Hier finden Sie aktuelle Publikationen, Broschüren und Forschnungsberichte zu den Themen Rapsöl & Ernährung, Biodiesel & Co, Informationen für und aus der Landwirstschaft und Wissenswertes über die UFOP.

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20.03.17

Position der deutschen Biokraftstoff-Wertschöpfungskette zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Novelle der Erneuerbaren Energien Richtlinie (RED II)

Biokraftstoffe erbringen heute einen Beitrag von etwa 5 Prozent zum Energieverbrauch im Verkehrssektor (2015: 31,6 Mrd. Kilowattstunden). Hiermit werden jährlich etwa 6,7 Mio. t CO2-Emissionen vermieden. Biokraftstoffe sind heute der wichtigste erneuerbare Energieträger im Verkehr; der Beitrag des erneuerbaren Stroms liegt bei etwa einem Neuntel der Biokraftstoffe (3,7 Mrd. KWh p.a.). 2015 wurden 2,1 Mio. t Biodiesel, 1,2 Mio. t Bioethanol, 50 Mio. Kubikmeter Biomethan sowie noch etwa 2.000 t Pflanzenöl als Biokraftstoff verwendet ...
10.01.2017

STUDIE: Auswirkungen politischer Beschlüsse auf Biokraftstoffe und Rohstoffmärkte

Die Biokraftstoffmärkte sind abhängig von politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen. In den vergangenen Jahren wurde die entsprechende Gesetzgebung regelmäßig geändert bedingt durch öffentlich geführte Diskussionen um Pro und Kontra der Biokraftstoffe. Diese Studie soll Auswirkungen solcher Politikmaßnahmen auf Biokraftstoff- und Rohstoffmärkte untersuchen.
10.01.2017

STUDIE (Kurzfassung): Auswirkungen politischer Beschlüsse auf Biokraftstoffe und Rohstoffmärkte

Durch den Klimawandel, damit einhergehende Unwetterkatastrophen und die Ergebnisse der Klimaverhandlungen in Paris steigen Betroffenheit, öffentliches Bewusstsein und der Handlungsdruck für Maßnahmen zum Klimaschutz. Hierbei spielen Erneuerbare Energien eine Schlüsselrolle. Praktisch ohne Ausnahme zeichnen sich die Märkte für Erneuerbare Energien heute durch komplexe förderpolitische und regulatorische Rahmenbedingungen aus.
22.11.16

DBFZ-Report Nr. 11 Monitoring Biokraftstoffsektor

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat seinen DBFZ-Report Nr. 11, Monitoring Biokraftstoffsektor, neu aufgelegt. Die dritte neubearbeitete und ergänzte Auflage widmet sich den geänderten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für Biokraftstoffe. Zudem stellt der Report die aktuellen Entwicklungen entlang der Bereitstellungskette von Biokraftstoffen vor, gegliedert in: Rohstoffe und Konversionstechnologien – Bereitstellung biogener Energieträger, Biokraftstoffproduktion – Entwicklung der Produktionskapazitäten und –mengen, Distribution von Biokraftstoffen – Handel, Märkte und Infrastruktur, Nutzung von Biokraftstoffen – Verkehrssektoren und Antriebstechnologien. Der Report enthält Gastbeiträge von Dr. Edgar Remmele und Dr. Klaus Thuneke vom Technologie- und Förderzentrum.
10.11.16

Web-Publikationen Biodiesel & Co.

Dieser Flyer liefert eine Übersicht über im Online-Angebot der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen verfügbare Publikationen zu den Themen Biokraftstoffpolitik/iLUC, THG-Bilanzierung, Biodiesel und Rapsölkraftstoff.
07.11.2016

Politikinformation Biokraftstoffe: Aktuelle Verbraucherumfrage – Fakten und Hintergründe

In der Broschüre werden die Ergebnisse einer TNS Infratest Befragung zur Biokraftstoff-Akzeptanz des Verbrauchers dargestellt. Grundsätzliche Informationen zum Thema Biokraftstoffe werden vermittelt und aktuelle Diskussionen über eine emissionsarme Mobilität und die tragende Rolle der Biokraftstoffe in Deutschland und der EU thematisiert.
03.11.2016

Gute Gründe für Biokraftstoffe – Fakten zur Fortsetzung der Dekarbonisierung im Straßenverkehr

Die Broschüre "Gute Gründe für Biokraftstoffe“ stellt dar, wie Biokraftstoffe helfen, die wichtigsten klimapolitischen Ziele zu erreichen. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse werden aus guten Gründen in den nationalen Aktionsplänen zur Dekarbonisierung im Straßenverkehr eine zentrale Rolle übernehmen. Die europäische, insbesondere die deutsche Biokraftstoffgesetzgebung bestimmen die Ausgestaltung, Weiterentwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitskriterien auf globaler Ebene.
03.11.2016

Wie denken Verbraucher über Biokraftstoffe?

