UFOP-Praxisinformation: Rapsextraktionsschrot in der Schweinemast

Rapsextraktionsschrotfutter (RES) fällt als Nebenerzeugnis bei der Rapsölgewinnung durch Extraktion der Rapssaat, die in Deutschland zurzeit auf ca. 1,5 Mio. ha angebaut wird, in Ölmühlen an. Das Futtermittel enthält nur noch wenig Restfett. Die deutsche Jahresproduktion an RES wird für das Jahr 2014 mit 5,4 Mio. t angegeben. RES ist nach Sojaextraktionsschrot (SES) das bedeutendste Eiweißfuttermittel mit steigenden Einsatzmengen. Mehr Informationen über Rapsextraktionsschrot in der Schweinefütterung finden Sie in der aktuellen UFOP-Praxisinformation. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Milchkuhfütterung ohne Sojaextraktionsschrot

Für die Proteinergänzung von Milchkuhrationen wird verstärkt über den kompletten Verzicht auf Sojaextraktionsschrot diskutiert. Diese Informationsbroschüre soll beispielhaft entsprechende Rationsgestaltungen aufzeigen. Als alternative Proteinfuttermittel bieten sich Rapsextraktionsschrot (RES) und Körnerleguminosen an. Die Berechnung der notwendigen Einsatzmengen basiert in erster Linie auf den Maßstäben des Proteinbewertungssystems für Milchkühe. Dies ist einmal das nutzbare Rohprotein (nXP) am Duodenum, das sich aus dem im Pansen unabgebauten Futterprotein (UDP) und dem im Pansen gebildeten Mikrobenprotein (MP) zusammensetzt. Der andere Maßstab ist die ruminale Stickstoffbilanz (RNB). Für eine bedarfsgerechte Proteinversorgung muss bilanziert werden, ob im Pansen genügend Stickstoff aus dem Futterrohprotein zur Verfügung steht, um eine optimale Pansenfermentation, einschließlich der mikrobiellen Proteinsynthese, sicherzustellen. Andererseits ist ein Stickstoffüberangebot (positive RNB) im Sinne einer optimalen Stickstoffnutzungseffizienz zu begrenzen. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Körnerleguminosen: Konservieren oder silieren?

Hohe Eiweißfutterpreise stellen Landwirte auch vor die Frage, selbst erzeugte Körnerleguminosen zu verfüttern. Fehlende Silos, schlechte Witterungsbedingungen bei der Ernte, ein vorhandener Futtermischwagen, hohe Trocknungskosten und fehlende Vermarktungswege führen verstärkt zu Überlegungen der Feuchtkörnerleguminosenkonservierung. Jahrzehnte waren Eiweißfutterpreise stabil, vieles war planbar. Seit längerer Zeit sind Preissprünge bei Eiweißfuttermitteln bis 20 % zu verzeichnen und Investitionsentscheidungen, z. B. in Lager, schwierig zu treffen. Will man dennoch an den Preisdifferenzen teilhaben, braucht man flexible Körnerleguminosenlagerungsmöglichkeiten, wie z. B. im Folienschlauchverfahren, ohne größere Investition. Ein Überblick über die praxisrelevanten Verfahren mit Schwerpunkt der Silierung von Feuchtkörnerleguminosen sowie deren Management wird in dieser Praxisinformation dargestellt. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Rapsextraktionsschrot in der Sauen- und Ferkelfütterung

Rapsextraktionsschrot (RES) fällt als Nebenerzeugnis bei der Rapsölgewinnung durch Extraktion der Rapssaat, die in Deutschland zurzeit auf ca. 1,5 Mio. ha angebaut wird, in Ölmühlen an. Das Futtermittel enthält nur noch wenig Restfett. Die deutsche Jahresproduktion an Rapsextraktionsschrot wird für das Jahr 2012 mit 4,8 Mio. t angegeben. RES ist nach Sojaextraktionsschrot das bedeutendste Eiweißfuttermittel mit steigenden Einsatzmengen. Durch den Ölentzug aus der Rapssaat werden im Extraktionsschrot Inhaltsstoffe, wie insbesondere Rohprotein, aber auch Rohfaser angereichert. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Rapsextraktionsschrot in der Fütterung von Legehennen

