Hinweis:
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15.04.2016

UFOP-Studie: Winterrapsanbau zur Ernte 2017 bleibt auf hohem Niveau

Der Winterrapsanbau in Deutschland bleibt auch zur Ernte 2017 auf einem hohen Niveau. Im August/September 2016 wurden mit rund 1,364 Millionen Hektar sogar 2,4 Prozent mehr Winterraps als zur Ernte 2016 ausgesät. In Folge teils sehr ungünstiger Witterung mussten bis Ende Oktober aber bereits rund 13.500 Hektar Raps bundesweit umgebrochen werden. Weitere Umbrüche sind in Abhängigkeit vom Verlauf des Winters nicht auszuschließen. Auf Basis einer aktuellen Befragung von ca. 6.500 Landwirten im September/Oktober 2016 schätzt das von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) beauftragte Marktforschungsunternehmen Kleffmann Group die Aussaatfläche von Winterraps zur Ernte 2017 auf 1,364 Millionen Hektar. Im Vergleich zur Erntefläche 2016 bedeutet dies eine leichte Steigerung des Anbaus um 32.600 Hektar bzw. 2,4 Prozent. Bis zum Ende der Befragung mussten aufgrund von ungünstiger Witterung aber bereits 13.500 ha Winterraps bundesweit umgebrochen werden. Daher ist aktuell von einer Anbaufläche von rund 1,350 Millionen Hektar auszugehen.
15.04.2016

Rapsblüte 2016: Deutschlands schönste Ölfelder

Frühling in Deutschland. Endlich kehrt die Farbe zurück in die Landschaft. Eine Farbe sticht gerade besonders hervor: Gelb! Denn auf etwas mehr als zehn Prozent der deutschen Äcker blüht in diesen Tagen wieder der Raps. 1,35 Millionen Hektar sind es genau, die derzeit bundesweit in Blüte stehen und die den Titel „Deutschlands schönste Ölfelder“ ohne Zweifel verdient haben. Was den Japanern ihre Kirschblüte, ist hierzulande die Rapsblüte. Sie ist ein Symbol für den nahenden Sommer und gleichzeitig ein prägender Bestandteil der Kulturlandschaft. Auch wenn es aufgrund der Vielzahl der blühenden Felder den Anschein haben könnte, wird Raps niemals direkt hintereinander auf demselben Feld angebaut. Stattdessen wird er immer im Abstand von mindestens drei Jahren in einer typischen Fruchtfolge mit Weizen und Wintergerste kultiviert. Als sogenannte Monokultur kann Raps daher nicht angebaut werden. Bildquelle: UFOP/Dietrich Habbe
15.04.2016

Rapsblüte 2016: Gelber Hingucker

Der Raps blüht in ganz Deutschland. Das letzte bisschen „Winterblues“ sollte damit endgültig vertrieben sein. Der Frühling erlebt seinen strahlenden Höhepunkt und der Sommer ist nicht mehr weit. So schön und idyllisch der gelbe Hingucker Raps auch aussieht, für die deutschen Landwirte hat die Pflanze auch eine andere Seite und die besteht aus viel Arbeit. Was kaum ein Verbraucher weiß: Raps wächst praktisch ein ganzes Jahr auf einem Feld. Um genau zu sein, sind es 11 Monate, die von der Aussaat im August bis zur Ernte im Juli vergehen. Und in dieser Zeit haben Landwirte alle Hände voll zu tun, um den Raps auszusäen, zu düngen und gegen Schädlingsbefall und Pilzkrankheiten zu schützen. Da „Zeit Geld ist“ und Dünger, Pflanzenschutzmittel und Kraftstoff erhebliche Kosten verursachen, gehen Bauern nicht wahllos vor, sondern nur bei Bedarf. Irgendwo muss der Begriff „bauernschlau“ ja schließlich herkommen. Bildquelle: UFOP/Johannes Haas
15.04.2016