Laut einer TNS Infratest-Umfrage stehen mehr als zwei Drittel aller Deutschen Biokraftstoffen positiv gegenüber. Selbst viele Skeptiker würden Biokraftstoffe tanken, wenn ihnen die Nachhaltigkeit garantiert wird. "Wie denken Verbraucher über Biokraftstoffe" fasst die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage zusammen.
27.09.2016

Basisflyer Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft

Verbände, Unternehmen und Institute aus den Bereichen Landwirtschaft und Landtechnik haben sich im Mai 2016 zur Branchenplattform „Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft“ zusammengeschlossen. Ziel der Branchenplattform ist es, eine umfassende und neutrale Information zu den Vorteilen und technischen Aspekten des Einsatzes unterschiedlichster Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft zu liefern. Lernen Sie mehr über die Branchenplattform und ihre Ziele.
27.09.2016

10 Gründe für Biokraftstoffe in der Land- und Forstwirtschaft

In den letzten Jahren wurden die technischen Entwicklungen im Bereich der Biokraftstoffgewinnung und dessen Nutzung weiter vorangetrieben. Durch die Herstellung von qualitativ hochwertigen Biokraftstoffen nach den festgelegten Normen Biodiesel DIN EN 14214, Rapsölkraftstoff DIN 51605, Pflanzenölkraftstoff DIN 51623 sowie Biomethan Kraftstoff – CNG – DIN 51624 und durch motortechnische Neuerungen können land- und forstwirtschaftliche Maschinen mittlerweile problemlos mit den unterschiedlichen Biokraftstoffen betrieben werden.
07.06.2016

UFOP-Politikinformationen: COP 21 – Klimaschutzaktionsbündnis 2050 – viele Maßnahmen – ein Ziel: Nachhaltige Biokraftstoffe gehören dazu!

Mit der formellen Unterzeichnung des Klimaschutzabkommens am 22. April 2016 wurde der Ratifizierungsprozess durch die 175 Unterzeichnerstaaten eingeleitet. Bis 2020 müssen Aktionspläne für den Klimaschutz vorgelegt werden, wobei grundsätzlich das 1,5 Grad-Ziel angestrebt werden sollte.
08.01.2015

Neue UFOP-Broschüre: Raps – die „Leit(d)“-Kultur!?

Die Diskussionen um Tank oder/und Teller sowie indirekte Landnutzungsänderungen bewegen nicht nur die Biokraftstoffbranche, Politik und Umweltschutzverbände, sondern zunehmend auch die Öffentlichkeit. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2015 hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) ihre Broschüre „Raps – die „Leit(d)“-Kultur!?“ überarbeitet und neu aufgelegt. Einführend werden grundsätzliche Fakten zum Raps und seinen Verwendungsmöglichkeiten erläutert.
24.11.2014

UFOP-Positionspapier: EU-Klima- und Ressourcenschutzpolitik ab 2020 ohne Biokraftstoffe?!

Vor dem Hintergrund der im Europäischen Parlament im September 2013 und schließlich vom Energiemisterrat im Juni 2014 beschlossenen Standpunkt zu den Vorschlägen der Kommission zur Änderung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (2009/28/EG) und der Kraftstoffqualitätsrichtlinie (2009/30/EG) hat die UFOP ihr Positionspapier aktualisiert. Ergänzend wird Bezug genommen auf die Einführung der Treibhausgasminderungspflicht in Deutschland ab 2015 und die hiermit einhergehende Vorreiterrolle national die rohstoffabhängige Treibhausgaseffizienz als neues Wettbewerbselement einzuführen. Die UFOP fordert, dass die herkömmlichen Biokraftstoffe im Rahmen eines auch nach 2020 technologieoffenen Wettbewerbs die Plattform sein müssen für die Weiterentwicklung der europäischen Biokraftstoffstrategie als Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.
28.03.2014

MTZ-Sonderdruck: Emissionsreduzierung durch Biokraftstoffgemische aus Motoren mit SCR-Katalysator

