbessernden Effekte eine sehr gute Vorfrucht dar. Um den Anbau dieser Kulturen in Deutschland zu begleiten und zu fördern, werden in dieser Broschüre die wichtigsten pilzlichen Erkrankungen und Schaderreger beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf der Blauen Süßlupine liegt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung wurde viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfmöglichkeiten gelegt.
Die tragenden Verbände der Züchter und Pflanzenschutzhersteller Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) und Industrieverband Agrar e.V. (IVA) und die Spezialorganisationen Deutsches Maiskomitee (DMK), Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und der Gemeinschaftsfonds Saatgetreide (GFS) haben gemeinsam einen umfassenden Praxisleitfaden zum Umgang mit gebeiztem Saatgut entwickelt. Der Leitfaden ergänzt die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vorgesehenen Auflagen und sonstige rechtliche Vorgaben. Die Empfehlungen des Leitfadens dienen der Abriebverminderung von Beizmitteln. Dies stärkt den Umweltschutz. Zudem kann dadurch ein verbesserter Wirkungsgrad der Beizmittel erreicht werden.
Der zunehmende Einsatz von Rapsextraktionsschrot als Futtermittel für Schweine und die Erschließung des Absatzmarktes bei Legehennen machen eine Sicherstellung von niedrigen Glucosinolatgehalten zwingend erforderlich. Aus den Anforderungen von Monogastern im Hinblick auf eine hohe Proteinverdaulichkeit bzw. eine hohe praecaecale Verdaulichkeit der Aminosäuren ist eine verstärkte Toastung im Ölmühlenprozess mit dem Ziel des verstärkten Glucosinolatabbaus streng abzulehnen.
Diese Broschüre wurde auf der Grundlage von Ergebnissen eines Forschungsprojektes und den in diesem Rahmen durchgeführten Exaktversuchen erstellt. Ausführungen in dieser Broschüre zu den Bekämpfungsmöglichkeiten der Krankheiten sagen zwar etwas über die Wirksamkeit einzelner Wirkstoffe und Präparate aus, stellen aber keine Empfehlung dar und geben keinesfalls die aktuelle Zulassungssituation wieder, die fortlaufenden Veränderungen unterliegt.
Angesichts des derzeit in Deutschland stark rückläufigen Körnerleguminosen-Anbaus sieht die UFOP dringenden Handlungsbedarf zur Förderung dieser wertvollen Kulturen: Eine unabdingbare Voraussetzung für die Steigerung der Attraktivität der Erzeugung von Körnerleguminosen ist die Schaffung notwendiger finanzieller Anreize.
Deutschland im Mai... das ist ein beeindruckendes Naturschauspiel, denn der Raps blüht. Leuchtende Rapsfelder, bunt wie ein Frühlingskleid, zaubern gelbe Farbteppiche in die Landschaft. Auf einer Rekordfläche von über 1,5 Millionen Hektar blüht derzeit Raps in ganz Deutschland. Im neuen Rapsmagazin präsentiert die UFOP die volle Vielfalt der Ölpflanze.
Winterraps ist heute die wichtigste Ölpflanze im nördlichen Europa. Die Informationen, die innerhalb der vorliegenden Broschüren veröffentlicht sind, wurden im Rahmen der Unilever-Initiative zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft zusammen mit der UFOP erarbeitet und verstehen sich als Beitrag zu einer nachhaltigen Praxis in der Produktion von Winterraps.
Biodiesel und Speiseöl sind die bekannten Endprodukte des Rapses. Wo und wie er wächst, erfahren Sie in diesem Faltblatt.