Bereits zum 18. Mal findet der „Internationale Fachkongress für nachwachsende Rohstoffe und Pflanzenbiotechnologie NAROSSA®“ statt. Am 4. und 5. Juni 2012 werden sich in Magdeburg Wissenschaftler und Praktiker zum breiten Informations- und Meinungsaustausch zusammenfinden.
Im Anhang finden Sie das „Call for Papers“, dem Sie Themenschwerpunkte und inhaltliche Ausrichtung der Themenblöcke entnehmen können.
Nähere Informationen finden Sie unter www.narossa.de.
Der (mittlerweile) globale Biodiesel-Markt verzeichnete in den letzten zehn Jahren ein exponentielles Wachstum in den Bereichen Produktion und Handel. Mehr Biodiesel denn je stammt heutzutage aus dem Ausland; die Beschaffungswege von Großproduzenten und -händlern sind weltumspannend. Während sich dieser Trend zur Internationalisierung weiter fortsetzten wird, sind und bleiben die Markt- und Handelsentwicklungen von nationalen (Handels-) Politiken abhängig. Darüber hinaus ist die Biodiesel-Industrie eng mit anderen Sektoren, wie der Landwirtschaft und der Mineralölindustrie verknüpft und wird von erheblichen Marktverzerrungen beeinflusst, welche in den vergangenen Jahren zu einer Vielzahl ineffizienter Entwicklungen geführt haben. Die Geschwindigkeit dieser Marktentwicklungen macht eine methodische Analyse notwendig, um das Zusammenwirken der zahlreichen Einflussfaktoren zu evaluieren, und somit die Unsicherheiten und Risiken der beteiligten Akteure abzuschätzen.
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) hat ihren Jahresbericht 2010/2011 vorgestellt.
Das Kapitel Biodiesel & Co. ist erneut als Sonderdruck erschienen und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Seit 2007 wird jährlich im September ein vom Bundesfinanzministerium (BMF) verfasster „Bericht zur Steuerbegünstigung für Biokraft- und Bioheizstoffe“ an den Deutschen Bundestag übergeben. Dieser so genannte Biokraftstoffbericht war ursprünglich laut Bundestagsdrucksache 16/31782 (Seite 5, linke Spalte Absatz 2) als Ergänzung der jährlichen Berichterstattung an die Europäische Union (EU) gedacht (siehe Kap VI). Er dient der regelmäßigen Überprüfung der Marktentwicklung und der Steuerbegünstigung von Biokraftstoffen der so genannten ersten und zweiten Generation in Deutschland, um gegebenenfalls, z.B. bei einer festgestellten „Überkompensation“ entsprechend der nationalen Biokraftstoffstrategien und Zielsetzungen steuer- oder ordnungsrechtlich regulierend eingreifen zu können.
Seit 2007 sinken die in Deutschland hergestellten und verbrauchten Mengen Rapsölkraftstoff signifikant. Rapsölkraftstoff darf im mobilen Bereich entsprechend dem aktuellen Stand der Kraftstoffnormen derzeit ausschließlich als Reinkraftstoff eingesetzt werden. Tatsache ist, dass Rapsöl als Reinkraftstoff für den Erhalt am Markt auf eine stärkere staatliche Unterstützung angewiesen ist, als dies derzeit der Fall ist.
Aus diesem Grund soll in der vorliegenden Ausarbeitung für die im Titel genannten Verbände untersucht werden, warum die Autoren des Biokraftstoffberichts angesichts des für Pflanzenöl-Reinkraftstoff dramatischen Markteinbruchs zu der Einschätzung kommen, es könnte eine steuerliche Überkompensation, d.h. eine zu hohe Förderung vorliegen. Weiterhin soll untersucht werden, welche EU-Vorgaben beim Thema Biokraftstoffe eine Rolle spielen und durch welche nationalen Biokraftstoffstrategien die EU-Zielsetzungen erfüllt werden sollen. Hier interessiert insbesondere, welche Rolle die reine Pflanzenölkraftstoffe dabei spielen und inwieweit der Biokraftstoffbericht des BMF eine geeignete Entscheidungsgrundlage für die Mitglieder des deutschen Bundestages ist.
