Ackerbohnen, Futtererbsen und Blaue Süßlupinen in der Schweinefütterung

In der (...) UFOP-Praxisinformation wird ein Überblick über Inhaltsstoffe, Futterwert und Einsatzmöglichkeiten der Körnerleguminosen in der Schweinefütterung gegeben. Hierbei wurden insbesondere die Ergebnisse von Fütterungsversuchen der letzten zehn Jahre berücksichtigt. In der Broschüre berücksichtigt werden für Ackerbohnen sowohl weiß- als auch buntblühende Sorten. Für Erbsen liegt der Betrachtungsschwerpunkt auf den weißblühenden Sorten, da diese den Markt dominieren und sich ernährungsphysiologisch für die Schweinefütterung besonders eignen. Die Betrachtungen für Lupinen beziehen sich auf die Blaue Süßlupine. Andere Lupinenarten spielen derzeit im Anbau keine Rolle. Sie könnten aber aufgrund ihrer Nähstoffzusammensetzung in Zukunft auch für die Schweinefütterung wieder interessant werden. mehr...

Praxisinformation: Ackerbohnen, Futtererbsen und Blaue Süßlupinen in der Geflügelfütterung

In der (...) UFOP-Praxisinformation wird ein Überblick über Inhaltsstoffe, Futterwert und Einsatzmöglichkeiten der Körnerleguminosen in der Geflügelfütterung gegeben. Hierbei wurden insbesondere die Ergebnisse von Fütterungsversuchen der letzten zehn Jahre berücksichtigt. In der Broschüre berücksichtigt werden für Ackerbohnen sowohl weiß- als auch buntblühende Sorten. Für Erbsen liegt der Betrachtungsschwerpunkt auf den weißblühenden Sorten, da diese den Markt dominieren und sich ernährungsphysiologisch für die Geflügelfütterung besonders eignen. Die Betrachtungen für Lupinen beziehen sich auf die Blaue Süßlupine. Die Weiße und Gelbe Lupine spielen derzeit im Anbau keine Rolle. Sie könnten aber aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung in Zukunft auch für die Geflügelfütterung wieder interessant werden. mehr...

Praxisinformation: Rapsextraktionsschrot in der Fütterung von Mastgeflügel

Die zunehmende Nachfrage nach gentechnikfreien Eiweißquellen in der Nutztierfütterung rückt Rapsextraktionsschrot (RES) aus gentechnikfreiem Rapsanbau noch stärker in den Fokus. Im Jahr 2015 lag der Verbrauch an RES in Deutschland erstmals über dem des Sojaextraktionsschrots (SES) (Abb. 1). Zum einen basiert dieser Anstieg aus der bereits bewährten Verbitterung von RES an Wiederkäuer, zum anderen nimmt auch die Verwendung in der Fütterung monogastrischer Tiere stetig zu. So bestätigen jüngste Versuchsergebnisse sogar den erfolgreichen Einsatz von RES in der Fütterung von Sauen und Ferkeln. mehr...

Praxisinformation: Ackerbohnen, Futtererbsen und Blaue Süßlupinen in der Rinderfütterung

In der (...) UFOP-Praxisinformation wird ein Überblick über Inhaltsstoffe, Futterwert und Einsatzmöglichkeiten der Körnerleguminosen in der Fütterung der Wiederkäuer gegeben. Hierbei werden insbesondere Untersuchungen zum Futterwert der letzten Jahre berücksichtigt. In der Broschüre beschrieben werden für Ackerbohnen sowohl weiß- als auch buntblühende Sorten. Für Erbsen liegt der Betrachtungsschwerpunkt auf den weißblühenden Sorten, wobei aber auch buntblühende Sorten für die Wiederkäuerfütterung geeignet sind. Die Betrachtungen für Lupinen beziehen sich auf die Blaue Süßlupine. mehr...