Rapsextraktionsschrot (RES) fällt als Nebenerzeugnis bei der Gewinnung von Rapsöl durch Extraktion der Rapssaat in Ölmühlen an. Das Schrot enthält nur noch wenig Restöl. Die Jahresproduktion in Deutschland an Rapsextraktionsschrot betrug im Jahr 2011 4,6 Mio. Tonnen. Rapsextraktionsschrot ist nach Sojaextraktionsschrot das bedeutendste Eiweißfuttermittel. Durch den Ölentzug werden im Vergleich zur Saat andere Inhaltsstoffe wie das Rohprotein oder die Faserfraktionen angereichert. In seiner Zusammensetzung und im Futter- wert ist Rapsextraktionsschrot weitgehend konstant. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Einsatz von Rapsextraktionsschrot in der Milchkuhfütterung

Als heimische Eiweißquelle wird Rapsextraktionsschrot seit Jahrzehnten bei Rind und Schaf mit großem Erfolg verwendet. Der Einsatz erfolgt als Einzelkomponente und im Mischfutter. Die Fortschritte in der Züchtung und neue Erkenntnisse zum Protein- und Energiewert erweitern auch die Einsatzmöglichkeiten zur gezielten Proteinversorgung der hochleistenden Milchkuh. Die vorliegende Praxisinformation greift die neuen Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Forschung und der Fütterungspraxis auf und leitet Empfehlungen für den Einsatz ab. Da Rapsextraktionsschrot (RES) in erster Linie mit Sojaextraktionsschrot (SES) konkurriert, erfolgen vergleichende Untersuchungen und Bewertungen. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Einsatz von Glycerin in der Fütterung

Glycerin wird seit einigen Jahren zunehmend als Futtermittel angeboten. Ursächlich dafür ist eine ansteigende Produktion von Biodiesel hauptsächlich aus Raps, bei der Glycerin als Nebenprodukt anfällt. Da der Einsatz von Glycerin als Komponente in Futterrationen noch vergleichsweise neu ist und auf dem Futtermittelmarkt angebotene Partien sich qualitativ erheblich unterscheiden, soll nachfolgend der Futterwert von Glycerin näher beschrieben werden. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Rapsextraktionsschrot in der Bullenmast und Fresseraufzucht

Die Ölgewinnung aus der Rapssaat erfolgt durch Extraktion mit Lösungsmittel oder mechanische Abpressung. Bei der Extraktion in Ölmühlen fällt als Futtermittel Rapsextraktionsschrot (RES) an, das nur noch wenig Restfett enthält. Demgegenüber enthält Rapskuchen noch einen beachtlichen, je nach Abpressung sehr unterschiedlichen Fettgehalt von etwa 12 - 18 %. Die deutsche Jahresproduktion an Rapsextraktionsschrot wird für das Jahr 2009 auf 4,4 Mio. t und die von Rapskuchen auf 0,5 - 0,6 Mio. t geschätzt. An der Gesamtmenge der in Deutschland als Futtermittel verwendeten Ölkuchen und -schrote ist RES mit 35 % beteiligt. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Rapskuchen in der Schweinefütterung

Rapskuchen fällt als Nebenerzeugnis bei der Rapsölgewinnung durch mechanisches Abpressen der Rapssaat in dezentralen Ölmühlen an. Je nach Abpressgrad besitzt Rapskuchen noch mehr oder weniger hohe Restölgehalte. Die früher verwendete Bezeichnung Rapsexpeller ist heute nicht mehr gebräuchlich. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Rapsextraktionsschrot an Mastschweine auch in hohen Mischungsanteilen bewährt

In einem früheren UFOP-Projekt wurde in sieben Praxisbetrieben der Einsatz von 5% Rapsextraktionsschrot (RES) in der Anfangs- und 10% in der Endmastmischung geprüft. Sowohl in der Mastleistung als auch in der Schlachtkörperqualität wurden keine Unterschiede zur jeweiligen Kontrollgruppe mit Sojaextraktionsschrot als alleiniger Proteinkomponente festgestellt. RES hat sich somit auch unter Praxisbedingungen als vollwertige Proteinkomponente im Schweinefutter bewährt. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Glycerin mit unterschiedlichen Qualitäten am Markt