Durch Optimierung der Dosiermenge von Harnstoff in der Abgasnachbehandlung (AdBlue) ist eine weitere Reduktion der Stickoxide bei höheren Anteilen von Biodiesel im Dieselkraftstoff möglich. So lautet ein Ergebnis des am Thünen-Institut für Agrartechnologie in Braunschweig abgeschlossenen Projektvorhabens zur Untersuchung der Einflüsse von Biokraftstoffgemischen auf die Emissionen eines Nutzfahrzeugmotors mit SCR-Katalysator. Dabei wurden sowohl limitierte Emissionen als auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie die Mutagenität des Abgases bestimmt. Während sich hinsichtlich der limitierten Emissionen kein einheitlicher Effekt der Biokraftstoffbeimischung ergab, konnte der SCR-Katalysator für die Emission von PAK und die Mutagenität des Abgases deutliche Verminderungen bewirken.
07.02.2014

„indirect Land Use Change“ (iLUC): Eine kritische Bestandsaufnahme für eine sachgerechte politische Entscheidungsfindung

Das Thema indirekte Landnutzungsänderungen - "indirect Land Use Change (iLUC)" infolge der durch die europäischen Biokraftstoffpolitik ausgelösten Nachfrage nach Biomasserohstoffen wie Raps-, Soja-, und Palmöl sowie Stärke und Zucker hat zu einer politisch wie wissenschaftlich sehr kontrovers geführten Debatte geführt. Das Europäische Parlament hat die Einführung von "iLUC-Faktoren", biomassespezifischen Treibhausgasmaluswerte, abgelehnt. Dies hätte das "Aus" für Pflanzenöl basierte Biokraftstoffe bedeutet. In seinem Beitrag erläutert Prof. Dr. Uwe Lahl, TU Darmstadt, die Hintergründe, die Schwächen der Modellrechnungen, sowie im Lichte der Rechtssetzung die wissenschaftlichen Gründe, warum iLUC-Faktoren abzulehnen sind und stattdessen Regelungsverfahren jetzt entwickelt werden müssen, die einen unmittelbar wirksamen Beitrag gegen Landnutzungsänderungen (Urwaldrodungen) leisten können. Diese setzen bei den Grundsätzen "Guter Regierungspraxis "an. Prof. Dr. Lahl empfiehlt somit Regelungsalternativen, unabhängig von der Zweckbestimmung der Endverwendung des Biomasserohstoffs.
07.02.2014

UFOP-Tankstellenstudie: Deutschlandweite Tankstellenbeprobung von „Standard“-Dieselkraftstoffen – Vergleichende Untersuchung von Sommer- und Winterware 2013

Rapsöl ist mit 89 Prozent erwartungsgemäß der wichtigste Rohstoff des im Dieselkraftstoff enthaltenen Biodieselanteils, gefolgt von Palmkernöl mit 6 Prozent sowie Palm- und Sojaöl mit 4 bzw. 1 Prozent. Dies ist das Ergebnis der im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) erneut durchgeführten Untersuchung der Rohstoffzusammensetzung des Dieselkrafstoffs an öffentlichen Tankstellen.
27.01.2014

Ohne Bioenergie hätten wir nicht mehr, sondern weniger auf dem Teller …

Fakt ist: Bei der Rapssaatverarbeitung fällt zu 40 % Rapsöl als Rohstoff für die Biodieselherstellung an. Mit 60 % stellt das Rapsschrot (RES) als wertvolles proteinhaltiges Futtermittel den größten Masseanteil dar.
16.01.2014

Band 4 „Metathese” (engl.): Lowering of the Boiling Curve of Biodiesel by Metathesis

Die Anpassung der Siedelage von Biodiesel an fossilen Dieselkraftstoff gelang über Metathesereaktionen. Durch die Variation von Katalysatoren und des Verhältnisses von Biodiesel zu 1-Hexen wurden sehr unterschiedliche Produkte erzeugt. Einige davon waren als 20%-Blend in Dieselkraftstoff über die Siedelinie kaum noch von diesem zu unterscheiden. Mit den Metatheseprodukten erfolgten Wechselwirkungsuntersuchungen mit anderen Kraftstoffen und Motorölen.
14.01.2014

Bestimmungsgründe für die Neubewertung von Rest- und Abfallstoffen auf die THG-Bilanz von Biokraftstoffen der ersten Generation

