Biokraftstoffbranche plädiert für Anschlussregelung für die Ende 2012 auslaufende Steuerbegünstigung biogener Reinkraftstoffe. ILUC-Diskussion auf sachlicher und fachlich korrekter Diskussionsbasis führen
Der Bundesverband BioEnergie (BBE) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen haben am 23. und 24. Januar wieder die internationale Biokraftstoffbranche zum internationalen Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ nach Berlin eingeladen. Über 500 Teilnehmer aus über 30 Nationen sind der Einladung gefolgt, um über aktuelle Branchenentwicklungen zu diskutieren, Erfahrungen insbesondere mit der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstandards auszutauschen und Kontakte knüpfen zu können.
Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) haben eine gemeinsame Strategie zur Steigerung des heimischen Eiweißpflanzenanbaus vorgelegt.
Grün, rasant, markant: Das Sieger-Design für den Rocco
Unterstützt von der UFOP suchte Smudo über einen Wettbewerb das neue Design seines Bioconcept-Cars für die Saison 2012. Der Sieger steht fest und es war ein ganz knappes Rennen: Mit nur einem Punkt Vorsprung hat Maik Heidner den Bioconcept-Car Design-Contest 2012 von Hexis und Four Motors gewonnen. "Ich freue mich riesig, bin aber auch total überrascht", sagt der 33 Jährige aus Bernsdorf (Landkreis Zwickau), "denn ich habe zum ersten Mal die Optik für ein Auto entworfen.".
Im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) hat die Ecofys Gerrmany GmbH einen Bericht über die Marktentwicklung bei Biodiesel auf den deutschen und internationalen Biodieselmärkten erstellt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass mit dem geradezu exponentiellen Wachstum der Biodieselproduktion und des -absatzes sich der Trend zur Internationalisierung weiter fortsetzen wird.
Die Neste Oil AG hat am 19. Dezember 2011 ihre neue Produktionsanlage mit einer Kapazität von 800.000 Tonnen zur Herstellung von hydriertem Pflanzenöl (HVO) in Rotterdam in Betrieb genommen.
Das Unternehmen verfügt mit dieser neuen Anlage und zusammen mit den Produktionsstandorten in Singapur und Porvoo, Finnland, jetzt über eine Gesamtkapazität von etwa 2 Mio. Tonnen HVO. Neste Oil wird nach Einschätzung der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) nicht nur in den Wettbewerb um den Markt für Diesel ersetzende Biokraftstoffe in der EU eintreten, sondern sich auch auf dem neuen Markt für Biokerosin engagieren. Biokraftstoffe sind im Luftverkehr alternativlos.
Anlässlich der Mitgliederversammlung 2011 der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) fand in Berlin ein mit rund 100 Teilnehmern sehr gut besuchtes öffentliches Dialogforum statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die zentrale Herausforderung der Senkung von Treibhausgasemissionen im Rahmen der Nachhaltigkeitsgesetzgebung für den deutschen Raps.
Auszeichnung mit Ehrenplakette des Deutschen Bauernverbandes
(DBV) Nach fast 38 Jahren Dienst für den Deutschen Bauernverband (DBV) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) wurde Dr. Norbert Heim in den Ruhestand verabschiedet. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, würdigte in seiner Laudatio den langjährigen Ackerbauexperten des DBV als einen äußerst verbandserfahrenen, sachkundigen und klugen Ratgeber. Heim habe die Interessen der deutschen Bauern in der Bundesanstalt für Landwirtschaftliche Marktordnung (BALM), später in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), im Europäischen Bauernverband COPA, im Weltbauernverband IFAP und in Wirtschaftskreisen von Getreide, Raps, Zucker und Kartoffeln immer erfolgreich vertreten. Heim sei zu jeder Zeit ein hartnäckiger und anerkannter Sachwalter seiner Verantwortungsbereiche gewesen.
Biokraftstoffe für Straße und Luftfahrt ein Schwerpunkt der Fachschau im Rahmen der Internationalen Grünen Woche
Deutschland steht im Jahr eins der Energiewende. Um den damit verbundenen Wechsel hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung erfolgreich zu realisieren, wird neben anderen regenerativen Energiequellen auch die energetische Nutzung von Biomasse immer wichtiger. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Fachschau „nature.tec“ im Rahmen der Internationalen Grünen Woche Berlin 2012 (20.1.-29.1.) neben innovativen und nachhaltigen Ideen zur stofflichen Nutzung von Agrar- und Forstrohstoffen insbesondere auch der energetischen Biomassenutzung. Unter dem zentralen Motto der Fachschau, „Die Energiewende braucht uns!“, präsentieren die Messestände von Ministerien, Verbänden und Unternehmen umfassende Informationen zur Züchtung und dem Anbau nachwachsender Rohstoffe, ihrer Verarbeitung sowie ihrer Anwendung.
