Hinweis:
Honorarfreie Veröffentlichung der nachstehenden Grafiken und Bilder nur im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die UFOP oder im Zusammenhang mit einer Veröffentlichung von Pressemitteilungen der UFOP. Bitte geben Sie bei Veröffentlichung “UFOP” als Quelle an!

08.01.2016

Biodiesel und HVO 2014

Mit 1,4 Mio. Tonnen bleibt nachhaltig zertifiziertes Rapsöl die wichtigste Rohstoffquelle für den Biodieselanteil im Dieselkraftstoff (B7). Dies weist der im Dezember 2015 von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlichte Evaluierungs- und Erfahrungsbericht für das Quotenjahr 2014 aus. Unter Berücksichtigung von importiertem hydrierten Pflanzenöl (HVO) auf Basis von Palmöl (336.000 Tonnen), wurden dem Dieselkraftstoff in Deutschland 2014 insgesamt ca. 2.4 Mio. Tonnen Biokraftstoffe beigemischt. In der Biodieselwirtschaft spielen Palmöl oder Sojaöl dagegen kaum eine Rolle (s. Grafik).
30.06.2015

Vorteil Biokraftstoffe – im Schnitt 60 Prozent besser als fossile Kraftstoffe

Mit durchschnittlich 60 Prozent Treibhausgasminderung beginnt der Wettbewerb um die beste Treibhausgaseffizienz. Dies bestätigt der erste Quartalsbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Grundlage für die Berechnung sind die in der Datenbank „Nabisy“ eingestellten Nachhaltigkeitsnachweise. Zum 1. Januar 2015 führte Deutschland als erstes Mitgliedsland der Europäischen Union die Treibhausgasminderungspflicht ein, beginnend mit 3,5 Prozent bis 2016, 4 Prozent ab 2017 und 6 Prozent ab 2020. Die Angaben der BLE bestätigen die Erwartungen der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), dass die gesetzlichen Anforderungen der Erneuerbare Energien-Richtlinie – von zurzeit 35 Prozent und ab 2017 mindestens 50 Prozent Treibhausgasminderung als Voraussetzung für den Marktzugang – bei weitem übertroffen werden.
20.04.2015

Regenwaldschützer

Die Rapsblüte ist in jedem Frühjahr bundesweit wieder ein echter Hingucker. Ein großer Teil des Öls, das nach der Ernte aus der Rapssaat gewonnen wird, findet seinen Weg in Fahrzeugtanks, wo es dem fossilen Diesel in Form von Biodiesel beigemischt wird. Theoretisch können so drei Millionen Pkw ein Jahr lang ohne einen Tropfen Erdöl betrieben werden. Aber nicht nur der Import von fossilem Öl wird auf diese Weise reduziert. Gleichzeitig wird auch der Importbedarf von Sojaschrot um rund 2,6 Millionen Tonnen reduziert, da bei der Herstellung des Rapsölkraftstoffs diese Menge Futtermittel automatisch entsteht. Diese Menge ersetzt Sojaimporte in einem Umfang, der etwa einer Million Hektar entspricht. Damit trägt der Rapsanbau in Deutschland so auch zum Schutz von Regenwäldern in Südamerika bei, die dem Hunger der Welt nach Sojaschrot bereits allzu oft weichen mussten.
20.04.2015

Nachhaltige Mobilität mit Zertifikat

Auf mehr als 1,3 Millionen Hektar blühen derzeit die Rapsfelder in ganz Deutschland. Kein Wunder, wenn dabei die Frühlingsgefühle abheben. Wer in diesen Tagen mit einem Dieselfahrzeug unterwegs ist, hat den Raps nicht nur vor Augen, sondern bis zu 7 Prozent auch im Tank. Das spart nicht nur Mineralöl, sondern auch große Mengen CO2, denn bereits heute fallen bei der Herstellung und Verwendung von Biokraftstoffen im Vergleich zu fossilem Diesel im Schnitt 60 Prozent weniger Treibhausgase an. Zukünftig soll die Einsparung sogar noch größer ausfallen. Damit das aber garantiert nicht zu Lasten der Natur geht, legen Umweltverbände und Gesetzgeber großen Wert darauf, dass Rohstoffe für die Herstellung von Biokraftstoffen nachhaltig produziert werden. Für Raps aus Deutschland trifft das zu, denn die deutsche Ernte ist als nachhaltig zertifiziert. Dafür durchläuft der Raps eine umfangreiche „Checkliste“ vom Anbau bis zur Verarbeitung. Nur für Biokraftstoff-Rohstoffe ist dieser weltweit zu erfüllende Standard der Nachhaltigkeit bislang gesetzlich geregelt.
13.01.2015