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ), Leipzig, kommt in seinem Bericht „Bestimmungsgründe für die Neubewertung von Rest- und Abfallstoffen auf die Treibhausgas(THG)-Bilanz von Biokraftstoffen der ersten Generation“ zu dem Ergebnis, dass eine Neubewertung und Korrektur der in den Biokraftstoff-Richtlinien vorgegebenen Methodik und Werte zur Berechnung der THG-Bilanz von Biokraftstoffen aus Rest- und Abfallstoffen vorgenommen werden sollte.
14.01.2014

Biodiesel auf der Basis tierischer und pflanzlicher Abfallöle und -fette – Erarbeitung eines Vorschlags zur Überarbeitung des THG-Standardwertes

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat den Einfluss des unterschiedlichen Transportaufwandes für die Sammlung von Tierfetten und pflanzlichen Abfallölen auf die Treibhausgasbilanz von daraus hergestellten Biokraftstoffen untersucht. Das DBFZ kommt zu dem Ergebnis, dass die in der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (2009/28/EG) vorgegeben Standardwerte überarbeitet werden müssen.
13.01.2014

iLUC und Nachhaltigkeitszertifizierung – Konsequenzen für alle Verwendungsbereiche

Neben der Erzeugung von Biokraftstoffen nimmt der Einsatz nachwachsender Rohstoffe auch in anderen Bereichen wie der stofflichen Nutzung zu. Ziel ist die Entlastung der Umwelt, z. B. durch die Herstellung von pflanzenölbasierten Motor- und Hydraulikölen oder phosphatfreier Waschmittel mit Hilfe von Tensiden auf Basis von Fettalkoholen. In die Gestaltung der Förderkulisse für die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe müssen daher auch Anforderungen an die Nachhaltigkeit eingehen.
07.01.2014

Kritik an Biokraftstoff im Faktencheck

Kritiker von Biokraftstoffen – von Mineralölkonzernen bis Umweltverbänden – äußern eine Vielzahl von ökologischen, ethischen und volkswirtschaftlichen Bedenken. Zweifellos sind Biokraftstoffe kein Allheilmittel für Klimaschutz und Energiewende im Verkehrssektor. Klimafreundliche Mobilitätsstrukturen der Zukunft sind ohne Biokraftstoffe aber unrealistisch. Die Vorwürfe gegen diesen Energieträger erweisen sich bei näherer Betrachtung oft als pauschalisierend. Um argumentative Kurzschlüsse zu vermeiden, sollen hier mehrere Behauptungen von Kritikern überprüft werden.
11.10.2013

Bestimmungsgründe für das Niveau und die Volatilität von Agrarrohstoffpreisen auf Internationalen Märkten – Sind Biokraftstoffe verantwortlich für Preisschwankungen und den Hunger in der Welt?

Im Focus der nach wie vor intensiv geführten Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der europäischen Förderpolitik bei Biokraftstoffen steht auch deren Bedeutung als Mitverursacher für eine unzureichende Nahrungsmittelversorgung in Entwicklungsländern. Biokraftstoffe seien mitverantwortlich für steigende Nahrungsmittelpreise und verursachten Hunger, lautet zusammengefasst ein Vorurteil. Überdies sei die Biokraftstoffpolitik der Europäischen Union Verursacher für „Landgrabbing“ und Preisspekulation. Mit dem Ziel diesen Vorurteilen zu begegnen und die Fakten sachlich darzustellen und zu diskutieren hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB) eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe beauftragt unter der Leitung von Professor Dr. Michael Schmitz und M.Sc. Palina Moleva, Institut für Agrarpolitik und Marktforschung und Zentrum für Internationale Entwicklungs- und Umweltforschung, Justus-Liebig- Universität Giessen. Die Forscher haben eine umfassende Bestandsaufnahme sowie eigene Berechnungen vorgenommen.
10.07.2013

UFOP-Tankstellenstudie: Rohstoffvielfalt im Biodieselanteil steigt

Mit 53 Prozent Rohstoffanteil ist Rapsöl nach wie vor die bedeutendste Rohstoffquelle für die Produktion von Biodiesel in Deutschland, gefolgt von Palmöl mit 25 Prozent, Kokos- und Sojaöl mit jeweils 11 Prozent. Dies ist das Ergebnis der von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) vorgelegten Studie. Im Auftrag der UFOP wurden deutschlandweit 60 Tankstellen von Mineralölunternehmen – gewichtet nach Marktanteilen – beprobt und der Biodieselanteil im Dieselkraftstoff sowie dessen Rohstoffzusammensetzung bestimmt.
29.05.2013