Rapsblüte 2016: Mehr als eine Ölpflanze

Auf mehr als 1,3 Millionen Hektar blüht in diesen Tag in strahlendem Gelb der Raps. Er ist die mit Abstand wichtigste heimische Ölpflanze, deren Öl nach dem Pressen der Rapssaat als Speiseöl und Biokraftstoff seinen Weg zu den Verbrauchern findet. Weniger bekannt ist hingegen, dass Raps gleichzeitig auch die mit Abstand wichtigste heimische Eiweißpflanze ist. Beim Pressen der Saatkörner entsteht nämlich nicht nur Rapsöl, sondern auch sehr eiweißreiches Rapsextraktionsschrot bzw. Rapskuchen. Erfreulicherweise hat es die Natur sehr einfach gemacht, das in der Saat enthaltene Öl vom Eiweiß zu trennen. Eingesetzt wird das Rapseiweiß in Rinder-, Schweine- und auch Geflügelfutter, das auf Grund seiner Qualität stark nachgefragt ist. Ein interessanter Nebeneffekt dieser Verwendung als Futtermittel ist die Reduzierung des Importbedarfs an Sojaschrot um mehrere Millionen Tonnen. Die eingesparten Sojaimporte entsprechen einem Anbauumfang von rund einer Million Hektar in Südamerika. So trägt der Rapsanbau in Deutschland auch zum Schutz von Regenwäldern bei, die dem Hunger der Welt nach Sojaschrot bereits allzu oft weichen mussten. Bildquelle: UFOP/Jürgen Liebner
15.04.2016

Rapsblüte 2016: Gelber Alleskönner

Es ist wieder soweit: In ganz Deutschland blüht der Raps. Ein Schauspiel, das für jeweils rund zwei Wochen anhält und die letzte Phase der insgesamt 11 Monate einläutet, die der Raps von der Aussaat bis zur Ernte im Juli auf den Feldern wächst. Die nur wenige Millimeter großen Saatkörner, die in Schoten heranwachsen, enthalten Öl und Eiweiß. Beides wird so stark nachgefragt, dass sich der Raps in den letzten Jahrzehnten zu einer tragenden Säule des deutschen Pflanzenbaus entwickeln konnte. Aber nicht nur der Absatz in Form von Rapsspeiseöl, Rapsfuttermitteln und Rapskraftstoff machen Raps für die Landwirtschaft so attraktiv. Auch unter der Erde hat die Pflanze einiges zu bieten. Denn was man nicht sehen kann, ist die meterlange Pfahlwurzel, die den tiefen Erdschichten mit einer enormen Anzahl von Wurzelhaaren Nährstoffe entnimmt und den Boden ideal vorbereitet für die nachfolgenden Pflanzen, die auf dem Feld angebaut werden. Das macht der Raps so gut, dass beispielsweise Weizen, der im folgenden Jahr angebaut wird, bis zu 10 Prozent mehr Ertrag liefert. Und auch damit ist die Liste der positiven Eigenschaften und Leistungen der wichtigsten heimischen Öl- und Eiweißpflanze noch nicht zu Ende. Denn auch für Bienen und andere Insekten bietet der Raps eine wichtige Nahrungsquelle. Bienen fliegen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Raps, denn er ist in manchen Gegenden im Frühjahr eine unverzichtbare Nektar- und Pollenquelle, die mit 40 kg Rapshonig pro Hektar belohnt. Bildquelle: UFOP/Ralf Großkopp
15.04.2016

Rapsblüte 2016: Brückentechnologie zur nachhaltigen Mobilität

Die Energiewende kommt und sie kommt auch im Verkehr. Es wird aber Jahrzehnte, vielleicht sogar mehr als ein Jahrhundert dauern, bis Elektrofahrzeuge den Verkehr dominieren. Auf dem Weg dahin führt an Biokraftstoffen als Brückentechnologie kein Weg vorbei, sofern sie alle technologischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Ansprüche erfüllen. Der wichtigste heimische Rohstoff für die Biokraftstoffproduktion ist Raps und der blüht in diesen Tagen wieder deutschlandweit. Etwas mehr als 1,3 Millionen Hektar wachsen derzeit in Deutschland und ein großer Teil der rund 5 Millionen Tonnen Rapssaat, die im Juli geerntet werden, wird in Form von Rapsöl in rund 20 Biodieselfabriken zu Rapsmethylester (RME), besser bekannt als Biodiesel, verarbeitet. Da Biodiesel auch aus anderen Ölen hergestellt werden kann, von denen insbesondere Palmöl von Umweltschützern sehr kritisch bewertet wird, streben die deutschen Rapserzeuger die Schaffung eines klaren Profils für Raps-Biodiesel und eine Abgrenzung zu anderen Biodieselsorten an. Raps aus Deutschland ist nach Informationen der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) zu 100 Prozent als nachhaltig zertifiziert. Dafür durchläuft der Raps eine umfangreiche "Checkliste" vom Anbau bis zur Verarbeitung. Nur für Rohstoffe, die für die Herstellung von Biokraftstoffen verwendet werden, ist dieser weltweit zu erfüllende Standard der Nachhaltigkeit bislang gesetzlich geregelt. Bildquelle: UFOP/Dietrich Habbe
18.12.2015

