Die zum Teil umfassenden Projektvorhaben und -ergebnisse können in der Fachpresse oft nur auszugsweise veröffentlicht werden. Deshalb wurde die Buchreihe "UFOP-Schriften" geschaffen. Hier werden die Endberichte ausführlich dargestellt und veröffentlicht.
Der Bundessortenversuch (BSV) dient als Bindeglied zwischen dem dritten Prüfjahr in der amtlichen Wertprüfung (WP) mit dem Ziel der Sortenzulassung und den an den Beratungsbedarf der unterschiedlichen Regionen angepassten Landessortenversuchen (LSV). Aufgrund der kurzen Zeitspanne zwischen Ernte und Aussaat erfolgt die Sortenzulassung beim Winterraps erst nach der neuen Aussaat. Der BSV stellt damit sicher, dass von allen im Winterhalbjahr zugelassenen Sorten Prüfergebnisse aus dem aktuellen Anbaujahr vorliegen. Im gleichen Prüfungssortiment werden darüber hinaus die EU-Sorten geprüft, die im zweiten Jahr des EU-Sortenversuches stehen. Daraus ergibt sich ein gemeinsames Prüfungssortiment des Bundessortenversuches und des EU-Sortenversuches 2. Für die neu zugelassenen Sorten und für die EU-Sorten ist damit ein schneller und sicherer Eingang in die Beratungsaussagen, in die landwirtschaftliche Praxis und in die Landessortenversuche gewährleistet.
Nach Abschluss der dreijährigen Wertprüfung steht naturgemäß noch nicht fest, welche der geprüften Stämme später eine Zulassung für Deutschland erhalten. Damit sichergestellt ist, dass von allen später zugelassenen Sorten Prüfergebnisse aus dem aktuellen Anbaujahr vorliegen, werden die Zulassungskandidaten im so genannten Bundessortenversuch deutschlandweit weiter geprüft. Im gleichen Prüfungssortiment werden darüber hinaus die EU-Sorten geprüft, die im zweiten Jahr des EU-Sortenversuches stehen. Daraus ergibt sich ein gemeinsames Prüfungssortiment des Bundessortenversuches und des EU-Sortenversuches 2. Für die neu zugelassenen Sorten und für die EU-Sorten ist damit ein schneller und sicherer Eingang in die Beratungsaussagen, in die landwirtschaftliche Praxis und in die Landessortenversuche gewährleistet.
Das Anbaujahr 2006/07 begann mit wüchsigen Wachstumsbedingungen und bis zum Herbst hatten sich die Bestände in der Regel gut entwickelt. Durch den sehr milden Winter gab es an einigen Standorte kaum eine Vegetationsruhe und der Raps startete früh mit der Streckung. Zur Begutachtung der Versuche Ende März/Anfang April zeigten sich die Bestände deutlich weiter entwickelt als im Vorjahr und begannen 2-3 Wochen früher mit der Blüte als in 2006. Dies setzte sich bis zur Reife fort. Der Entwicklungsvorsprung wurde aber nicht an allen Standorte in höhere Erträge als im Vorjahr umgesetzt. Stärkerer Krankheitsbefall mit Phoma lingam, vor allem aber mit Sclerotinia begrenzten das Ertragspotential an einigen Standorten. Die milde Witterung über Winter, ein warmer April und feuchter Mai haben den Befall mit Sclerotinia gefördert und zum Teil auch an Standorten mit weiterer Fruchtfolge zu einem unerwartet hohem Befallsniveau geführt.
Auf die Frage, wie sich Produkte aus heimischen Öl- und Proteinpflanzen in den verschiedenen Marktsegmenten entwickeln werden, gibt eine aktuelle Studie des Instituts für Betriebslehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft der Justus-Liebig Universität Gießen detailliert Antwort. Die im Auftrag der UFOP erarbeitete Studie liefert detaillierte Prognosen zu den zukünftigen Entwicklungen auf den Märkten für Ölsaaten und Ölfrüchte. Deren Märkte sind nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit in einer strukturellen Umbruchphase.