Mit nur einem Klick erfahren Sie auf www.deutsches-rapsoel.de Aktuelles und Wissenswertes rund um das flüssige Gold. Genaues Lesen lohnt sich, denn im neuen, monatlichen Gewinnspiel werden Fragen rund um den Alleskönner in der Küche gestellt. Ihr Wissen über Rapsöl macht sich bezahlt. Stöbern Sie online durch Rezepte, Ernährungstipps oder erfahren Sie interessante Details über Rapsöl und kaltgepresstes Rapsöl. Beantworten Sie einfach drei Fragen und sichern Sie sich wertvolle Küchenhelfer.
Die N-Düngung bei Winterraps ist eine der wichtigsten produktionstechnischen Maßnahmen. Die N-Düngehöhe beeinflusst ganz maßgeblich die Höhe des Kornertrages. Gleichzeitig gilt, dass die Anforderungen an eine wirtschaftlich erfolgreiche und umweltgerechte Stickstoff-Düngungsstrategie zu Winterraps hoch sind. Da Raps bereits vor der 1. N-Düngung im Frühjahr beträchtliche Stickstoffmengen aufnehmen kann, sollte für die Bemessung der entsprechenden N-Menge die bereits im Herbst zu Vegetationsende realisierte N-Aufnahme der Bestände berücksichtigt werden.
Das Video zeigt, wie man über eine einfache und praxisnahe Schätzmethode optimale Ergebnisse bei der Bestimmung der bei Vegetationsende im Herbst im Bestand gebundenen N-Mengen erhalten kann.
UFOP fordert Investitionsschutz für Altanlagen
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. lehnt die Einführung von Biokraftstoff spezifischen iLUC-Faktoren konsequent ab. Die Einführung überhöhter Treibhausgas-Maluswerte würde ab 2017 das Aus für die europäische Biodieselindustrie bedeuten. Die UFOP fordert daher einen Investitionsschutz für bestehende Biodieselanlagen auf Basis der durchschnittlichen Biodieselabsatzmenge der Jahre 2008 - 2010. Dies betonte Dietmar Brauer, stellvertretender Vorsitzender der UFOP, anlässlich der Agritechnica in Hannover. Brauer brachte mit der strikten Ablehnung zur Einführung von iLUC-Faktoren die Sorge der UFOP zum Ausdruck, dass eine nicht einmal von neutraler wissenschaftlicher Seite überprüfte Studie des IFPRI-Institutes in Washington über die Zukunft der Biodiesel-Produktion und damit des Ölsaatenanbaus in Deutschland und in der Europäischen Union entscheiden soll.
Rapsaussaat leidet auch in diesem Jahr unter widrigen Wetterbedingungen – Anbau bleibt aber mit rund 1,32 Mio. Hektar auf hohem Niveau
Widrige Wetterbedingungen, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, haben dazu geführt, dass im August/September 2011 weniger Winterraps ausgesät wurde als im Vorjahr. Allerdings bleibt der für 2012 prognostizierte Anbauumfang bundesweit leicht oberhalb der aufgrund von Auswinterung und sonstigen Schäden reduzierten Erntefläche 2011. Das Potenzial für den Winterrapsanbau in Deutschland ist insgesamt mit 1,45 bis 1,5 Millionen Hektar zu bemessen.
UFOP fordert Wiederbelebung des Reinkraftstoffmarktes
In den letzten drei Jahren mussten rund 200 dezentrale Ölmühlen in Deutschland den Betrieb einstellen. Aktuell verarbeiten von einst knapp 600 Ölmühlen derzeit nur noch 274 Ölmühlen regional Ölsaaten. Hauptursache für diese Negativentwicklung ist der starke Nachfragerückgang bei Rapsölkraftstoff, der überwiegend in der Landwirtschaft und im Speditionsgewerbe aber auch in Blockheizkraftwerken (BHKW) zur Erzeugung von regenerativem Strom und Wärme eingesetzt wurde. Die auf die Herstellung von kaltgepressten Speiseölen spezialisierten Betriebe konnten hingegen bei der Vermarktung zulegen. Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage, die vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) durchgeführt wurde.
Der neue Biokraftstoff "Diesel regenerativ" könnte helfen, das Klima zu schützen und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Erdöl zu senken. "Das Projekt war ein großer Erfolg", betonte Umweltstaatssekretärin Melanie Huml bei der Vorstellung der Ergebnisse. "Alle Fahrzeuge sind problemlos im alltäglichen Verkehr gefahren. Im Vergleich zu fossilem Diesel wurden rund 50% CO2 eingespart", so Huml. Es sei nun Aufgabe der Marktteilnehmer, diesen vielversprechenden Weg einzuschlagen und "Diesel regenerativ" weiter zu optimieren.