Biodieselabsatz 2014 leicht über Vorjahresniveau

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) schätzt den Gesamtabsatz an Biodiesel in Deutschland für das Jahr 2014 auf etwa 2,3 Mio. Tonnen. Damit liege der Gesamtabsatz zwar ca. 100.000 t über dem Vorjahr, allerdings werde das Niveau der Jahre 2011 und 2012 nicht erreicht. Dies betreffe insbesondere den Absatz von Pflanzenölmethylester, stellt die UFOP fest. So sei der Absatz 2014 zwar auf insgesamt etwa 1,6 Mio. Tonnen gestiegen (Vorjahr 1,5 Mio. t), 2011 und 2012 seien jedoch noch 2,1 bzw. 1,9 Mio. Tonnen Biodiesel aus Pflanzenöl abgesetzt worden.
10. Juni 2014

Die grünen Pioniere in der Grünen Hölle

Sie sind die Pioniere des grünen Rennsports in Deutschland. Smudo, Frontmann der Band Die Fantastischen Vier und der ehemalige DTM-Fahrer Thomas von Löwis of Menar haben vor mittlerweile 12 Jahren ihr erstes gemeinsames 24h-Rennen mit Raps-Biodiesel im Tank bestritten. Und seit damals ist es das Ziel der beiden Öko-Racer, mit ihrem Four Motors-Rennteam Motorsport auf möglichst nachhaltige Weise zu betreiben. Mit dem vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung, dem sogenannten Bioconcept-Car III auf Basis eines VW Scirocco, startet das Team am 21. Juni vor über 200.000 Besuchern beim diesjährigen ADAC 24h-Rennen auf der traditionellen Nürburgring-Nordschleife.
15. April 2014

Raps und das Haferprinzip

Überall in Deutschland blüht in diesen Tagen der Raps. Das Öl, das dieser Raps nach dem Pressen seiner Saat liefern wird, findet seinen Weg nicht nur als Rapsspeiseöl auf den Tisch und in Form von Biodiesel in den Tank von Pkw und Lkw. Es kann als reiner Rapsölkraftstoff auch Traktoren antreiben. Landwirte nutzten früher Zugtiere und fütterten sie mit „Bioenergie“ in Form von selbst erzeugtem Heu oder Hafer. Dieses "Haferprinzip" funktioniert heute auch sehr gut mit Rapsöl, vorausgesetzt, der Landwirt besitzt einen pflanzenöltauglichen Traktor. Um dieser Technologie zum Durchbruch zu verhelfen, bereitet der Freistaat Bayern momentan ein spezielles Förderprogramm vor, mit dem die Umrüstkosten auf den Pflanzenölbetrieb für 200 Traktoren teilweise kompensiert werden sollen.
7. Februar 2014

Biodiesel – Rohstoffmix im Diesel

Rapsöl ist mit 89 Prozent erwartungsgemäß der wichtigste Rohstoff des im Dieselkraftstoff enthaltenen Biodieselanteils, gefolgt von Palmkernöl mit 6 Prozent sowie Palm- und Sojaöl mit 4 bzw. 1 Prozent. Dies ist das Ergebnis der im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) erneut durchgeführten Unter-suchung der Rohstoff-zusammensetzung des Diesel-krafstoffs an öffentlichen Tankstellen.
6. September 2013

Die 3 von der Rapstankstelle

Musiker und Rennfahrer Smudo, Motorsportler Daniel Schellhaas und Teamchef Thomas von Löwis of Menar (v. l. n. r.) setzen bei Ihren Starts in der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf RapsPower. Ihr VW Scirocco "Bioconcept-Car" hat im Jahr 2013 "Rmax"-Rapskraftstoff im Tank. Dabei handelt es sich um einen 100-prozentigen Biokraftstoff, der zu gleichen Teilen aus hydriertem Pflanzenöl (HVO) und Biodiesel besteht, wie er auch Dieselkraftstoff der DIN EN 590 mit bis zu 7 Prozent beigemischt wird. Bildnachweis: Bernd Roselieb.
6. September 2013