Rapsanbau in Deutschland 2006–2015

Rapsfelder sind mit ihren leuchtend gelben Blüten in jedem Frühjahr echte Hingucker. Mancher könnte vermuten, dass immer mehr Raps angebaut wird. Doch der Eindruck täuscht. Seit über zehn Jahren bewegt sich der Anbau von Raps in Deutschland auf einem konstanten Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Mio. Hektar. Das entspricht etwa 12 Prozent der deutschen Ackerfläche. Der Anbau erfolgt dabei in jedem Jahr auf anderen Flächen, weil der Raps nicht mit sich selbst verträglich ist. Ein Landwirt baut Raps deshalb niemals in Monokultur, also Jahr für Jahr auf der gleichen Fläche an. Vielmehr ist Raps in vielen Betrieben ein fester Bestandteil einer mehrjährigen Fruchtfolge und wird nur alle drei bis vier Jahre auf einem Feld angebaut.
10.11.2015

Winterrapsanbau zur Ernte 2016

Der Aufwärtstrend der Winterraps-Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr bestätigt die tragende Rolle von Raps als wichtigste Blattfrucht im deutschen Ackerbau. Auf Basis einer aktuellen Befragung von 4.805 Landwirten im September/ Oktober 2015 schätzt das von der UFOP beauftragte Marktforschungsunternehmen Produkt+Markt die Winterrapsanbaufläche zur Ernte 2016 auf 1,339 Millionen Hektar. Im Vergleich zur Erntefläche 2015 bedeutet dies einen leichten Anstieg des Anbaus um bundesweit 4,3 Prozent (55.435 Hektar). Die Anzahl der rapsanbauenden Betriebe zur Ernte 2016 nimmt um 0,5 Prozent zu.
06.07.2015

Preiskurve für Raps zeigt 2015 nach oben

Der Rapsmarkt wird 2015/16 wohl deutlich knapper versorgt sein als im Vorjahr. Die Vorräte könnten vor diesem Hintergrund kräftig schrumpfen. Im Hinblick auf ein voraussichtlich deutlich kleineres Angebot, sowohl in der EU als auch weltweit, öffnet sich der Preisspielraum nach oben. In Europa haben die Preise aufgrund der langanhaltenden Trockenheit und der dadurch sinkenden Ertragsaussichten, bei gleichzeitig sehr knappem Kassamarktangebot, zum Ende der Saison 2014/15 bereits einen Sprung nach oben gemacht und das Vorjahresniveau überstiegen. Bei anhaltend fester Preistendenz wird der Rapsanbau für Erzeuger wieder attraktiver und der Handel in Deutschland könnte sich bei anhaltend umfangreichem Bedarf der Ölmühlen wieder beleben.
20.04.2015

Pflanze mit Kultur

Ein Frühling ohne blühende Rapsfelder? Kaum noch vorstellbar. Die leuchtend gelben Felder sind in Deutschland fast schon so etwas wie die Kirschblüte für die Japaner. Mit Rapsfesten und Rapsköniginnen wird das Ereignis gefeiert. Gelbe Rapsfelder sind heute fester Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Nur eines ist Raps nicht, nämlich eine Monokultur. Auch wenn es viele Felder sind, die in einigen Regionen Deutschlands auch einmal relativ groß sein können, wird Raps aber niemals auf einem Feld zweimal hintereinander angebaut. Raps in einer solchen Monokultur anzubauen ist nicht möglich, weil er nicht mit sich selbst verträglich ist. Dies bedingt einen Zeitabstand von mindestens drei Jahren in einer typischen Fruchtfolge, die aus Raps, Weizen und Wintergerste besteht. Achten Sie mal darauf.
20.04.2015

