Der 13. Internationaler Rapskongress findet vom 5.-9. Juni 2011 in Prag statt. Die UFOP weist darauf hin, dass ein Tagungsband zur Veranstaltung herausgegeben wird. Potentielle Referenten sind aufgefordert ihre Beiträge bis zum 15. September 2010 anzumelden. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite unter folgendem Link.
In diesem Jahr behindert das feuchte und unbeständige Wetter regional sowohl den Abschluss der Ernte als auch die Bestellung der Felder mit Winterraps. Vor diesem Hintergrund verweist die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) auf die Möglichkeit, mit modernen spätsaatverträglichen Rapssorten noch in der ersten Septemberdekade Raps erfolgreich auszusäen. Empfehlenswert sind erhöhte Saatstärken sowie eine Zusatzbeizung zur Förderung der Jugendentwicklung und zum Schutz gegen Falschen Mehltau.
UFOP fordert zur Abgabe der Erzeuger-Selbsterklärung auf
Nach Ernteschätzung des Deutschen Bauernverbandes haben die Rapserzeuger zur Ernte 2010 5,66 Mio. t Raps eingefahren. Dies ist verglichen mit der Rekordernte des Vorjahres (6,3 Mio. Tonnen) die zweithöchste Ernte in der Geschichte des deutschen Rapsanbaus.
Berlin, 3. August 2010. Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) hat eine aktuelle US-Studie zur Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) von Sojabiodiesel evaluiert. Die vom United Soybean Board (USB) veröffentlichte Studie kommt zum Ergebnis, dass in den USA aus Sojabohnen hergestellter Biodiesel auf Basis von Standardwerten eine Treibhausgasminderung von 52 % erreicht. Die USB-Studie wurde sowohl bezüglich ihrer Methodik, als auch der verwendeten Datenbasis auf Konformität mit der EU-Richtlinie 2009/28/EG überprüft. Das DBFZ stellte dabei zwar fest, dass die verwendete Berechnungsmethodik der THG-Bilanz den Vorgaben der EU-Richtlinie entspricht, die verwandten Basisdaten jedoch mit einigen Unsicherheiten behaftet sind und daher einer näheren Prüfung bedürfen.
Ein Tag, an dem sich alles um den Raps dreht. Das ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) und dem Bundesverband dezentraler Ölmühlen e. V. (BDOel). Erstmalig soll der 1. Dezentrale Deutsche Rapstag als bundesweite Imageaktion für deutschen Raps und den daraus gewonnenen Produkten anlässlich der Rapsblüte 2011 stattfinden. In der Woche ab dem ersten Mai wird dann an unzähligen Standorten in ganz Deutschland unsere wichtigste heimische Ölpflanze im Mittelpunkt stehen. Dahinter steht die Idee eines Aktionstages, bei dem Verbraucher direkt vor Ort bei Ölmühlen und Rapsbauern hinter die Kulissen schauen können.
19. Juli 2010 - Rund 120.000 Fans feierten Sebastian Vettel, den Vize-Weltmeister der Formel 1, am 18. Juli 2010 beim „Home Run“ in seiner Heimatstadt Heppenheim. Der Andrang war so groß, dass nach Polizei-Angaben die Ausfahrt der Stadt an der Autobahn A5 in beiden Richtungen gesperrt werden musste. "Die Straßen von Monaco sind vergessen. Ich muss mal mit Bernie Ecclestone reden, ob wir das nicht künftig hier machen", sagte Vettel, der sichtlich Spaß hatte. Unterstützt wurde er bei seinem Heimspiel neben DTM-Star Mattias Ekström auch von Smudo, der mit seinem BioConcept-Car zwei Show-Läufe absolvierte.
Die UFOP stellt einen Online-Rechner zur Verfügung, der es Rapserzeugern ermöglicht, ihre Rapsabrechnung mit allen relevanten Faktoren zu berechnen. In die Eingabemaske des Online-Rechners, der beispielhaft eine Preiskalkulation anbietet, können individuelle Werte eingetragen werden. Eine detaillierte Auswertung der Kalkulation wird als pdf-Dokument generiert.
Die aktuelle Ausgabe der UFOP-Information bestätigt ein knappes Angebot an Raps im Laufe des Wirtschaftsjahres 2010/2011. Demnach liegen die Ernteerwartungen 2010 in der EU um rund 0,5 Millionen Tonnen unter der Vorjahresmenge bei gleichzeitig stabiler Nachfrage. Preiswirkung in den letzten Wochen konnten insbesondere Meldungen über kleinere Ernten in Kanada, China und der Ukraine entfalten. Somit lässt auch die Entwicklung am Weltmarkt eher auf steigende Preise schließen.