Das Heft 33 beinhaltet Berichte über heimische Ackerbohnen, Futtererbsen und Süßlupinen, die wertvolle Futtermittel sind und die die Futterbasis ökologisch und konventionell wirtschaftender Betriebe erweitern.
Ergänzender Bericht: Bewertung von thermisch behandelten Lupinen als Rationskomponente für Hochleistungskühe mit geschütztem Protein in der Milchviehfütterung.
Das Heft 32 beinhaltet ausführliche Berichte zu den Themen “Nutzung von Rapsprotein in der Humanernährung” und “Verarbeitung von Rapssaat - Eigenschaften und Gewinnung von Proteinen”. Mit der Vorlage dieser Ausgabe der UFOP-Schriften, die bisherige Arbeiten zur Gewinnung von Rapsprotein aus den Jahren 1990 bis 2007 zusammenfasst und so einen aktuellen Überblick zum Stand der Forschungen hinsichtlich dem Einsatz in der Humanernährung gibt, gibt gleichzeitig der Wissenschaft sowie allen Beteiligten der Ölsaatenbranche Anregungen für neue Denkanstöße.
Die aktuellen Sortenversuche 2006 mit Winterraps und Sonnenblumen werden durch drei Berichte zu den Themen Rapsglanzkäfer, Ackerschnecken und Rohproteingehalte ergänzt.
Die aktuellen Sortenveruche 2005 mit Winterraps, Futtererbsen und Sonnenblumen werden durch folgenden Bericht ergänzt: Ölsäuregehalt im EU-Sortenversuch HO-Sonnenblumen: Ein Vergleich zwischen freier Abblüte und Selbstungen zur sortengerechten Beurteilung des Ölsäuregehaltes.
Heft 29 beinhaltet die Vorträge des 3. Symposiums Öl- und Proteinpflanzen "Oil 2005" vom 12. und 13. September 2005 in Bernburg. Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren "Ertrags- und Qualitätspotenziale von Öl- und Proteinpflanzen", "Ökonomische Rahmenbedingungen für den Anbau von Öl- und Proteinpflanzen" sowie "Fruchtfolge und Pflanzenschutz".Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Verbände, Beratung und Praxis.
Die aktuellen Sortenversuchen mit Winterraps und Sonnenblumen werden ergänzt durch zwei Berichte: 1. Impfung mit Rhizobien und N-Spätdüngung zu Futtererbsen und Blauen Süßlupinen, 2. Standortbezogene Risikobewertung für den Erreger der "Rapswelke" Verticillium longisporum.
Das Ziel des Projektvorhabens bestand in der Erstellung einer umfassenden Analyse des Glucosinolat(GSL)-Gehaltes von Raps und Rapsfuttermitteln in Deutschland. Hierzu wurden bundesweit auf den verschiedenen Ebenen der Rapsproduktion, des Rapshandels und der Rapsverarbeitung Erhebungen angestellt, wobei auch Importsaaten und Importfuttermittel einbezogen wurden. Das Untersuchungsmaterial umfasste Saatgut, Raps-Handelspartien und die Verarbeitungsprodukte Rapsextraktionsschrot (RES) und Rapskuchen (RK). Als Analysenmethoden für den GSL-Gehalt kamen in Abhängigkeit vom Probenmaterial die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) und die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) zum Einsatz.
Das Institut für Betriebstechnik und Bauforschung der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) legt seinen Abschlussbericht zur pfluglosen Bodenbearbeitung vor.
Die vorliegende Studie hatte eine Analyse und Bewertung der Vorfruchtwirkung von Winterraps zum Ziel. Grundlage dafür waren Literaturinformationen, die Ergebnisse von Fruchtfolge-Dauerversuchen sowie die Daten der in Deutschland durchgeführten Besonderen-Ernteerhebung (BEE).
Die von der UFOP geförderten Projektvorhaben liefern wertvolle Erkenntnisse zum Einsatz von Rapsextraktionsschrot und Körderleguminosen in der Geflügel- und Schweinefütterung.