Tierisch gefragt

Bundesweit hat die Rapsblüte begonnen. Mit leicht über 1,3 Millionen Hektar haben die Landwirte im vergangenen August etwas weniger von der wichtigsten heimischen Öl- und Eiweißpflanze ausgesät. Auch wenn Raps in den vergangenen 20 Jahren insbesondere wegen seines hochwertigen und gefragten Öls eine echte Erfolgsstory hingelegt hat, ist es heute das Rapsprotein, das im wahrsten Sinne des Wortes tierisch gefragt ist. Beim Pressen der Rapssaat entsteht nämlich nicht nur Öl, sondern eine noch größere Menge Rapskuchen bzw. Rapsextraktionsschrot. Als wichtigste heimische und gentechnikfreie Eiweißkomponente wird es bei der Fütterung von Kühen, Schweinen und Geflügel eingesetzt. So reduziert es zugleich den Bedarf an importiertem und überwiegend gentechnisch modifiziertem Sojaschrot.
10.01.2015

Winterrapsanbau zur Ernte 2015

Die Kulturart Winterraps behält ihre große Bedeutung im deutschen Ackerbau. Obwohl eine leichte Reduzierung der Fläche gegenüber der Ernte 2014 erfolgt, bleibt der Anbauumfang insgesamt auf einem hohen Niveau. Auf Grundlage einer aktuellen Befragung von 4.809 Landwirten im September/ Oktober 2014 schätzt das von der UFOP beauftragte Marktforschungsunternehmen Produkt+Markt die Winterrapsanbaufläche zur Ernte 2015 auf 1,323 Millionen Hektar. Im Vergleich zur Erntefläche 2014 bedeutet dies einen leichten Rückgang des Anbaus um bundesweit 5,2 Prozent (72.827 Hektar). Die Anzahl der rapsanbauenden Betriebe zur Ernte 2015 sinkt um 2,3 Prozent.
15. April 2014

Rapsodie in Gelb

Auch wenn es so aussieht, als würde immer mehr Raps angebaut, so trügt dieser Eindruck doch. Die Fläche der leuchtend gelben Felder bewegt sich bereits seit Jahren auf nahezu gleichem Niveau. In diesem Jahr sind es wie im vergangenen Jahr 1,4 Mio. Hektar, die bundesweit mit Brassica Napus, so der botanische Name, angebaut werden. Interessant und vielfach unbekannt ist die Tatsache, dass Raps niemals auf einem Feld zweimal hintereinander angebaut wird. Raps in einer Monokultur zu kultivieren ist nicht möglich, da sein Anbau in der Fruchtfolge einen Zeitabstand von mindestens drei Jahren erfordert. Achten Sie mal darauf!
15. April 2014

Reizvolle Rapsblüte

Wenn in diesen Tagen auf über 1,4 Mio. Hektar der Raps leuchtend gelb blüht, ist das wie in jedem Jahr ein reizvolles Schauspiel. Und das nicht nur für Menschen, sondern auch für unzählige Insekten. Allen voran natürlich für Bienen, die für ein Glas Honig rund 40.000 Mal ausfliegen und dabei 2 bis 7 Mio. Rapsblüten besuchen. Ein Aufwand, der sich auch für uns Menschen lohnt, denn der sprichwörtliche Bienenfleiß wird mit bis zu 40 Kilogramm Honig je Hektar belohnt. Da die gelben Blüten auch viele andere Insekten anziehen, freuen sich natürlich auch Vögel. Eine Untersuchung aus dem britischen Colworth zeigt das eindrucksvoll. Dort stieg die Vogelpopulation im Hochsommer um 80 Prozent, nachdem auf zehn Prozent der Flächen anstelle von Winterweizen Winterraps angebaut wurde.
15. April 2014