Seit mittlerweile sieben Jahren stellt die Positivliste für Einzelfuttermittel in der Landwirtschaft und der gesamten Futtermittelwirtschaft eine anerkannte Sammlung von Rohstoffen dar. In der neuen Auflage der Positivliste (http://www.futtermittel.net/) wurden nun die Anforderungen an die Futtermittelkomponente Glycerin ergänzt, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) mitteilte. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Einsatz von heimischen Körnerleguminosen in der Milchviehfütterung im ökologischen Landbau

In dieser UFOP-Praxisinformation wird zunächst der Einsatz heimischer Körnerleguminosen in der Milchviehfütterung dargestellt. Im zweiten Teil der Broschüre wird ein Überblick über die unterschiedlichen im ökologischen Landbau nutzbaren Behandlungsverfahren und deren Einfluss auf den Proteinschutz von Körnerleguminosen gegeben sowie die Preiswürdigkeit von Ackerbohnen, Erbsen und Lupinen betrachtet. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Inhaltsstoffe, Futterwert und Einsatz von Erbsen in der Nutztierfütterung

Das bestehende Verfütterungsverbot für die meisten tierischen Eiweißfuttermittel sowie die Diskussionen über gentechnisch veränderte Pflanzen hat das Interesse für heimische Eiweißfuttermittel neu geweckt. Insbesondere die Körnerleguminosen Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen finden - auch unter dem Gesichtspunkt der Regionalisierung in der landwirtschaftlichen Erzeugung - zunehmend Beachtung. Dies macht sich auch in der Ausdehnung der Anbauflächen bemerkbar. In der vorliegenden UFOP-Praxisinformation wird ein Überblick über Inhaltsstoffe, Futterwert und Einsatzmöglichkeiten der Erbse in der Nutztierfütterung gegeben. Hierbei wurden insbesondere die Ergebnisse von Fütterungsversuchen der letzten zehn Jahre berücksichtigt. mehr...

UFOP-Praxisinformation: Inhaltsstoffe, Futterwert und Einsatz von Ackerbohnen in der Nutztierfütterung

Ackerbohnen können als Protein- und Stärketräger an alle landwirtschaftlichen Nutztiere verfüttert werden. Die Blütenfarbe liefert wichtige Informationen zur gezielten Wahl von Ackerbohnen für einzelne Nutzungsrichtungen. Buntblühende Sorten gelten als widerstandfähiger gegen bodenbürtige Pflanzenkrankheiten – sie unterstützen auf natürliche Weise den Pflanzenschutz. In der Tierernährung empfehlen sie sich aufgrund höherer Beständigkeit im Pansenstoffwechsel bevorzugt für Wiederkäuer. In der Ernährung von Geflügel und Schwein muss das bekannte Defizit von Ackerbohnen an der Aminosäure Methionin beachtet werden. Bei diesen Tierarten bringen weißblühende Sorten aufgrund höherer Verdaulichkeit Vorteile. Diese Gesichtspunkte sollten beim Anbau und beim Einsatz in der Nutztierernährung stärker als bisher beachtet werde mehr...

UFOP-Praxisinformation: Inhaltsstoffe, Futterwert und Einsatz von Lupinen in der Nutztierfütterung

Lupinen sind ein wertvolles Futtermittel in der Ernährung landwirtschaftlicher Nutztiere und können die Futterbasis ökologisch und konventionell wirtschaftender Betriebe erweitern. Von besonderem Interesse ist der hohe Rohproteingehalt, der zwar niedriger liegt als bei Sojaextraktionsschrot aber höher als bei allen anderen heimischen Körnerleguminosen. Einsatzbeschränkungen ergeben sich aus den Gehalten an sekundären Inhaltsstoffen wie insbesondere Alkaloiden und Nicht-Stärke-Polysacchariden in der Fütterung der Monogastrier. Bei der Verfütterung sollten ausschließlich Süßlupinen mit niedrigem Alkaloidgehalt eingesetzt werden. Die Ergänzung der Futterration mit Aminosäuren (Methionin!) ist in der Regel notwendig. Geeignete Behandlungsverfahren können die Verwertung weiter verbessern. mehr...