Identifizierung von geruchsaktiven Verbindungen in sensorisch einwandfreien sowie fehlerhaften (Off-Flavour-) Rapsölen und Entwicklung einer Analysenmethode zur Verbesserung der Qualitätskontrolle

Ziel des Forschungsvorhabens war es, aroma-aktive Verbindungen zu identifizieren, die einerseits für das typisch saatige und nussige Aroma von nativen, kaltgepressten Rapsölen verantwortlich sind und andererseits das stichig, modrige Aroma sensorisch auffälliger Rapsöle bestimmen. Auf Basis dieser Verbindungen sollten Markersubstanzen für die Klassifizierung von nativen, kaltgepressten Rapsölen in sensorisch guten und schlechten Rapsöle identifiziert werden, die dann mit Hilfe einer robusten und schnellen GC-MS Methode analysiert werden können. mehr...

Abschlussbericht: Pflanzenöle als potenzielle Quellen für Vitamin D

In Deutschland weist ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung einen suboptimalen Vitamin D-Status auf. Vitamin D kann zwar in der Haut endogen aus Vorstufen durch UV-Licht gebildet werden, jedoch ist die Eigensynthese jahreszeitlich eingeschränkt oder durch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln inhibiert. Deshalb ist die Bevölkerung in hohem Maße auch auf die alimentäre Zufuhr von Vitamin D angewiesen. Da unsere Lebensmittel -mit Ausnahme von fettreichem Seefisch- nur wenig Vitamin D enthalten, werden alternative lebensmittelbasierte Strategien gesucht, die Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D zu verbessern. mehr...

Abschlussbericht – Einfluss von Alpha-Linolensäure auf die Gastric Inhibitory Polypeptide (GIP)-vermittelte Entwicklung von Entzündungsreaktionen im Fettgewebe

Entzündungsreaktionen im Fettgewebe im Rahmen einer Adipositas tragen zur Entwicklung von Insulinresistenz und Diabetes mellitus bei. Diese Studie untersucht die Auswirkung von Rapsöl auf die Freisetzung astrointestinaler Hormone, deren Einfluss auf die Serum-Lipide, auf Leberwerte und auf Entzündungsreaktionen im Fettgewebe in moderat adipösen (BMI 27-35) Probanden. Es konnte gezeigt werden, dass eine isoenergetische tägliche Nahrungsergänzung mit 50 g Rapsöl über vier Wochen im Vergleich zu Olivenöl zu einer Verbesserung von Gesamt-und LDL-Cholesterinspiegeln sowie von Serum-Leberwerten kommt. mehr...

Abschlußbericht – Untersuchungen zum Vergleich der biofunktionellen Wirkungen von Lupinenprotein mit und ohne Phytasezusatz auf die vaskuläre Gesundheit

Einheimische Proteinpflanzen wie Lupine, Erbse und Ackerbohne sind aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes und der günstigen Aminosäurezusammensetzung ein wichtiger Bestandteil in der menschlichen Ernährung. Insbesondere bei fleischarmer oder vegetarischer Kost stellen sie eine unverzichtbare Eiweißquelle dar. Untersuchungen aus unserer Arbeitsgruppe haben gezeigt, dass diese Proteine auch günstige Wirkungen auf den Cholesterolstoffwechsel und die Arteriosklerose bzw. Gefäßverkalkung entfalten. Neben den Hauptnährstoffen enthalten einheimische Proteinpflanzen auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Phytinsäure (Hexa-Inositolphosphat). Phytinsäure reichert sich insbesondere bei Entölung der Pflanzen sowie bei der Herstellung von Proteinisolaten an. mehr...

Abschlussbericht zum Forschungsprojekt: Einfluss von alpha-Linolensäure auf klinische und biochemische Parameter bei Patienten mit Metabolischem Syndrom während und nach Gewichtsabnahme

Ernährungsmaßnahmen bilden die Eckpfeiler bei Prävention und Therapie des adipositas-assoziierten Metabolischen Syndroms. Während Einigkeit darüber besteht, dass bei den adipösen Patienten eine nachhaltige Gewichtsreduktion das primäre Therapieziel ist, bleibt die optimale Nährstoffzusammensetzung der Kost umstritten. mehr...

Ernährungsphysiologische und biofunktionelle Wirkungen von Inhaltsstoffen einheimischer Körnerleguminosen

Diese Bachelorarbeit betrachtet die Wirkungen von Inhaltsstoffen unserer einheimischen Körnerleguminosen Ackerbohne (Vicia faba L.), Erbse (Pisum sativum L.) und Lupine (Lupinus spp.) auf den menschlichen Körper. Dabei werden sowohl ernährungsphysiologische als auch biofunktionelle Aspekte berücksichtigt, um einen Ausblick zum zukünftigen Einsatz dieser Hülsenfrüchte in der menschlichen Ernährung geben zu können. Dazu werden die einzelnen Hülsenfrüchte und deren charakteristische Inhaltsstoffe näher betrachtet. Außerdem wird der aktuelle Stand der Forschung in diesem Bereich überblickt. mehr...

Carotinoide, Vitamin E und weitere qualitätsrelevante Bestandteile der Saat, des Presskuchens und des Öles von Raps, Sonnenblume, Lein und Distel

Speiseöle sind die reichhaltigste Vitamin-E-Quelle in unserer Ernährung und sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, wie die Carotinoide. In der vorliegenden Arbeit sollten mit Hilfe geeigneter HPLC-Methoden die Gehalte an Carotinoiden (Carotine und Xanthophylle) und Vitamin E (Tocopherole und Tocotrienole) in kaltgepressten und raffinierten Speiseölen aus dem Handel sowie in Ölen aber auch in den entsprechenden Saaten und Presskuchen aus einer dezentralen Ölmühle untersucht werden. mehr...