Smudo mit maximaler RapsPower auf der Nordschleife

Das Four Motors Team rund um Musiker und Rennfahrer Smudo, TV-Autotester Tim Schrick sowie Teamchef und Ex-DTM-Fahrer Thomas „Tom“ von Löwis of Menar wird seinem Ruf als „Grünes Rennteam“ auch in diesem Jahr mehr als gerecht. Der grün-gelbe VW-Scirocco, der innerhalb von zwei Jahren zum „Bioconcept-Car“ weiterentwickelt wurde, besteht mittlerweile nicht nur zu großen Teilen aus Biowerkstoffen, sondern ist auch auf der Kraftstoffseite immer mehr zu einem Innovationsträger geworden. Bildnachweis: Bernd Roselieb.
10. Juli 2013

UFOP-Tankstellenstudie: Rohstoffvielfalt im Biodieselanteil nimmt zu

Mit 53 Prozent Rohstoffanteil ist Rapsöl nach wie vor die bedeutendste Rohstoffquelle für die Produktion von Biodiesel in Deutschland, gefolgt von Palmöl mit 25 Prozent, Kokos- und Sojaöl mit jeweils 11 Prozent. Dies ist das Ergebnis der von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) vorgelegten Studie. Im Auftrag der UFOP wurden deutschlandweit 60 Tankstellen von Mineralölunternehmen – gewichtet nach Marktanteilen – beprobt und der Biodieselanteil im Dieselkraftstoff sowie dessen Rohstoffzusammensetzung bestimmt.
2. Mai 2013

Rapsblüte 2013 – Landschaftsmalerei in Gelb

Deutschlands Landwirte sorgen für regionale und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel, liefern als Energiewirte Strom und Wärme und sorgen darüber hinaus auch als „Landschaftsmaler“ für das, was wir gemeinhin als Kulturlandschaft bezeichnen. In diesen Tagen kann man das Ergebnis ihrer Arbeit besonders gut bewundern, denn auf über 1,4 Mio. Hektar der insgesamt 12 Mio. Hektar Ackerfläche blüht derzeit der Raps. Ein gelber Flickenteppich, der im letzten August ausgesät wurde und der jetzt für wenige Wochen ein imposantes Bild liefert. Im Juli werden die Landwirte dann die Früchte ihrer Arbeit ernten können. Aus der blühenden Pracht entstehen dann mehr als 2,2 Mio. Tonnen Rapsöl, das als Speiseöl auf den Teller und als Kraftstoff in den Tank gelangt. Letzteres setzt voraus, dass der Landwirt die Nachhaltigkeit seines Anbaus nachweist. Mit dieser Nachhaltigkeitszertifizierung wird der Lebensweg vom Acker bis in den Tank lückenlos erfasst und dokumentiert.
23. April 2013

UFOP mit Smudos Rennteam auf dem Potsdamer Platz

UFOP-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Vogel, Sänger und Rennfahrer Smudo, Teamchef Tom von Löwis of Menar und UFOP-Geschäftsführer Stephan Arens (v.l.n.r) präsentieren das mit Rapskraftstoff betriebene Bioconcept-Car auf dem Potsdamer Platz in Berlin.
23. April 2013

Smudo mit RapsPower auf dem Potsdamer Platz und Nürburgring

Der bekannte Musiker und Rennfahrer Smudo präsentierte vor dem ADAC 24h-Rennen Team und Technik seines Bioconcept-Cars auf dem Potsdamer Platz in Berlin.
29. Oktober 2012

Teller – Tank: Ohne Bioenergie hätten wir nicht mehr, sondern weniger auf dem Teller