Praxisinformation: Anbauratgeber Blaue Süßlupine

Unter den einheimischen Körnerleguminosen haben die Süßlupinen die höchsten Proteingehalte und eine sehr gute Wertigkeit des Proteins. In beiden Eigenschaften sind sie Ackerbohnen und Futtererbsen überlegen. Darüber hinaus wurde sehr früh von den Landwirten die hervorragende Vorfruchtwirkung dieser Pflanzenarten geschätzt und vielfältig genutzt. mehr...

Praxisinformation: Anbauratgeber Körnerfuttererbse

Die Körnerfuttererbse gehört zu den Leguminosen und geht in ihren Wurzeln eine Symbiose mit stickstofffixierenden Rhizobien (Knöllchenbakterien) ein. Sie macht sich dadurch unabhängig von der Stickstoffverfügbarkeit im Boden sowie jeglicher mineralischer N-Düngung und trägt über die Fixierung von Luftstickstoff wesentlich zur Bodenfruchtbarkeit bei. Der fixierte Stickstoff wird zu einem großen Teil in den Samen zur Proteinsynthese genutzt. Körnerfuttererbsen weisen demnach Proteingehalte zwischen 18 und 25 % i. d. TM im Korn auf. Daneben hat das Erbsenkorn einen hohen Stärkegehalt von ca. 50 %. Die Kombination dieser Inhaltsstoffe macht die Körnerfuttererbse zu einem attraktiven Protein- und Energieträger für alle landwirtschaftlichen Nutztiere. mehr...

Praxisinformation: Anbauratgeber Ackerbohne

Der Anbau von Ackerbohnen ist für viele Betriebe aus pflanzenbaulicher Sicht mit Blick auf die Fruchtfolgewirkung interessant. Veredelungsbetriebe haben zunehmend den Wunsch, die Versorgung mit pflanzlichem Eiweiß aus eigener Erzeugung zumindest anteilig sicher zu stellen. Heimische Körnerleguminosen, und somit auch die Ackerbohne, können auf den ökologischen Vorrangflächen im Rahmen des Greenings angebaut werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 0,7. In mehreren Bundesländern gibt es zudem Förderprogramme, mit denen unter anderem auch der Anbau von Körnerleguminosen gefördert werden soll. Sie beinhalten zum Beispiel vielfältige Fruchtfolgen unter Einbeziehung von Körnerleguminosen. Alles in allem haben diese Maßnahmen die Anbauflächen in den letzten Jahren ansteigen lassen. mehr...

Abschlussbericht: Stand des Wissens und Ableitung des Forschungsbedarfes für eine nachhaltige Produktion und Verwertung von Ackerbohne und Erbse

Der Anbau von Ackerbohnen und Erbsen dient aufgrund seiner vielfältigen positiven Leistungen in Agrarökosystemen im hohen Maße einer nachhaltigen Landwirtschaft. Diese positiven Leistungen sind der hohe Vorfruchtwert, die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und der Nährstoffeffizienz sowie der Kohlenstoff- und Energiebilanzen. Ebenso gehören sowohl die Minderung von Treibhausgasemissionen als auch die Möglichkeiten zur Adaptation an den Klimawandel sowie die Erhöhung der Biodiversität in Agrarlandschaften dazu. Diese Wirkungen entstehen ausschließlich am Ort des Anbaus und sind somit durch Leguminosenimporte nicht zu erreichen. mehr...

Der Wert von Körnerleguminosen im Betriebssystem

Eiweiß hat sowohl in der menschlichen Ernährung als auch in der Nutztierfütterung eine herausragende Bedeutung. Hohe Preise für Eiweißfuttermittel stellen die Landwirte vor große Herausforderungen. Neben dem Getreide stellen Soja- und Rapsschrote wesentliche Proteinquellen dar. Mehr als zwei Drittel des pflanzlichen Eiweißfutters wird aus Drittländern importiert. Deutschland ist Nettoimporteur von etwa 1,9 Mio. t Rohprotein. Dies entspricht der Einfuhr von 3 bis 4 Mio. t Sojabohnen und 2 Mio. t Sojaextraktionsschroten. Auf europäischer Ebene (EU-27) betragen die Einfuhren an Sojabohnen und Sojaextraktionsschroten jährlich etwa 38 Mio. t. Die Praxisinformation liegt hier in einer neu konzipierten Auflage von 2014 vor. mehr...