VERORDNUNG (EU) Nr. 490/2013 DER KOMMISSION vom 27. Mai 2013

Nach dem im EU-Amtsblatt veröffentlichten Beschluss werden die Schutzzölle zunächst für einen Zeitraum von sechs Monaten eingeführt. Sie betragen etwa 105 Euro je Tonne. Im November 2013 wird die Europäische Kommission darüber entscheiden, ob die Zölle für den Zeitraum von fünf Jahren eingeführt werden.
16.05.2013

Marktanreizprogramm für mehr Biokraftstoffeinsatz in der Land- und Forstwirtschaft

In der deutschen Landwirtschaft werden derzeit jährlich ca. 1,8 Milliarden Liter Diesel bei rückläufiger Tendenz eingesetzt. Einige Traktorenhersteller haben Pflanzenöl- bzw. Flex-Fuel-Schlepper zur Marktreife entwickelt bzw. in der Entwicklung. Die neue Motorentechnik für Landmaschinen ermöglicht den flexiblen Einsatz von dezentral erzeugten Bio-Reinkraftstoffen. Der Landwirt wäre nicht mehr ausschließlich auf Diesel als Standardkraftstoff angewiesen, sondern könnte ein wirtschaftseigenes Betriebsmittel verwenden. Mangels absehbarer Nachfrage gibt es bisher noch kein "Go" der Hersteller für die Serienfertigung.
14.05.2013

Studie: Indirekte Landnutzungsänderungen in Ökobilanzen – wissenschaftliche Belastbarkeit und Übereinstimmung mit internationalen Standards

„Die Berechnungen, auf denen die derzeitige Kritik an Biokraftstoffen basiert, sind nicht faktengestützt und sollten nicht als Basis für die europäische Gesetzgebung dienen“, sagte Prof. Dr. Matthias Finkbeiner von der Technischen Universität Berlin. Er hat als erster Ökobilanzexperte die von der EU-Kommission gegen Biokraftstoffe ins Feld geführten sogenannten indirekten Landnutzungsänderungen (iLUC) wissenschaftlich untersucht. Eine Berufung auf solche Modellrechnungen ist aber nach den Ergebnissen der heute in Berlin vorgestellten Studie „Indirekte Landnutzungsänderungen in Ökobilanzen – wissenschaftliche Belastbarkeit und Übereinstimmung mit internationalen Standards“ aus wissenschaftlich-methodischer Sicht nicht zulässig. Finkbeiner ist Leiter des ISOAusschusses zu Ökobilanzen (Internationale Organisation für Normung).
22.04.2013

OWI Jahresbericht 2012

Die Frage der Verwendung von Biodiesel (FAME) als Blendkomponente in Heizöl zur Verwendung in effizienten Brenntwertkesseln gewinnt vor dem Hintergrund eines eher rückläufig tendierenden Absatzes von FAME im Kraftstoffmarkt zunehmend an strategischer Bedeutung. Für die Verwendung im Heizölbereich bedarf es jedoch ebenfalls entsprechender Forschungsbegleitung und Untersuchungen bzgl. von FAME und dessen Einfluss auf die Brennstoffqualität (z. B. Oxidationsstablilität), damit schließluich die Brennerhersteller über die derzeit möglichen 5%-Beimischungsanteil hinaus die Freigabe erteilen. Der Jahresbericht des Öl-Wärme-Institutes (OWI) 2012 vermittelt einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung im Bereich Ölheizung und der Verwendung von FAME als Blendkomponente.
19.03.2013

EU-Biokraftstoffpolitik – DBFZ erläutert und kommentiert EU-Kommissionsvorschläge

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) die Vorschläge der EU-Kommission zur Änderung der Erneuerbare Energien-Richtlinie und der Kraftstoff-Qualitäts-Richtlinie in einem Fachbeitrag erläutert und die wichtigsten Eckpunkte kommentiert.
30.05.2012