Frühstart

Deutlich früher als im vergangenen Jahr, aber genauso beeindruckend, blühen in diesen Tagen die Rapsfelder in ganz Deutschland. Von den insgesamt 12 Mio. Hektar Ackerfläche, die es hierzulande gibt, wurden in diesem Jahr 1,4 Mio. mit der wichtigsten heimischen Öl- und Eiweißpflanze bestellt. Bei der Ernte im Juli werden die Landwirte geschätzte 5 Mio. Tonnen Rapssaat ernten. Daraus entstehen mehr als 2,2 Mio. Tonnen Rapsöl und 2,8 Mio. Tonnen Eiweißfuttermittel, das den Bedarf an importiertem und oftmals gentechnisch modifiziertem Sojaschrot reduziert.
12. November 2013

Winterrapsanbau zur Ernte 2014

Nach der starken Ausweitung im letzten Jahr bleibt die Rapsfläche zur Ernte 2014 mit einer leichten Reduzierung um etwa 4 Prozent auf einem hohen Niveau. Vor allem im Norden haben die Landwirte die zur Ernte 2013 deutlich größere Anbaufläche – wie erwartet – etwas zurückgenommen. Auf Grundlage einer aktuellen Befragung von 5.011 Landwirten im September/ Oktober 2013 schätzt das von der UFOP beauftragte Marktforschungsunternehmen Produkt+Markt die Winterrapsanbaufläche zur Ernte 2014 auf 1,4 Millionen Hektar. Im Vergleich zur Erntefläche 2013 bedeutet dies einen leichten Rückgang des Anbaus von Winterraps um bundesweit -4 Prozent (-57.959 Hektar). Die Anzahl der rapsanbauenden Betriebe zur Ernte 2013 sinkt um -1,3 Prozent.
06. August 2013

Rapsernte

Ungefähr zwei Monate nach der Blüte wird der Raps im Juli reif für die Ernte. An Stelle der Blüten stehen nun dünne bräunliche Schoten, die bis zu zehn Zentimeter lang sind. Darin liegen 15 bis 18 etwa millimetergroße, kugelige Samen. Bei voller Reife sind die Samen schwarz und die Schoten eingetrocknet. Geerntet wird der Raps wie Getreide mit einem Mähdrescher. Im Dreschwerk platzen die Schoten auf. Die Samen fallen heraus, werden ausgesiebt und im Korntank aufgefangen. Pro Hektar werden in der Regel zwischen 30 und 45 Dezitonnen Rapssaat geerntet. Eine Dezitonne sind 100 Kilogramm. Der Rest der Rapspflanze bleibt auf dem Feld zurück. Die darin enthaltenen Nährstoffe sind ein wertvoller Dünger für die nächste Saat.
2. Mai 2013

Rapsblüte 2013 – Zwischenetappe Rapsblüte

Wenn in diesen Tagen auf über 1,4 Mio. Hektar der Raps leuchtend gelb blüht, ist das ein imposantes Schauspiel. Für die Pflanzen selbst und die Landwirte, die sie anbauen, ist das aber nur eine kurze Episode in einem insgesamt 11 Monate währenden Prozess. Ausgesät im August wächst der Raps bis zum Beginn des Winters. In der kalten Jahreszeit stellt er dann sein Wachstum ein. Im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen, schießt er dann in die Höhe und blüht wie jetzt überall zu sehen. Dabei bildet der Raps seine Schoten aus, in denen die nur wenige Millimeter großen Saatkörner reifen, die im Juli geerntet werden. Was man dabei nicht sehen kann, ist die meterlange Pfahlwurze, die den tiefen Erdschichten Nährstoffe entnimmt und den Boden für die nachfolgende Pflanze, die auf dem Feld angebaut wird, optimal vorbereitet. Das macht der Raps so gut, dass beispielsweise Weizen, der im folgenden Jahr angebaut wird, bis 10 Prozent mehr Ertrag liefert. Deshalb ist der Raps eine wichtige Fruchtfolgepflanze, die nie mehrmals unmittelbar hintereinander als Monokultur auf einem gleichen Feld abgebaut wird.
2. Mai 2013