In der Debatte Bioenergie vs. Welternährung wird ein zentrales Argument nicht wahrgenommen: Bei der Produktion von Biodiesel wird nur ein kleiner Teil der Rapspflanze tatsächlich für den Energiesektor verwendet: das pflanzliche Öl (ca. 40 %). Den größeren Teil stellt das gewonnene Ölschrot dar (ca. 60 %), das als proteinhaltiges Futtermittel in der Tierernährung für die Produktion von Milch, Käse, Eiern und Fleisch gebraucht wird und somit zusätzlich dem Lebensmittelmarkt zur Verfügung steht. Biodiesel steht somit nicht in Konkurrenz zur Sicherung der Welternährung, er hat vielmehr in Deutschland durch die Ausdehnung der Anbauflächen für Raps aufgrund der Biodieselnachfrage zusätzliche Mengen Futtermittel in die Lebensmittelschiene gebracht. In Konsequenz bedeutet das: Ohne die Biodieselproduktion hätten wir weniger auf dem Teller, nicht mehr!
12. Oktober 2012

Umstellung auf Übergangsware erhöht Biodieselpreis

Nach Angaben des Agrarmarktinformationsdienstes, AMI, wird seit dem 01. Oktober 2012 so genannte Übergangsware von den Biodieselherstellern angeboten. Die Rohstoffzusammensetzung für Biodiesel orientiert sich an dem sogenannten Cloud-Filter-Plugging-Point (CFPP-Wert). Dieser Wert gibt in Grad Celsius die Temperatur an, ab der der Kraftstoff nicht mehr die erforderliche Filtrierbarkeit besitzt. Schlimmstenfalls kommt es zu Filterverstopfungen und motortechnischen Problemen. Rapsöl ist daher der Rohstoff zur Sicherstellung der Winterqualität von Biodiesel und erklärt den hiermit verbundenen Preisanstieg (Grafik).
30. April 2012

RapsPower für Smudo beim ADAC 24h-Rennen 2012

Das Four Motors Rennteam aus Reutlingen mit seinem prominenten Fahrer Smudo demonstriert beim diesjährigen ADAC 24h-Rennen, dass Motorsport deutlich nachhaltiger möglich ist als gemeinhin angenommen. Angetrieben wird das 240 PS starke 2 Liter Dieselaggregat des "Bioconcept-Cars" mit einem Hochleistungsbiokraftstoff auf Basis von heimischem Rapsöl. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus konventionellem Raps-Biodiesel (RME) und so genanntem HVO-Biokraftstoff. HVO bedeutet „Hydrotreated Vegetable Oil“ (hydriertes Pflanzenöl). Foto: Patrick Sablotny
23. April 2012

Rapsblüte 2012 – Nachhaltiger Rapsanbau durch Zertifizierung

Deutschland ist in diesen Tagen ein gelber Flickenteppich. Auf über 1,3 Mio. Hektar blüht der Raps, den die deutschen Landwirte bereits im vergangenen Herbst ausgesät haben. Im Juli werden sie die Früchte ihrer Arbeit ernten können. Um die schwarz-braunen Samenkörner dann auch als Rohstoff für die Herstellung von Biokraftstoffen verwenden zu können, ist seit Anfang 2011 ein so genannter Nachhaltigkeitsnachweis erforderlich. Deutschland nimmt innerhalb der EU eine Vorreiterposition ein und hat diese EU-Vorgaben als erstes Land konsequent umgesetzt. Damit ist Deutschland auch weltweit ein Vorbild. Mit der Nachhaltigkeitszertifizierung wird hierzulande der Lebensweg vom Acker bis in den Tank lückenlos erfasst und dokumentiert.
02. Februar 2012

IGW 2012

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer im Gespräch mit (v.l.n.r.) dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes BioEnergie e. V. (BBE) Helmut Lamp, dem Vorsitzenden der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) Dr. Klaus Kliem und dem BDOel-Vorsitzenden Günter Hell
01. Februar 2012

IGW 2012

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister Berlins, und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner beim Besuch der nature.tec 2012 in Halle 5.2 der Internationalen Grünen Woche
01. Februar 2012

IGW 2012

Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, im Gespräch mit dem BDOel-Vorsitzenden Günter Hell, UFOP-Geschäftsführer Stephan Arens und Harald Ebner, MdB Bündnis 90/Die Grünen
01. Februar 2012

IGW 2012

Stephan Arens, Geschäftsführer der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP), und BDOel-Vorsitzender Günter Hell im Gespräch mit Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
31. August 2011