Position der deutschen Biokraftstoffwirtschaft zu iLUC

Indirekte Landnutzungsänderungen (iLUC): Phantom oder Realität? Was ist Inhalt der iLUC-Hypothese? Die iLUC-Hypothese besagt, dass Anbauflächen für nachwachsende Rohstoffe bzw. Bioenergie in Europa zu globalen Verdrängungseffekten führen. Der Rohstoffbedarf zur Herstellung von Biokraftstoffen wird der iLUC-Hypothese zufolge gedeckt, indem bisherige Ackerflächen mit Energiepflanzen bebaut und für den Bedarfsausgleich für Nahrungs- und Futtermittel zusätzlich noch nicht bewirtschaftete Flächen (z.B. Regenwald, Torfmoore, etc.) urbar gemacht werden.
22.05.2012

Der volle Durchblick in Sachen Energiepflanzen

Daten & Fakten zur Debatte um eine wichtige Energiequelle Monokulturen und Gentechnik, Regenwaldzerstörung und Konkurrenz um Ackerflächen: Auf den ersten Blick erscheinen viele Vorbehalte gegenüber Energiepflanzen plausibel. Doch dahinter verbirgt sich oft ein ganz anderes Bild. Mit Daten und Fakten erweitert diese Broschüre den Blickwinkel zum vollen Durchblick. Die Broschüre steht als Download im PDF-Format zur Verfügung und kann ab Mitte Juli als Druckexemplar kostenfrei bestellt werden.
22.02.2012

Bestimmungsgründe für das Niveau und die Volatilität von Agrarrohstoffpreisen auf Internationalen Märkten – Implikationen für Welternährung und Politikgestaltung

Prof. Dr. Dr. h.c. P. Michael Schmitz Ausgangspunkt der Vorstudie ist die in der Öffentlichkeit und weiten Kreisen der Politik verbreitete Überzeugung, Biokraftstoffe und Spekulation seien hauptverantwortlich für hohe und volatile Agrarrohstoffpreise auf internationalen Märkten und damit zugleich maßgeblich beteiligt an der Entstehung und Verschärfung von Hunger und Armut in der Welt. Diesem Vorwurf wird im Beitrag mit einer Bestandsaufnahme zur Marktsituation, einer umfangreichen Literaturrecherche, eigenen empirischen Berechnungen sowie mit einer detaillierten Analyse der zahlreichen Einflussfaktoren für das Weltmarktgeschehen einerseits und die Hungersituation andererseits nachgegangen. Dabei ergeben sich folgende Ergebnisse.
22.02.2012

Information des Deutschen Bauernverbandes zu iLUC

Die sogenannte iLUC-These besagt, dass Anbauflächen für nachwachsende Rohstoffe bzw. Bioenergie in Europa zu globalen Verdrängungseffekten führen. Sprich, dass dadurch in Übersee zusätzliche Landnutzungsänderungen für den Anbau von Futter- und Nahrungsmitteln stattfinden – beispielsweise durch die Abholzung von Urwäldern.
05.01.2012

Internationale Biodieselmärkte – Produktions- und Handelsentwicklungen

Der (mittlerweile) globale Biodiesel-Markt verzeichnete in den letzten zehn Jahren ein exponentielles Wachstum in den Bereichen Produktion und Handel. Mehr Biodiesel denn je stammt heutzutage aus dem Ausland; die Beschaffungswege von Großproduzenten und -händlern sind weltumspannend. Während sich dieser Trend zur Internationalisierung weiter fortsetzten wird, sind und bleiben die Markt- und Handelsentwicklungen von nationalen (Handels-) Politiken abhängig. Darüber hinaus ist die Biodiesel-Industrie eng mit anderen Sektoren, wie der Landwirtschaft und der Mineralölindustrie verknüpft und wird von erheblichen Marktverzerrungen beeinflusst, welche in den vergangenen Jahren zu einer Vielzahl ineffizienter Entwicklungen geführt haben. Die Geschwindigkeit dieser Marktentwicklungen macht eine methodische Analyse notwendig, um das Zusammenwirken der zahlreichen Einflussfaktoren zu evaluieren, und somit die Unsicherheiten und Risiken der beteiligten Akteure abzuschätzen.
12.03.2010

Biokraftstoffverbände präsentieren Vorschlag zur Novellierung der deutschen Biokraftstoffregelung