Untersuchungen zum Einfluss einfach ungesättigter Fettsäuren auf LDL-Oxidation und -atherogenität (Rapsölstudie)

Oxidative Veränderungen der Lipoproteine geringer Dichte (low-density-lipoproteins, LDL) werden als ein Initialvorgang bei der Entstehung der Arteriosklerose angesehen. Da diese LDL-Oxidation durch Ernährungsfaktoren beeinflußt werden kann, wurde mit dem Forschungsvorhaben untersucht, ob LDL-Partikel, die nach einer monoensäurereichen Kost gebildet werden, widerstandsfähiger gegenüber oxidativen Angriffen sind als LDL nach polyensäurereicher Kost. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden. mehr...

Rapsöl, ein Vitamin E-reiches Lebensmittel zur Prävention neurodegenerativer Erkrankungen

Erste klinische Interventionsstudien beim Menschen weisen darauf hin, dass eine hohe Aufnahme von Vitamin E möglicherweise positive Effekte im Hinblick auf die Prävention altersabhängiger neurodegenerativer Erkrankungen, wie altersbedingter Demenz, haben könnte. Auch im Tiermodell konnten Zusammenhänge zwischen der Vitamin E-Aufnahme und für die AD relevanten physiologischen Prozessen beobachtet werden. In der vorliegenden Arbeit wurde daher der Einfluss von Vitamin E aus der natürlichen Quelle Rapsöl auf die Genexpression und Parameter des oxidativen Stresses im Gehirn von Labortieren systematisch untersucht. Den Bericht dazu können Sie hier herunter laden. mehr...

Erhöhung der Oxidationsstabilität von Rapsöl durch Nutzung von Wechselwirkungen zwischen Tocopherolen und weiteren Antioxidantien

Rapsspeiseöl trägt durch seinen hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren zu einer gesunden Ernährung bei. Ungesättigte Fettsäuren sind jedoch besonders anfällig gegenüber oxidativen Veränderungen und verkürzen dadurch die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Aus diesem Grund werden fetthaltigen Lebensmitteln Antioxidantien zur Inhibierung der Lipidoxidation zugesetzt. Das häufigste in der Natur vorkommende lipidlösliche Antioxidans ist Vitamin E (bestehend aus 8 Tocopherol- und Tocotrienol-Derivaten), welches zusätzlich zu seiner antioxidativen Aktivität noch einen großen ernährungsphysiologischen Nutzen aufweist. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden. mehr...

Positive Beeinflussung der Fettsäurezusammensetzung im Produkt beim Vorfrittieren mit Rapsöl

Bei der Zubereitung von Lebensmitteln über das Frittieren fungiert das Frittierfett als Wärmeübertragungsmedium. Außerdem wird es durch das Produkt aufgenommen und bestimmt damit dessen Qualität. Typischerweise verbleibt das Frittierfett im Gegensatz zum Bratfett für mehrere Tage bis Wochen in der Friteuse. Daraus resultieren spezifische Anforderungen an die Frittierfette, um qualitativ hochwertige Produkte mit einem vertretbaren Aufwand herstellen zu können. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden. mehr...

Rapsöl zur entzündungshemmenden Ernährung

Untersuchungen zur quantitativen Umwandlung der a-Linolensäure in Eicosapentaensäure und deren Wirkung auf das Entzündungsgeschehen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis Die Supplementierung mit Fischölfettsäuren bewirkt bei Patienten mit rheumatoider Arthritis eine Abnahme der Entzündungsreaktion. In Deutschland wird wenig fettreicher Fisch verzehrt, der die wichtigste Quelle der entzündungshemmenden, mehrfach ungesättigten n-3 Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA) darstellt. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden. mehr...

Comparison of the effects of rapeseed oil, olive oil and hydrogenated plant oil on postprandial lipids and fatty acid oxidation

Olive and rapeseed oil are both considered beneficial for lipid metabolism because of their high content of monounsaturated fatty acids. In this analysis were compared postprandial lipid metabolism after test meals with these plant oils including hydrogenated plant oil as a reference. Please download the detailed report here. mehr...

Untersuchung von Einflussfaktoren auf die Qualität von kaltgepresstem Rapsöl als Speiseöl und Festlegung eines Qualitätsstandards

Kaltgepresstes Rapsspeiseöl wird vor allem in kleinen und mittleren dezentralen Anlagen produziert, in denen der Produktionsablauf auf das Wesentliche beschränkt ist. Deshalb spielt die Qualität der Rohstoffe, eine optimierte Pflanzenölgewinnung sowie eine umfassende Reinigung der Öle eine wichtige Rolle. In dem vorliegenden Forschungsbericht wird dargestellt, welche Einflussfaktoren für die Qualität der Öle entscheidend sind und inwiefern sich der sensorische Eindruck auswirkt, der als Entscheidungskriterium zum Kauf angesehen wird. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden. mehr...

Verhalten von verschiedenen Speiseölen während des Frittierens

Da die hervorragenden ernährungsphysiologischen Eigenschaften von Rapsöl durch verschiedene Untersuchungen nachgewiesen wurden, kann Rapsöl auch in der Zubereitungsart des Frittierens bedeutend sein. Im Rahmen eines Frittierversuches wurde die Eignung von 14 Speiseölen zum Frittieren untersucht. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden. mehr...