Higher blending quotas for biofuels in the EU

According to the “Kingsman” industry information service, some member states have increased their national blending quotas in 2011 in comparison with 2010 on the basis of energy content: Finland: from 4 % to 6 %, Poland: from 5.75 % to 6.2 %, Italy: from 3.5 to 4 %, Spain: from 5.83 % to 6.2 %, Bulgaria: from 3.5 % to 5 % (by vol.) Denmark adopts a first-ever obligatory quota of 3.5 %. As a result of these higher quotas, the Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) expects another increase in the consumption of biodiesel and biofuel within the European Union in 2011. As reported by EurObserv’ER of July 2011, biofuel sales went up by 1.7 million in comparison with 2009; this was an increase of 13.6 per cent to 13.9 million tonnes (biodiesel: 10.7 million tonnes, vegetable oil: 0.2 million tonnes, bioethanol: 3 million tonnes).
31. August 2011

Erhöhung der Beimischungsquote für Biokraftstoffe in der EU

Dem Brancheninformationsdienst “Kingsman” zufolge haben einige Mitgliedstaaten ihre nationalen Beimischungsquoten auf energetischer Basis für das Jahr 2011 gegenüber 2010 erhöht: Finnland: von 4 % auf 6 %, Polen: von 5,75 % auf 6,2 %, Italien: von 3,5 auf 4 %, Spanien: von 5,83 % auf 6,2 %, Bulgarien: von 3,5 % auf 5 % (Vol), Dänemark führt mit 3,5 % erstmals eine Quotenverpflichtung ein. Als Ergebnis der Quotenerhöhungen erwartet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) für das Jahr 2011 einen erneuten Anstieg des Biodiesel- bzw. Biokraftstoffverbrauchs in der Europäischen Union. Gemäß der Auswertung des EurObserv’ER vom Juli 2011 stieg der Biokraftstoffabsatz im Vergleich zum Jahr 2009 um 1,7 Mio. Tonnen oder 13,6 Prozent auf 13,9 Mio. Tonnen (Biodiesel: 10,7 Mio. Tonnen, Pflanzenöl: 0,2 Mio. Tonnen, Bioethanol: 3 Mio. Tonnen).
15. Juni 2011

24 Stunden mit 100 % Rapspower

In diesem Jahr startet Smudo mit seinem Bioconcept-Car III am 25. und 26. Juni beim traditionellen ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Dabei handelt es sich um einen speziell für den Langstreckensport aufgebauten VW Scirocco mit einem 240 PS starken 2 Liter Dieselaggregat, der mit einem neuen Hochleistungskraftstoff auf Basis von Rapsöl angetrieben wird.
10. Mai 2011

From the field into the tank and back again

According to legislation in effect since the beginning of 2011, biofuels can only be sold in the German market if it can be demonstrated that the energy plants from which the biofuel is produced were grown in line with the principles of sustainability. The “Biofuels Sustainability Ordinance” translates the EU directive into national law in Germany. The great deal of documentation and certification is to ensure that the biomass for the production of biofuel is not obtained, e.g., from slash-and-burn cultivation in rain forests.
10. Mai 2011

Vom Feld bis in den Tank und wieder zurück

Seit dem Beginn des Jahres 2011 dürfen in Deutschland nur noch Biokraftstoffe verkauft werden, wenn die dafür verwendeten Energiepflanzen nachweislich nachhaltig angebaut wurden. Mit der “Biokraftstoffnachhaltigkeits-Verordnung” wurde diese Richtlinie der EU hierzulande umgesetzt. Der damit verbundene große Aufwand für die Dokumentation und Zertifizierung soll sicherstellen, dass die Biomasse für die Biokraftstoffproduktion beispielsweise nicht von Brandrodungsflächen aus Regenwäldern stammt.
02. Mai 2011

Rapsblüte 2011 - Nachhaltige Rapskraftstoffe mit System

Die Rapsblüte verwandelt Deutschland wie jedes Jahr auch in diesen Tagen in eine einzigartige blühende Landschaft. Insgesamt sind es ca. 1,5 Mio. Hektar, auf denen die deutschen Landwirte bereits im vergangenen Herbst Raps ausgesät haben. Im Juli werden sie die Früchte ihrer Arbeit ernten können. Um die schwarz-braunen Samenkörner dann auch als Rohstoff für die Herstellung von Biokraftstoffen verwenden zu können, ist seit Anfang 2011 ein so genannter Nachhaltigkeitsnachweis erforderlich. In erster Linie dafür gedacht, Regenwälder in Südamerika und Asien zu schützen, gelten die Nachhaltigkeitsanforderungen selbstverständlich auch für den Anbau und die Verarbeitung von Energiepflanzen in der EU. Deutschland hat die entsprechende Richtlinie der EU als erstes Mitgliedsland umgesetzt und inzwischen mit REDCert und ISCC zwei Zertifizierungssysteme anerkannt. Sie sorgen dafür, dass die Nachhaltigkeit vom Acker bis in den Tank lückenlos erfasst und dokumentiert wird.
29. April 2011