Kombiquote für Klimaschutz Die deutschen Biokraftstoffverbände sprechen sich dafür aus, die Pflicht zur Senkung der Treibhausgasemissionen des Straßenverkehrs zu verschärfen und mit der obligatorischen Verwendungsquote für Biokraftstoffe zu einer „Kombiquote“ zu verbinden. Im Detail soll die Einführung der Treibhausgasquote von 2015 auf 2013 vorgezogen und bis 2020 kontinuierlich auf acht Prozent angehoben werden. Gleichzeitig soll die auf 6,25 Prozent gesenkte Biokraftstoffquote schrittweise auf das EU-Ziel von 10 Prozent im Jahr 2020 steigen. Die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP), der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) sowie der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) wiesen in Berlin daraufhin, dass mit der „Kombiquote“ die Treibhausgasemissionen deutlich schneller als bisher gesenkt werden können. Biokraftstoffe mit 50 Prozent Einsparung bei Treibhausgasen seien kurzfristig realisierbar. Mittelfristig könne bis zu 70 Prozent Treibhausgaseinsparung erreicht werden.
02.01.2010

Biodiesel: Wo bleibt die Wiederbelebung des Reinkraftstoffmarktes?

Auf Basis der Marktdaten für die Rohstoffe zur Herstellung von Biodiesel und der Abgabepreise an den öffentlichen Tankstellen für den Zeitraum Januar bis Dezember 2009 sieht die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) die hohe Unterkompensation bei Biodiesel bestätigt. So betrug die Unterkompensation im Zeitraum Januar bis Juni 2009 durchschnittlich 18 Cent/Liter und für die Monate Juli bis Dezember 2009 15 Cent/Liter. Die 2009 vom Bundestag beschlossene Besserstellung der Steuerbegünstigung um 3 Cent/Liter machte sich im Absatz bisher nicht bemerkbar. Auf Basis der Absatzzahlen für Biodiesel für den Zeitraum Januar bis Oktober 2009 ist ein Absatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 500.000 Tonnen festzustellen. Die Erhöhung der Beimischung von 5 auf 7 Volumenprozent in Dieselkraftstoff konnte den Mengenrückgang beim Biodiesel als Reinkraftstoff um 79 Prozent und beim Pflanzenölkraftstoff um 75 Prozent bei weitem nicht kompensieren. In Erwartung einer sich für das Jahr 2010 belebenden Konjunktur fordert die UFOP eine Nachbesserung bei der steuerlichen Förderung von Biodiesel und auch Pflanzenölkraftstoff.
15.09.2009

Biokraftstoffbericht bestätigt existentielle Bedrohung der Biodiesel- und Pflanzenölkraftstoffhersteller

Den dringenden Handlungsbedarf für eine sachgerechte Korrektur und Anpassung der Steuerbegünstigung auf Biodiesel als Reinkraftstoff und für Pflanzenölkraftstoff unterstreicht der aktuelle Biokraftstoffbericht der Bundesregierung. Zu diesem Ergebnis kommt die UFOP in ihrer ersten Bewertung. Die UFOP appelliert deshalb schon jetzt an die Politik, den Bericht baldmöglichst in den zuständigen Ausschüssen des Deutschen Bundestages in der neuen Legislaturperiode zu beraten. Die UFOP erwartet, dass der Biokraftstoffbericht baldmöglichst den neu gewählten Abgeordneten überwiesen und auch dieser Anpassungsbedarf in der Biokraftstoffpolitik bei Biodiesel und Pflanzenöl bereits in den Koalitionsvereinbarungen der neuen Bundesregierung berücksichtigt wird. Die UFOP erinnert nachdrücklich an die zum Ende der Legislaturperiode geführten Diskussionen zwischen Bundestag und Bundesrat, die schließlich sogar in die Anrufung des Vermittlungsausschusses einmündeten. Der Bundestag hatte sich über die Forderungen des Bundesrates für eine sachgerechte Umsteuerung in der Biodiesel- und Pflanzenölkraftstoffpolitik mehrheitlich hinweg gesetzt. Der Biokraftstoffbericht steht hier als Download bereit.
23.06.2008

Broschüre: Biodiesel – Aussagen der Schlepperhersteller

Mit Hinweisen zur Steuerbegünstigung, zu motortechnischen Anforderungen und für den Bezug von Biodiesel Die hier aufgeführten Aussagen der Schlepperhersteller zum Thema Biodiesel basieren auf einer Umfrage, die von der UFOP im Sommer 2008 durchgeführt wurde. Trotz aller Gewissenhaftigkeit bei der Recherche kann keine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben übernommen werden. Diese Broschüre entbindet nicht von der Informationspflicht des Biodiesel-Anwenders. Deshalb empfehlen wir grundsätzlich, sich die Freigabenerteilung und gegebenenfalls die erforderlichen Wartungshinweise beim jeweiligen Schlepperhersteller bestätigen zu lassen bzw. zu erfragen. 3. aktualisierte Auflage (Stand 5/08)
07.02.2008