Die UFOP-Information zur Winterrapsaussaat 2010 mit Markt- und Fachinformationen steht als Download kostenfrei zur Verfügung.
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Die EU-Richtlinie zur Förderung der Verwendung Erneuerbarer Energien (EE-Rl) 2009/28/EG muss bis zum 05. Dezember 2010 in nationales Recht umgesetzt sein. Folglich müssen die Mitgliedsstaaten schnellstmöglich die in der Richtlinie vorgegebenen Anforderungen zum Nachweis eines nachhaltigen Biomasseanbaus im Wege nationaler Gesetze oder Verordnungen regeln als Voraussetzung für die energetische Nutzung (BHKW, Biokraftstoff) flüssiger Biomasse (pflanzliche Öle) ab Januar 2011. Der Nachweis der Nachhaltigkeitsanforderungen ist Voraussetzung für die Anrechnung auf die Kraftstoffquotenverpflichtung, für den Erhalt der Steuerbegünstigung bzw. des NR-Bonus. Gemessen am Biodiesel- und Rapsölkraftstoffabsatz (einschließlich BHKW) wird praktisch die gesamte Rapsernte energetisch genutzt.
Monokulturen und Gentechnik, Regenwaldzerstörung und Konkurrenz um Ackerflächen: Auf den ersten Blick erscheinen viele Vorbehalte gegenüber Energiepflanzen plausibel. Doch dahinter verbirgt sich oft ein ganz anderes Bild. Mit Daten und Fakten erweitert diese Broschüre den Blickwinkel zum vollen Durchblick.
Die Broschüre steht als Download im PDF-Format zur Verfügung und kann ab Mitte Juli 2010 als Druckexemplar kostenfrei bestellt werden.
Bei der Rapsabrechnung spielen fein abgestufte Zu- und Abschläge für die wichtigsten Qualitätskriterien Ölgehalt, Feuchte und Besatz eine wesentliche Rolle. Für diese Parameter finden noch immer in Deutschland die so genannten „Ölmühlenbedingungen“ Anwendung; es besteht jedoch grundsätzlich Vertragsfreiheit. Unterschiede sind beispielsweise bei der Ermittlung des Ölgehaltes festzustellen, der auf Grundlage der Originalsubstanz oder auf Standardbasis mit 9 % Feuchte und 2 % Besatz abgerechnet wird.
Auf Einladung der Mato Grosso Soybean Growers Association (APROSOJA) fand der diesjährige International Oilseed Producers Dialogue (IOPD) am 14. und 15. Juni 2010 in Rio de Janeiro statt. Der IOPD repräsentiert die maßgeblichen weltweiten Ölsaatenerzeugerverbände. Die europäischen Rapserzeuger waren über Ihre Verbände in Frankreich, Großbritannien und Deutschland vertreten.
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat nach ISCC jetzt auch das Zertifizierungssystem „REDcert“ mit Bescheid vom 02. Juni 2010 vorläufig anerkannt. „Intensive Vorarbeiten und tatkräftige Unterstützung durch die Gesellschafter haben es möglich gemacht, mit dem vorliegenden Bescheid der Wirtschaft ein weiteres Zertifizierungssystem für nachhaltig erzeugte Biomasse zur Verfügung stellen zu können. Zurzeit klären wir letzte technische Details der Systemverwaltung und bereiten die notwendigen Schulungen sowie Informationen für die Zertifizierungsstellen und Teilnehmer vor.“, so der Geschäftsführer von REDcert, Peter Jürgens.
Das REDcert-System ist auf allen beteiligten Stufen anwendbar – beginnend mit der Rohstoffproduktion und -erfassung über die Verarbeitung in den Ölmühlen sowie die Herstellung von Biokraftstoff und flüssiger Biomasse.
Die Webseiten der Zertifizierungssysteme:
http://www.redcert.org
http://www.iscc-system.org/
Um den Anbau von Körnerfuttererbsen positiv zu begleiten, hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die im Jahr 2008 erarbeitete Broschüre zu den Pilzkrankheiten aktualisiert und um die wichtigsten Schädlinge ergänzt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung der Schaderreger legt die zweite Auflage viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfungsmöglichkeiten.
In einer aktuellen Liste sind sämtliche Nutzfahrzeuge aufgeführt, die von ihren Herstellern die Freigabe für den Betrieb mit reinem Biodiesel (B100) bzw. mit einem Beimischungsanteil von 30 Prozent (B30) erhalten haben. Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) und der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) haben die Liste auf Basis einer Befragung der Fahrzeughersteller erstellt.
27./28.09.2010, Veranstalter: AGQM und Hart
Brüssel
16. - 19.11.2010
Hannover