Rapsblüte 2011 - Nachhaltige Mobilität mit deutschem Raps

Die EU-Richtlinie zur Förderung der Verwendung Erneuerbarer Energien stellt sehr hohe Anforderungen an die nachhaltige Erzeugung von Rohstoffen, die für die Herstellung von Biokraftstoffen verwendet werden. Deutschland geht in der EU mit der Umsetzung dieser Richtlinie vorbildlich voran, was dazu führt, dass heimischer Raps derzeit überaus begehrt ist. Praktisch die gesamte deutsche Rapsproduktion ist mittlerweile als nachhaltig zertifiziert. Das eröffnet den Landwirten eine attraktive Absatzmöglichkeit. Zurzeit blühen rund 1,5 Mio. Hektar Raps auf deutschen Ackerflächen. Das ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein guter Ausblick für die heimische Landwirtschaft und Umwelt.
30. November 2009

Verpflichtung zur Treibhausgasverminderung stellt Landwirtschaft und Biokraftstoffhersteller vor große Herausforderungen

Das Ziel, die Treibhausgase (THG) durch den Einsatz von Biokraftstoffen zunächst um mindestens 35 % und ab 2017 um 50 % zu senken, kann in den meisten Fällen nicht allein über die in der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (2009/28/EG) vorgegebenen Standardwerte erfüllt werden. Erforderlich ist eine rohstoff- und verarbeitungsbezogene individuelle Optimierung der THG-Emissionen über die gesamte Konversionskette. Auch der landwirtschaftliche Anbau ist betroffen, wenn spätestens ab 2017 maximal 41,9 gCO2eq/MJ und ab 2018 für neue Anlagen maximal 33,5 gCO2eq/MJ nicht überschritten werden dürfen. Bei Biodiesel aus Raps liegen die Emissionen nach dem Standardwert mit 52 g CO2eq/MJ knapp unter dem Wert von 54,5 g CO2eq/MJ für das aktuelle Reduktionsziel von 35 % gegenüber fossilem Kraftstoff. Zur Erreichung des Reduktionsziels von 50 % ab dem Jahr 2017 und 60 % für Neuanlagen ab 2018 sind daher zusätzliche Maßnahmen zur Einsparung von Treibhausgasen auch im landwirtschaftlichen Anbau zwingend erforderlich.
16. Juni 2009

Sustainable energy usage for power and fuels

Certification of bioenergy has become considerably more tangible with the publication of European Directive 2009/28/EU for the subsidisation of renewable energy usage on 5th June 2009 and the presentation of the government draft for national sustainability regulations for biomass usage and power generation on 10th June 2009. The provisions for the generation of power from biomasses were taken over into the biofuel sustainability regulations with the same contents; both ordinances are to be applicable in July 2009. The main point of the new statutory provisions within the EU is the minimum greenhouse gas savings in comparison to fossil energy at an initial level of 35% which will be demanded in the future. Consistent verification of the origin of any biomasses produced under the observance of further sustainability requirements is to be put into place along the goods chain in the form of a mass balance system.
12. Juni 2009

Nachhaltige Bioenergienutzung für Strom und Kraftstoffe

Der Entwurf der Nachhaltigkeitsverordnung sieht zur Einhaltung der neuen Anforderungen an die Nutzung der Biomasse eine umfassende Zertifizierung der Wirtschaftsbeteiligten vom Erfassungshandel bis zum Biokraftstoffhersteller (so genannte Schnittstellen) sowie eine Dokumentation und Überwachung auch der vor- und nachgelagerten Stufen bis zur Verwendung und z. B. Biokraftstoff-Quotenerfüllung vor. Im Mittelpunkt des komplexen Systems steht ein Zertifizierungssystem, in dessen Rahmen Zertifizierungsstellen tätig werden sollen.Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung überwacht dabei das Zertifizierungssystem und die Zertifizierungsstellen. Am Ende stellt der Biokraftstoffhersteller die erforderlichen Nachhaltigkeits-Nachweise aus, die vom Kraftstoffhersteller als Voraussetzung für die Anrechnung auf die Biokraftstoffquote oder die Steuerbegünstigung benötigt werden.
27. April 2009