Rapsblüte 2013 – Raps für Teller, Tank und ganz besonders für den Trog

Durch den langen Winter hat es etwas gedauert, aber jetzt blüht deutschlandweit auf mehr als 1,4 Mio. Hektar der Raps. Er ist die wichtigste heimische Ölpflanze, die eigentlich – wenn man es ganz genau nimmt – eine Eiweißpflanze ist. Die kleinen schwarzen Rapssaatkörner bestehen nämlich durchschnittlich nur zu 42 Prozent aus hochwertigem Rapsöl, das als Speiseöl und Kraftstoff verwendet wird. Der größere Teil der rund 5 Mio. Tonnen Rapssamen, die im Juli geerntet werden, setzt sich aus wertvollem Eiweiß zusammen. Je nach Herstellungsverfahren nennt man die Eiweißkomponente, die beim Pressen der Saat anfällt, Rapskuchen oder Rapsschrot. In der Rinder-, Schweine- und auch Geflügelmast ist das Rapseiweiß auf Grund seiner Qualität von ganz zentraler Bedeutung. Und besonders wichtig: Rapsschrot ersetzt als Proteinquelle Sojaimporte im Umfang von umgerechnet 1 Mio. Hektar.
2. Mai 2013

Rapsblüte 2013 – Endlich blüht der Raps für Deutschlands Bienen

Lange mussten sie in diesem Jahr warten, doch jetzt geht es für die Bienenvölker in Deutschland endlich los. Nach dem ungewöhnlich langen Winter blüht jetzt endlich mit dem Raps die wichtigste Tracht für unsere liebenswerten heimischen Honiglieferanten. Und das Blütenangebot ist erfreulich groß, denn Raps blüht in diesem Jahr drei Wochen lang auf mehr als 1,4 Mio. der insgesamt ca. 12 Mio. Hektar Ackerfläche. Die Bienen fliegen im wahrsten Sinne des Wortes auf diese gelbe Pracht, denn Raps ist in manchen Gegenden im Frühjahr eine nahezu unverzichtbare Nektar- und Pollenquelle. Der sprichwörtliche Bienenfleiß wird mit bis zu 40 Kilogramm Honig je Hektar belohnt.
30. November 2012

Winterrapsanbau zur Ernte 2013

Deutschlandweit führten günstige Witterungsbedingungen und attraktive Rapspreise zu einer Ausweitung des Rapsanbaus zur Ernte 2013 um über 9 Prozent. Vor allem im Norden haben die Landwirte die guten Aussaatbedingungen im August und September genutzt und sind zum hohen Anbauumfang früherer Jahre zurückgekehrt. In Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen steigt die Anbaufläche zusammen um über 100.000 Hektar. Auf Grundlage einer aktuellen Befragung von 5.075 Landwirten im September/Oktober 2012 schätzt das von der UFOP beauftragte Marktforschungsunternehmen Produkt+Markt die Winterrapsanbaufläche zur Ernte 2013 auf 1,419 Millionen Hektar. Im Vergleich zur geernteten Fläche 2012 bedeutet dies einen deutlichen Anstieg des Anbaus von Winterraps um bundesweit + 9,1 Prozent (+ 118.344 Hektar). Die Anzahl der rapsanbauenden Betriebe zur Ernte 2013 steigt um + 4,8 Prozent.
23. April 2012

Rapsblüte 2012 – Rapsanbau mit Folgen

Es ist eine echte Erfolgswelle, auf der die deutschen Landwirte seit Mitte der 80er-Jahre mit dem Rapsanbau schwimmen. Ein wesentlicher Grund liegt in der vielfältigen Verwendung als Rohstoff für die Herstellung von Rapsspeiseöl, Biokraftstoffen und Eiweißfuttermittel. Außerdem bietet der Raps eine Reihe von Anbauvorteilen. Er erhöht als so genannte tragende Frucht in Getreide- bzw. Maisfruchtfolgen den Humusgehalt im Boden. Durch seine lange Bodenbedeckung von elf Monaten schützt Raps den Boden vor Erosion. Die Rapspflanzen nehmen schon im Herbst Nährstoffe wie Stickstoff auf, die nachfolgenden Kulturarten wie zum Beispiel Weizen zu Gute kommen. Diese Feldfrüchte müssen dann weniger gedüngt werden. Zugleich erleichtert die gute Bodengare nach Raps die zumeist pfluglose Aussaat der Folgefrucht.
23. April 2012