Die UFOP stellt einen Online-Rechner zur Verfügung, der es Rapserzeugern ermöglicht, ihre Rapsabrechnung mit allen relevanten Faktoren zu berechnen. In die Eingabemaske des Online-Rechners, der beispielhaft eine Preiskalkulation anbietet, können individuelle Werte eingetragen werden. Eine detaillierte Auswertung der Kalkulation wird als pdf-Dokument generiert.
Smudo, Frontmann der Fantastischen Vier und leidenschaftlicher Rennfahrer startete am 14. Oktober mit seinem „Bioconcept-Car“ beim DMV 250-Meilen Rennen zum Saisonfinale auf dem Nürburgring. Im Tank: 100 % RapsPower. Und zur großen Freude des gesamten Teams zeigte der mit einem innovativen Biokraftstoffmix auf Basis von 100 % Rapsöl angetriebene und deutlich über 200 PS starke VW Scirocco was in ihm steckt.
Der UFOP-Geschäftsbericht hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Nachschlagewerk der Ölsaaten- und Biokraftstoffbranche entwickelt. Er liefert neben einer ausführlichen Beschreibung der Geschäftstätigkeit auch umfassende Informationen zu der Situation und den Entwicklungen des gesamten Sektors, beginnend beim Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Endverwendung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen. Der Bericht für den Zeitraum 2010/11 wurde jetzt veröffentlicht und steht auf der Internetseite www.ufop.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) hat ihren Jahresbericht 2010/2011 vorgestellt.
Das Kapitel Biodiesel & Co. ist erneut als Sonderdruck erschienen und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel (AGQM) veranstaltete am 06. und 07.10.2011 die 5. Internationale Konferenz „Biodiesel“ mit Vorträgen zu den politischen Rahmenbedingungen zur Vermarktung von Biodiesel, Qualitätsaspekten und den motortechnischen Anforderungen zur Erfüllung der Abgasnormen. Mit mehr als 80, überwiegend ausländischen Teilnehmern, wurden die Erwartungen des Veranstalters erfüllt.
– Kurzstudie der UFOP berücksichtigt mehr als 7900 marktrelevante Analysedaten der vergangenen zehn Jahre
Für die Freigabe von Abgasnachbehandlungssystemen spielt der Spurenelementgehalt in Kraftstoffen eine wichtige Rolle. Alle Metalle, die bei der motorischen Verbrennung emittiert werden, können durch die Bildung von Aschen den Abgasgegendruck im Nachbehandlungssystem auf unzulässige Werte erhöhen. Zusätzlich werden Metallbeschichtungen von Abgasnachbehandlungssystemen und Katalysatoren durch Phosphor und Alkalielemente vergiftet bzw. deaktiviert.
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) hat diese Tatsachen zum Anlass genommen und die Analytik-Service GmbH (ASG) mit der Evaluation marktrelevanter Biodieselanalyseergebnisse für die Jahre 2000 bis 2010 beauftragt.
In einer Kurzexpertise haben Mitarbeiter des Deutschen BiomasseForschungsZentrums gGmbH (DBFZ) eine Treibhausgasbilanz für Biodiesel aus kanadischem Raps evaluiert und das Ergebnis bezüglich der Eignung als neuen Standardwert für Biodiesel auf Basis von Raps aus Nordamerika im Rahmen der EU Richtlinie 2009/28/EC geprüft.
Mit der Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen (RES-D) wurden Standardwerte der Treibhausgasemissionen bestimmter flüssiger Biobrennstoffe und Biokraftstoffe festgelegt. Diese Standardwerte werden in regelmäßigen Abständen auf Basis neuer Erkenntnisse angepasst. Das Canola Council of Canada beauftragte im Jahr 2010 die Firma (S&T) ² Consultants Inc. eine Treibhausgasbilanz zur Produktion von Biodiesel aus kanadischem Raps zu erstellen.
Auslastung der Produktionskapazität für Biodiesel nicht zu erwarten
Dem Brancheninformationsdienst “Kingsman” zufolge haben einige Mitgliedstaaten ihre nationalen Beimischungsquoten auf energetischer Basis für das Jahr 2011 gegenüber 2010 erhöht:
Finnland: von 4 % auf 6 %,
Polen: von 5,75 % auf 6,2 %
Italien: von 3,5 auf 4 %
Spanien: von 5,83 % auf 6,2 %
Bulgarien: von 3,5 % auf 5 % (Vol)
Dänemark führt mit 3,5 % erstmals eine Quotenverpflichtung ein.