Biodiesel aus Raps für nachhaltige Mobilität

Mehr als 1,4 Millionen Hektar blühender Raps sorgen derzeit deutschlandweit für echte Frühlingsgefühle. Im August ernten die Rapserzeuger die Felder und aus den kleinen schwarzen Saatkörnern werden etwa 2,2 Millionen Tonnen Rapsöl und 2,8 Millionen Tonnen Rapsfuttermittel gewonnen. Das große Plus, der in Deutschland geernteten Rapssaat, liegt in ihrer nachhaltigen Produktion. Insbesondere bei der Verwendung von Pflanzenölen für die Herstellung von Biodiesel aber auch in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie werden zukünftig immer strengere Anforderungen an deren Herkunft gestellt. Blühende Aussichten also für heimischen Raps im Vergleich zu anderen Pflanzenölrohstoffen aus Asien oder Südamerika, denn für ihn werden definitiv keine Regenwälder gerodet oder Landarbeiter ausgebeutet.
27. April 200927. April 2009

Kraftstoff vom Acker

Auf über 10 Prozent der deutschen Äcker strahlt der Raps derzeit mit der Sonne um die Wette. Alles eitel Sonnenschein beim Thema Raps? Nicht ganz, denn die Gesetzgebung hat mit einer steigenden Steuerbelastung für Biodiesel (B100) und Pflanzenölkraftstoffe zu einer negativen Trendwende geführt. Der Absatz hat sich von 2,4 Millionen Tonnen im Jahr 2007 auf 1,6 Millionen Tonnen im Jahr 2008 deutlich verringert. Die Biodieselbeimischung zum Dieselkraftstoff stieg zwar von 1,4 auf 1,6 Millionen Tonnen, den Rückgang beim Reinkraftstoff konnte das aber nicht kompensieren. Aus ökologischen Gesichtspunkten eine unerwünschte Entwicklung, denn durch die Steuerpolitik wird mehr fossiles Mineralöl als notwendig verbraucht und das CO2-Einsparpotenzial von Biokraftstoffen auf Basis von Pflanzenöl nicht vollständig ausgenutzt.
27. April 2009

Raps liefert Bio-Energie

Deutschlandweit blüht derzeit der Raps. Insgesamt sind es über 1,4 Millionen Hektar, auf denen Rapsbauern die wichtigste heimische Ölpflanze in diesem Jahr anbauen. Nach elf Monaten, in denen die Pflanzen auf den Äckern gewachsen sind, werden bei der Ernte im August über 5 Millionen Tonnen Saatkörner geerntet, die ca. 2,2 Millionen Tonnen nachhaltig produziertes Rapsöl liefern werden. Ein großer Teil davon wird als Bioenergierohstoff einen Beitrag zur Schonung fossiler Rohstoffe und so auch zur Reduktion von C02-Emissionen leisten. Allein im mobilen Einsatz haben pflanzenölbasierte Kraftstoffe 2007 in Deutschland 12,7 Prozent des Dieselkraftstoffbedarfs ersetzt, 2008 waren es 10,2 Prozent. 2007 hat das zu einer Verminderung der CO2-Belastung im Verkehrsbereich von etwa 9 Millionen Tonnen beigetragen. Aufgrund der steigenden Besteuerung von Biodiesel und Pflanzenölkraftstoff waren es 2008 nur noch rund 7,1 Millionen Tonnen.
19. September 2005

Kraftwerk Raps

3.600 kg Rapssaat liefert jeder Hektar Raps im Jahr. Daraus entstehen 1.600 Liter Rapsöl oder Biodiesel mit einer Einspaarung von 3,5 Tonnen CO2 gegenüber herkömmlichem Diesel-Kraftstoff. Und das aus nur 3 bis 4 kg Saatgut!