Vorstellung der Chartsammlung "Key facts Bioenery"
Mehr als 30 interessante Marktgrafiken zeigen die Entwicklung hinsichtlich der Produktion, der Nachfrage und des Außenhandels sowohl am deutschen als auch an den internationalen Märkten für Bioenergie. Abgerundet wird das Angebot durch eine Reihe von Preisgrafiken. Sie finden in den Key facts Bioenergy Informationen über Biodiesel, Bioethanol und Biogas. Dabei wird auch der Rohstoffeinsatz beleuchtet. Eingeleitet wird jeder Bereich durch eine Kurzzusammenfassung. Der gesamte Bericht ist in Englisch! Sie können die Key facts Bioenergy als Powerpoint Präsentation oder als pdf-Dokument beziehen.
Mehr Informationen unter http://www.shop.marktundpreis.de/
Ein Bestellformular finden Sie auch im Anhang.
UFOP oder AGQM Mitglieder erhalten einen Rabatt von 10 %!
Daten & Fakten zur Debatte um eine wichtige Energiequelle
Monokulturen und Gentechnik, Regenwaldzerstörung und Konkurrenz um Ackerflächen: Auf den ersten Blick erscheinen viele Vorbehalte gegenüber Energiepflanzen plausibel. Doch dahinter verbirgt sich oft ein ganz anderes Bild. Mit Daten und Fakten erweitert diese Broschüre den Blickwinkel zum vollen Durchblick.
Die Broschüre steht als Download im PDF-Format zur Verfügung und kann ab Mitte Juli als Druckexemplar kostenfrei bestellt werden.
Kombiquote für Klimaschutz
Die deutschen Biokraftstoffverbände sprechen sich dafür aus, die Pflicht zur Senkung der Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs zu verschärfen und mit der obligatorischen Verwendungsquote für Biokraftstoffe zu einer „Kombiquote“ zu verbinden.
Im Detail soll die Einführung der Treibhausgasquote von 2015 auf 2013 vorgezogen und bis 2020 kontinuierlich auf acht Prozent angehoben werden. Gleichzeitig soll die auf 6,25 Prozent gesenkte Biokraftstoffquote schrittweise auf das EU-Ziel von 10 Prozent im Jahr 2020 steigen.
Die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP), der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) sowie der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) wiesen in Berlin daraufhin, dass mit der „Kombiquote“ die Treibhausgasemissionen deutlich schneller als bisher gesenkt werden können. Biokraftstoffe mit 50 Prozent Einsparung bei Treibhausgasen seien kurzfristig realisierbar. Mittelfristig könne bis zu 70 Prozent Treibhausgaseinsparung erreicht werden.
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) hat ihren Jahresbericht 2009/2010 vorgestellt.
Das Kapitel Biodiesel & Co. ist erneut als Sonderdruck erschienen und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Auf Basis der Marktdaten für die Rohstoffe zur Herstellung von Biodiesel und der Abgabepreise an den öffentlichen Tankstellen für den Zeitraum Januar bis Dezember 2009 sieht die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) die hohe Unterkompensation bei Biodiesel bestätigt.
So betrug die Unterkompensation im Zeitraum Januar bis Juni 2009 durchschnittlich 18 Cent/Liter und für die Monate Juli bis Dezember 2009 15 Cent/Liter. Die 2009 vom Bundestag beschlossene Besserstellung der Steuerbegünstigung um 3 Cent/Liter machte sich im Absatz bisher nicht bemerkbar. Auf Basis der Absatzzahlen für Biodiesel für den Zeitraum Januar bis Oktober 2009 ist ein Absatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 500.000 Tonnen festzustellen. Die Erhöhung der Beimischung von 5 auf 7 Volumenprozent in Dieselkraftstoff konnte den Mengenrückgang beim Biodiesel als Reinkraftstoff um 79 Prozent und beim Pflanzenölkraftstoff um 75 Prozent bei weitem nicht kompensieren. In Erwartung einer sich für das Jahr 2010 belebenden Konjunktur fordert die UFOP eine Nachbesserung bei der steuerlichen Förderung von Biodiesel und auch Pflanzenölkraftstoff.
Die DEUTZ AG, Köln, ist einer der führenden unabhängigen Hersteller von kompakten Dieselmotoren im Leistungsbereich von 10 bis 500 kW für On- und Offroad-Anwendungen. Ein wesentlicher Schwerepunkt ist dabei schon seit Jahren die Entwicklung von serienreifen Dieselmotoren, die mit 100 % Biodiesel betrieben werden können.
Im Technischen Rundschreiben TR 0199-99-3005 wird umfangreich auf sämtliche Motorfreigaben für Biodieselapplikationen eingegangen.