Als Ergebnis der Quotenerhöhungen erwartet die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) für das Jahr 2011 einen erneuten Anstieg des Biodiesel- bzw. Biokraftstoffverbrauchs in der Europäischen Union. Gemäß der Auswertung des EurObserv’ER vom Juli 2011 stieg der Biokraftstoffabsatz im Vergleich zum Jahr 2009 um 1,7 Mio. Tonnen oder 13,6 Prozent auf 13,9 Mio. Tonnen (Biodiesel: 10,7 Mio. Tonnen, Pflanzenöl: 0,2 Mio. Tonnen, Bioethanol: 3 Mio. Tonnen).
Es gibt einen neuen Spitzenreiter im Speiseölregal: Vor 15 Jahren noch nahezu unbekannt hat sich Rapsöl nun erstmals auf Platz 1 der meistverwendeten Speiseöle hochgearbeitet. Die Gründe für diesen Erfolg sind vielfältig. Seine gesundheitliche Bedeutung, vielseitige Einsatzmöglichkeiten in der Küche und eine große Auswahl regionaler Produkte lassen Verbraucher immer häufiger zu Rapsöl greifen.
Die umfassende Zertifizierung und Dokumentation von Biodiesel
Seit dem Beginn des Jahres 2011 dürfen in Deutschland nur noch Biokraftstoffe verkauft werden, wenn die dafür verwendeten Energiepflanzen nachweislich nachhaltig angebaut wurden. Mit der “Biokraftstoffnachhaltigkeits-Verordnung” wurde diese Richtlinie der EU hierzulande umgesetzt. Der damit verbundene große Aufwand für die Dokumentation und Zertifizierung soll sicherstellen, dass die Biomasse für die Biokraftstoffproduktion beispielsweise nicht von Brandrodungsflächen aus Regenwäldern stammt.
Anlässlich der Ende April beginnenden Rapsblüte veröffentlicht die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) die inzwischen 6. Ausgabe ihres Rapsmagazins.
Ein Kernelement der Öffentlichkeitsarbeit der UFOP ist in jedem Jahr das "Rapsmagazin". Die diesjährige Ausgabe vermittelt Verbrauchern einen Blick hinter die Kulissen der deutschen Rapsproduktion. Schwerpunkte sind in diesem Jahr die Themen Qualitätssicherung durch das neue Prämierungszeichen "Jährlich DLG-prämiert" für Rapsöle sowie die Arbeit der deutschen Rapszüchter. Das Rapsmagazin 2011 wird für zwei Wochen während der Rapsblüte in zahlreichen ICE-Zügen der Deutschen Bahn ausliegen.
Das Rapsmagazin 2011 steht hier zum kostenlosen Download bereit.
Anlässlich der Vorstellung des Flottenprojektes der Hochschule Coburg zur Verwendung von hydriertem Pflanzenöl als Alternativkraftstoff, forderte die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die Bundesregierung auf, die Markteinführung von B30 im Nutzfahrzeugbereich jetzt voranzutreiben und den biogenen Anteil in die Steuerbegünstigung einzubeziehen.
Rapsöl zählt in Deutschland zu den beliebtesten Speiseölen. Kein Wunder, geben ihm Ernährungswissenschaftler doch Bestnoten für seine Eigenschaften in Punkto Gesundheit. In den letzten Jahren hat das wertvolle Pflanzenöl aus der Rapssaat immer mehr Verbraucher für sich gewinnen können. Vor allem kaltgepresste Rapsöle mit ihrem schönen Nussaroma konnten am Markt deutlich zulegen. Hilfestellung für die richtige Kaufentscheidung bietet jetzt ein neues Prämierungszeichen für Rapsöl und kaltgepresstes Rapsöl, das erstmals auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vorgestellt wurde.
In dem vor zwei Jahren beschlossenen Klima-Paket der EU kommt Biokraftstoffen eine bedeutende Rolle für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Verkehr zu. Ungeklärt blieb damals aber die Frage nach möglichen Treibhausgasemissionen von Biokraftstoffen durch sog. „indirekte Landnutzungsänderungen“ (iLUC). Was besagt die iLUC-Hypothese?
Regionale Quantifizierung klimaschädlicher Landnutzungsänderungen und Optionen zu deren Bekämpfung
Laut der iLUC-Hypothese findet durch die weltweite Produktion von Biokraftstoffen eine Verdrängung von Nahrungs- und Futtermitteln statt. In der vorliegenden Studie von Prof. Dr. habil. Uwe Lahl wurde nicht ein weiteres Modell zur Prognose der Entwicklungen indirekter Landnutzungsänderungen entwickelt, sondern ein Ansatz, der die real existierenden Gegebenheiten erfasst. Der regionale Aspekt wurde bei der Betrachtung des Themas „indirekte Landnutzungsänderungen“ bisher wenig berücksichtigt. Die Studie steht hier zum kostenlosen Download bereit.
04. - 05.06.2012
Magdeburg
27./28.03.2012
Neumarkt i. d. OPf.