Rapsblüte 2012 – Bienen fliegen auf Raps

Auf über 1,3 Mio. der insgesamt ca. 12 Mio. Hektar Ackerfläche in Deutschland blüht in diesen Tagen wieder leuchtend gelber Raps. Das freut nicht nur das Auge, sondern auch Imker und ihre Bienenvölker. Die Bienen fliegen im wahrsten Sinne des Wortes auf diese gelbe Pracht, denn Raps ist in manchen Gegenden im Frühjahr eine nahezu unverzichtbare Nektar- und Pollenquelle. Der Fleiß wird mit bis zu 50 Kilogramm Honig je Hektar belohnt.
28. April 2011

Rapsblüte 2011 - Moderner Raps - nach gar nicht so alt

Raps ist die mit Abstand bedeutendste heimische Ölpflanze. Die Rapsblüte dokumentiert das in diesen Tagen wie in jedem Frühjahr wieder eindrucksvoll. In jedem Frühjahr? Nein, nicht ganz, denn Raps wie wir ihn heute kennen, wird erst seit etwa 25 Jahren angebaut. Den deutschen Rapszüchtern ist es damals gelungen, mit dem so genannten „00-Raps“ den Grundstein für die positive Entwicklung des Rapsanbaus zu legen. Diese neuen Rapssorten zeichneten sich durch ein Fettsäurenmuster des Rapsöls aus, das von Ernährungsexperten besonders empfohlen wird. Das gilt auch für das bei der Pressung anfallende Rapsschrot, das auf Grund seiner Qualität für praktisch alle Einsatzbereiche in der Tierernährung ebenso empfohlen wird. Rapsschrot ersetzt dadurch in großem Umfang Sojaimporte.
27. April 2011

Rapsblüte 2011 - Raps schwimmt auf einer Erfolgswelle

Auf annähernd 1,5 Mio. der insgesamt ca. 12 Mio. Hektar Ackerfläche in Deutschland blüht in diesen Tagen leuchtend gelber Raps. Es ist eine echte Erfolgswelle, auf der die deutschen Landwirte seit Mitte der 80er-Jahre mit dem Rapsanbau schwimmen. Ein wesentlicher Grund liegt in der großen Bedeutung, die sowohl das Rapsöl als auch das bei der Pressung entstehende Rapsprotein heute besitzen. Die stetig gestiegene Nachfrage nach Rapsöl als wertvollem Speiseöl und Rohstoff für Biokraftstoffe auf der einen und nach hochwertigem Eiweißfuttermittel auf der anderen Seite, macht den Rapsanbau neben dem Anbau von Getreide und Mais für die deutschen Landwirte wirtschaftlich attraktiv. Hinzu kommen eine Reihe von Anbauvorteilen des Rapses, wie der praktisch ganzjährige Schutz des Bodens vor Erosion, seine Humus aufbauende Wirkung und die daraus resultierende hervorragende Vorfruchtwirkung. Das bedeutet, dass Raps einen so ideal vorbereiteten Boden hinterlässt, dass die nachfolgende Getreideernte höher ausfällt.
27. April 2009

Deutsche Rapsbauern setzen Ausrufezeichen

1,4 Millionen Hektar! Auf dieser Fläche strahlen Deutschlands schönste Ölfelder in diesen Tagen mit der Sonne um die Wette. Bereits im letzten September haben die deutschen Landwirte mit der Aussaat dafür gesorgt, dass die leuchtend gelben Felder jetzt wie Ausrufezeichen im Landschaftsbild verkünden: Endlich ist Frühling! Insgesamt werden die Rapserzeuger im August über 5 Millionen Tonnen nachhaltig erzeugte Rapssaat ernten. Daraus werden in zahlreichen dezentralen und einer ganzen Reihe industrieller Ölmühlen mehr als 2,2 Millionen Tonnen Rapsöl und 2,8 Millionen Tonnen hochwertige Futtermittel gewonnen.