Berlin, 18. September 2009 – Den dringenden Handlungsbedarf für eine sachgerechte Korrektur und Anpassung der Steuerbegünstigung auf Biodiesel als Reinkraftstoff und für Pflanzenölkraftstoff unterstreicht der aktuelle Biokraftstoffbericht der Bundesregierung. Zu diesem Ergebnis kommt die UFOP in ihrer ersten Bewertung. Die UFOP appelliert deshalb schon jetzt an die Politik, den Bericht baldmöglichst in den zuständigen Ausschüssen des Deutschen Bundestages in der neuen Legislaturperiode zu beraten.
Die UFOP erwartet, dass der Biokraftstoffbericht baldmöglichst den neu gewählten Abgeordneten überwiesen und auch dieser Anpassungsbedarf in der Biokraftstoffpolitik bei Biodiesel und Pflanzenöl bereits in den Koalitionsvereinbarungen der neuen Bundesregierung berücksichtigt wird. Die UFOP erinnert nachdrücklich an die zum Ende der Legislaturperiode geführten Diskussionen zwischen Bundestag und Bundesrat, die schließlich sogar in die Anrufung des Vermittlungsausschusses einmündeten. Der Bundestag hatte sich über die Forderungen des Bundesrates für eine sachgerechte Umsteuerung in der Biodiesel- und Pflanzenölkraftstoffpolitik mehrheitlich hinweg gesetzt.
Der Biokraftstoffbericht steht hier als Download bereit.
Auch in diesem Jahr stellt die UFOP den Auszug der relevanten Kapitel zum Thema “Biodiesel & Co.” aus dem UFOP-Geschäftsbericht 2008/2009 zum Download zur Verfügung. Der Bericht informiert aktuell u. a. über die Biokraftstoffgesetzgebung. Der UFOP-Bericht hat sich als Kompendium der Öl- und Eiweißpflanzenbranche beginnend bei der Rohstofferzeugung und -verarbeitung bis hin zur Produktvermarktung etabliert und richtet sich an Politik und Wirtschaft.
Mit Hinweisen zur Steuerbegünstigung, zu motortechnischen Anforderungen und für den Bezug von Biodiesel
Die hier aufgeführten Aussagen der Schlepperhersteller zum Thema Biodiesel basieren auf einer Umfrage, die von der UFOP im Sommer 2008 durchgeführt wurde. Trotz aller Gewissenhaftigkeit bei der Recherche kann keine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben übernommen werden.
Diese Broschüre entbindet nicht von der Informationspflicht des Biodiesel-Anwenders. Deshalb empfehlen wir grundsätzlich, sich die Freigabenerteilung und gegebenenfalls die erforderlichen Wartungshinweise beim jeweiligen Schlepperhersteller bestätigen zu lassen bzw. zu erfragen.
3. aktualisierte Auflage (Stand 5/08)
Gemeinsame Strategie von BMU/BMELV, VDA, MWV, IG, VDB und DBV
Beim Runden Tisch Biokraftstoffe am 17. Januar und 5. Juli 2007 wurde zwischen Automobilindustrie, Mineralölindustrie, der mittelständischen Mineralölwirtschaft, Landwirtschaft sowie BMU/BMELV eine abgestimmte Roadmap für die weitere Förderung von Biokraftstoffen erarbeitet. Die Roadmap enthält die mittelfristig erforderlichen Maßnahmen, die zur Steigerung des Biokraftstoffanteils innerhalb Deutschlands und der EU notwendig sind.
Deutsche Saatzuchtunternehmen haben den Winterraps zu einer leistungsfähigen Kulturart entwickelt. Heutige moderne Rapssorten sind sogenannte Doppelnull-Typen, d. h. arm an Glucosinolaten (Bitterstoffen) und praktisch frei von Erucasäure. Im Ergebnis hat Rapsöl in idealer Weise die optimale Fettsäurezusammensetzung aus motortechnischer Sicht für die Produktion von hochqualitativem Biodiesel als auch aus ernährungsphysiologischer Sicht.
Die Studie des Institutes für Landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Hohenheim befasst sich mit der Frage der Potenzialbaschätzung für die Rohstoffproduktion vor dem Hintergrund des zum 01. Januar 2007 in Kraft tretenden Biokraftstoffquotengesetzes und der darin vorgegebenen Mengenziele. Einleitend wir die Situation auf den Märkten für Biokraftstoffe und Agrarrohstoffen analysiert.
Wahrheiten über Biodiesel
Aktualisierte Auflage 2006
Typische Behauptungen - und sachliche Antworten
Dieses Faltblatt beantwortet schnell und prägnant die wichtigsten Fragen rund um das Thema Biodiesel.