Die aktuellen Sortenversuchen mit Winterraps, Ackerbohnen, Futtererbsen und Sonnenblumen werden ergänzt durch einen Bericht zu Untersuchungen zur Bildung freier Fettsäuren in Sonnenblumensaat. Lesen Sie hier die Zusammenfassungen der Berichte.
Die Agrarreform und deren nationale Umsetzung ist zum zentralen Thema der künftigen Agrarpolitik geworden - eine neue Herausforderung für die Landwirtschaft und damit für den Ackerbau und den Anbau von Öl- und Eiweißpflanzen.
Die aktuellen Sortenversuchen mit Winterraps, Futtererbsen und Sonnenblumen werden ergänzt durch einen Bericht zum Mischanbau von Ackerbau und Futtererbsen.
Heft 20 beinhaltet die Vorträge des 2. Symposiums Öl- und Faserpflanzen "Oil 2002" vom 7. und 8. Oktober 2002 in Jena. Nach dem erfolgreichen 1. Symposium im Jahr 1999 in Lutherstadt Wittenberg richtete sich auch die zweite Veranstaltung in dieser Reihe an Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Verbände, Beratung und Praxis. Themenschwerpunkte im Jahr 2002 waren "Märkte für Öle und Fasern sowie Verarbeitung", "Öle und Verarbeitungsprodukte in der Ernährung" sowie "Pflanzenbau - Qualität und Nachhaltigkeit".
Die aktuellen Sortenversuche mit Winterraps, Futtererbsen und Sonnenblumen werden ergänzt durch einen Bericht zur Ertragsstabilität und -steigerung beim Sonnenblumenanbau durch Richtungssaat. Lesen Sie hier die Zusammenfassungen der Berichte.
Die UFOP erhofft sich von den in Heft 17 vorgestellten Ergebnissen, dass mit der Verwendung von Glycerin in der Tierernährung ein neuer Absatzmarkt geschaffen werden kann.
Die aktuellen Sortenversuche mit Winterraps, Ackerbohnen, Futtererbsen und Sonnenblumen werden ergänzt durch Berichte zur Anwendung von Contans WG in Sonnenblumen und zur Bekämpfung der Anthracnose bei Lupinen durch Saatgutbeizung.
Eine Zusammenstellung der Vorträge, die anlässlich des 1. Symposiums Öl- und Faserpflanzen in Lutherstadt Wittenberg gehalten worden. Informieren Sie sich mittels Kurzvorträgen und Posterpräsentationen.
Der gezielte Einsatz von einheimischen pflanzlichen Futtermitteln gewinnt auch in der Lämmermast zunehmend an Bedeutung. Ein Weg zur Steigerung des Verbrauchervertrauens.
Informieren Sie sich über den Einsatz von Ackerbohnen und Süßlupinen in der Tierernährung sowie über die Anbauwürdigkeit und den Futterwert von verschiedenen Ackerbohnensorten.
Kosteneinsparung durch Optimierung der Düngung geht Hand in Hand mit der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bzw. Wettbewerbsfähigkeit des Rapsanbaus in der Fruchtfolge. Lesen Sie hier einen praxisrelevanten Beitrag zur produktionstechnischen Optimierung des Rapsanbaus.
Hier erhalten Sie die Zusammenfassung einer Praktikerbefragung zum Körnerleguminosenanbau. Neben Fragen zum Anbau von Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen und ihrer Verwertung werden auch agrarpolitische Aspekte berücksichtigt.
Ernährungswissenschaftler empfehlen Rapsöl im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung. Die Gründe hierfür sind zahlreich.
Der gezielte Einsatz von einheimischen pflanzlichen Futtermitteln gewinnt in der Tierernährung zunehmend an Bedeutung. Die 00-Rapssorten heutiger Qualität eröffnen neue Einsatz- und Absatzperspektiven im Futtermittelmarkt.
Der Eiweißpflanzenanbau ist für einen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Pflanzenbau unverzichtbar. Informieren Sie sich über Chancen und Potenziale.
Eine wissenschaftliche Zusammenstellung der wesentlichen anbaurelevanten Parameter der beiden wichtigsten deutschen Ölpflanzen: Raps und Sonnenblumen.