Economic and environmental value of European cropping systems that include grain legumes

Grain legume crops could offer many economic and environmental benefits if they were to be grown more widely in European crop rotations. The potential for increase would be great since grain legumes, such as peas, faba beans and lupins, represent only 1%–7% of the arable crops area in the EU, compared with 15%–25% outside Europe. The first article of our special report describes the bottlenecks and prospects for grain legume cultivation and use in different European regions, discovered from questionnaire surveys with more than 500 farmers that do not grow grain legumes.

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Broschüre – Verwertung und Anbau"

Nach der im Februar 2003 veröffentlichten Lupinenbroschüre der Gesellschaft zur Förderung der Lupine e. V. haben sich viele Änderungen ergeben, die eine Neuauflage dringend notwendig machten. So hat die Anthraknose seit ihrem ersten Auftreten im Jahr 1995 den Anbau der einstmals in den Hauptanbaugebieten Deutschlands dominierenden Gelben Lupinen und auch den Anbau der Weißen Lupinen zum Erliegen gebracht. Durch intensive Forschung konnten aber Strategien zur Bekämpfung der Krankheit entwickelt werden. Die 5. Auflage “Lupinen – Verwertung und Anbau” steht für Sie im Downloadbereich bereit. mehr...

Saattermin bei Körnerleguminosen

Leguminosen erreichen als Langtagspflanzen bei früher Saat erfahrungsgemäß die höchsten Erträge. Die Temperatur und die Tageslänge haben einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Pflanzen. Spätsaaten führen zur Verstärkung der vegetativen Entwicklung und verstärken die Lagerneigung. mehr...

Aktualisierte UFOP-Broschüre „Pilzkrankheiten und Schädlinge bei Körnerfuttererbsen“ erschienen

Um den Anbau von Körnerfuttererbsen positiv zu begleiten, hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die im Jahr 2008 erarbeitete Broschüre zu den Pilzkrankheiten aktualisiert und um die wichtigsten Schädlinge ergänzt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung der Schaderreger legt die zweite Auflage viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfungsmöglichkeiten. Mit Anbau und Verfütterung der einheimischen Körnerleguminose Futtererbse an landwirtschaftliche Nutztiere können über die eigentliche pflanzliche Erzeugung hinaus für die Gesellschaft und die Umwelt wichtige Leistungen erbracht werden. So schneidet nach Ergebnissen des EU-Forschungsvorhabens GL-Pro eine Erbsenfruchtfolge pro Hektar Anbaufläche beim Energieaufwand besonders günstig ab. Der Verbrauch an fossiler Energie ist 14 Prozent geringer als in einer Getreide betonten Fruchtfolge. Auch der Beitrag zur globalen Erwärmung beträgt bei der Leguminosen-Fruchtfolge nur 88 Prozent der Getreide-Fruchtfolge. mehr...

Pilzkrankheiten und Schädlinge bei Süßlupinenarten

Die Vorteile von Süßlupinen liegen neben dem Wert als Futtermittel einerseits in der kostenneutralen Fixierung des Stickstoffs in Folgekulturen und andererseits stellen sie wegen ihrer bodenverbessernden Effekte eine sehr gute Vorfrucht dar. Um den Anbau dieser Kulturen in Deutschland zu begleiten und zu fördern, werden in dieser Broschüre die wichtigsten pilzlichen Erkrankungen und Schaderreger beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf der Blauen Süßlupine liegt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung wurde viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfmöglichkeiten gelegt. mehr...