UFOP-Information zum Paradigmenwechsel in der Biokraftstoffpolitik

Von der Mengenquote zur THG-Vermeidungsquote und die Auswirkungen auf Biokraftstoffe. Nachdem Biokraftstoffe in jüngster Vergangenheit zunehmend in die Kritik geraten sind, verlangen aktuelle Vorschläge zur Neuausrichtung der Biokraftstoffpolitik auf deutscher und europäischer Ebene einen Nachweis der Nachhaltigkeit der eingesetzten Biokraftstoffe.1 Neben der Sicherstellung einer nachhaltigen Produktion der Biomasse für die Bioenergieerzeugung steht das Ziel der Treibhausgaseinsparung im Vordergrund. Die Tendenz geht dahin, nicht mehr reine Mengenvorgaben für die Verwendung von Biokraftstoffen zu machen. Vielmehr zeichnen sich zunehmend Vorgaben über die zu erzielende Menge an THG-Einsparungen oder zumindest über einen zu erzielenden prozentualen Mindestwert an THG-Einsparungen für Biokraftstoffe ab, die durch Beimischungsquoten oder Steuerentlastungen gefördert werden können.
16.01.2008

Erläuterungspapier zum Entwurf der Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung vom 05.12.2007

Die Biomasse-Nachhaltigkeitsverordnung wird die Biokraftstoffmärkte erheblich verändern. Mit dem im Auftrag der UFOP erstellten Erläuterungspapier will der Verband zum Verständnis des für die ökologische Bewertung von der Bundesregierung vorgeschlagenen Allokationsverfahrens beitragen, die Aspekte von Landnutzungsänderungen darstellen, die Einflussfaktoren bei der Bildung der „Default-Werte“ diskutieren und die Konsequenzen der neuen Regelung für den gesamten Herstellungsprozess im Rahmen der erforderlichen Zertifizierung aufzeigen. Das Erläuterungspapier ist nicht nur für alle Beteiligten des Produktlebensweges vom Landwirt bis zur Mineralölindustrie von Interesse, sondern über die Biokraftstoffe hinaus für die gesamte Bioenergieproduktion, die ebenfalls auf die Förderung der spezifischen Treibhausgas-Effizienz umgestellt werden soll.
21.11.2007

Roadmap Biokraftstoffe

Gemeinsame Strategie von BMU/BMELV, VDA, MWV, IG, VDB und DBV Beim Runden Tisch Biokraftstoffe am 17. Januar und 5. Juli 2007 wurde zwischen Automobilindustrie, Mineralölindustrie, der mittelständischen Mineralölwirtschaft, Landwirtschaft sowie BMU/BMELV eine abgestimmte Roadmap für die weitere Förderung von Biokraftstoffen erarbeitet. Die Roadmap enthält die mittelfristig erforderlichen Maßnahmen, die zur Steigerung des Biokraftstoffanteils innerhalb Deutschlands und der EU notwendig sind.
06.11.2006

Biodiesel – Fakten und Argumente

Wahrheiten über Biodiesel Aktualisierte Auflage 2006 Typische Behauptungen - und sachliche Antworten Dieses Faltblatt beantwortet schnell und prägnant die wichtigsten Fragen rund um das Thema Biodiesel.
02.10.2006

Rohstoffpotenziale für die Produktion von Biodiesel

Deutsche Saatzuchtunternehmen haben den Winterraps zu einer leistungsfähigen Kulturart entwickelt. Heutige moderne Rapssorten sind sogenannte Doppelnull-Typen, d. h. arm an Glucosinolaten (Bitterstoffen) und praktisch frei von Erucasäure. Im Ergebnis hat Rapsöl in idealer Weise die optimale Fettsäurezusammensetzung aus motortechnischer Sicht für die Produktion von hochqualitativem Biodiesel als auch aus ernährungsphysiologischer Sicht.
14.01.2005

Praxisinformationen „Biodieseleinsatz in der Landwirtschaft“

Der Infoflyer "Biodieseleinsatz in der Landwirtschaft" liefert Landwirten in kompakter Form Antworten auf die wichtigsten Fragen, die mit dem Umstieg von konventionellem Diesel auf die biogene Alternative verbunden ist.