Hier finden Sie aktuelle Publikationen, Broschüren und Forschnungsberichte zu den Themen Rapsöl & Ernährung, Biodiesel & Co, Informationen für und aus der Landwirstschaft und Wissenswertes über die UFOP.

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19.03.2018

UFOP-Tierernährer geben Empfehlungen zur Vermeidung von Nährstoffüberschüssen in der Nutztierfütterung

Mit den Vorgaben des neuen Düngerechts sind die Nutztierhalter in Deutschland gefordert, sich bei der Vermeidung von Nährstoffüberschüssen verstärkt zu engagieren. Die Experten der Fachkommission „Tierernährung“ der UFOP haben Empfehlungen erarbeitet, wie bei dem Einsatz von Rapsfuttermitteln und Körnerleguminosen die Stickstoff- und Phosphorausscheidungen bei Schwein, Geflügel und Rind verringert werden können.
05.01.2018

UFOP-Bericht zur globalen Marktversorgung 2017/2018

Der europäische und globale Biomassebedarf für die Biokraftstoffproduktion im Kontext der Versorgung an den Nahrungs- und Futtermittelmärkten. Die UFOP betont, dass der 27-seitige Bericht die Versorgungslage im Zusammen-hang mit der Verwendung nachwachsender Rohstoffe für die Biokraftstoffproduktion aufzeige. Insbesondere außerhalb der Europäischen Union werde die Biokraftstoff-nutzung über Quotenregelungen vorangetrieben.
22.09.2017

Nachhaltiger Rapsanbau in Deutschland

Landwirtschaft bedeutet immerwährende Anpassung. In praktisch allen Belangen gibt es Veränderungen, auf die die Landwirtschaft reagieren muss. Preise und Kosten variieren, sodass mittel- und langfriste Investitionen immer vor dem Hintergrund der entsprechenden Entwicklungen geplant werden müssen. Technischer Fortschritt bietet neue Möglichkeiten und verbessert die Effizienz der eingesetzten Dünger und Pflanzenschutzmittel.
13.07.2017

UFOP-Information zur Winterrapsaussaat 2017

In der aktuellen Ausgabe der UFOP-Information zur Winterrapsaussaat präsentiert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) eine Markteinschätzung und gibt Empfehlungen zu den in der Saison 2016/17 verstärkt aufgetretenen Rapskrankheiten Kohlhernie und Wasserrübenvergilbungsvirus. Das anhaltend enge Angebot an Rapssaat stützt die Erzeugerpreise. Die Rapsernte 2017 wird weltweit nur knapp ausreichen, die Nachfrage zu decken. Aufgrund der ungünstigen Vegetationsbedingungen zur Aussaat, dem zu trockenen Frühjahr, den Spätfrösten zur Blüte und dem ebenfalls zu trockenen Mai haben die Analysten ihre Prognose zur Rapsernte 2017 zurückgenommen.
26.06.2017

Versorgungsbericht 2016/2017

Der europäische und globale Biomassebedarf für die Biokraftstoffproduktion im Kontext der Versorgung an den Nahrungs- und Futtermittelmärkten.
08.12.2016

Der Unterrichtsbaustein „Der Clou mit den Knöllchen – Leguminosen als Eiweißgewinner"

Der Unterrichtsbaustein „Der Clou mit den Knöllchen – Leguminosen als Eiweißgewinner“ ist im i.m.a-Lehrermagazin lebens.mittel.punkt (Ausgabe 02/2016, Heft 25) erschienen. Die gesamte Ausgabe des Lehrermagazins steht unter www.ima-lehrermagazin.de zum kostenlosen Download bereit.
27.09.2016

Multitalent Raps

Obwohl es so aussieht, als würde immer mehr Raps angebaut, trügt dieser Eindruck. Schon seit Jahren bewegt sich die Rapsanbaufläche in Deutschland konstant zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Hektar. Raps ist insbesondere für sein hochwertiges Öl bekannt. Die Saatkörner bestehen aber nicht nur zu rund 42 Prozent aus Öl, sondern auch aus hochwertigem Eiweiß, das beim Pressen ebenfalls gewonnen wird. Als Rapskuchen (Kaltpressung) oder Rapsschrot (Extraktion) ist es ein begehrtes, gentechnikfreies heimisches Proteinfutter.
07.07.2016

UFOP-Information zur Winterrapsaussaat 2016

Die Rapspreise in Deutschland haben sich im letzten Quartal des Wirtschaftsjahres 2015/16 von ihrem saisonalen Tiefstand erholt. Im Hinblick auf eine deutlich knappere globale Versorgung mit Raps 2016/17 hält der Aufwärtstrend wohl an. Die Nachfrage nach Winterraps dürfte auch im kommenden Jahr groß sein, so dass die Vorräte bei erneut rückläufigem Angebot deutlich schwinden.
12.05.2016

Merkblatt: Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen

In diesem Merkblatt sind die wichtigsten Schritte zur Sicherstellung einer hochwertigen Getreide-, Ölsaaten- und Leguminosenqualität zusammengefasst. Darüber hinaus sind die Regelungen der guten landwirtschaftlichen Praxis sowie die Vorschriften der Lebensmittel- und Futtermittelgesetzgebung von allen Beteiligten der Wertschöpfungskette einzuhalten. Für Verarbeitungsprojekte gelten weitergehende Vorschriften.
12.05.2016

Bestellschein Merkblatt: Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen

08.02.2016

Der Unterrichtsbaustein „Gehaltvolle Hülsen – Leguminosen im Porträt"

Der Unterrichtsbaustein „Gehaltvolle Hülsen – Leguminosen im Porträt“ ist im i.m.a-Lehrermagazin lebens.mittel.punkt (Ausgabe 01/2016, Heft 24) erschienen. Die gesamte Ausgabe des Lehrermagazins steht unter www.ima-lehrermagazin.de zum kostenlosen Download bereit.
12.01.2016

Die Leguminosenwurzel

Leguminosen werden auch als Hülsenfrüchtler bezeichnet und umfassen fast 20.000 Arten weltweit. Zu den für die Landwirtschaft wichtigen einheimischen Arten gehören Ackerbohnen, Futtererbsen und Süßlupinenarten (Körnerleguminosen), Luzerne und Kleearten (Futterleguminosen). Auch wenn die verschiedenen Leguminosen-Arten ein sehr unterschiedliches Erscheinungsbild haben, verbindet sie eine gemeinsame Eigenschaft. Alle heimischen Leguminosen gehen mit ihren Wurzeln in Form sogenannter Wurzelknöllchen eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien ein. Diese Bakterien werden auch als Rhizobien bezeichnet.
29.06.2015

UFOP-Information zur Winterrapsaussaat 2015

Erstmals seit Jahrzehnten stand zur Rapsaussaat 2014 keine insektizide Beizung zur Verfügung. Gleichzeitig war die letztjährige Saison durch ein regional starkes und frühes Auftreten von Rapserdfloh und Kleiner Kohlfliege gekennzeichnet. Da derzeit noch nicht sicher abgeschätzt werden kann, wie sich das Auftreten im Herbst 2015 entwickelt, muss den Herbstschädlingen bereits ab der Aussaat erneut große Aufmerksamkeit gewidmet werden. Auch zur bevorstehenden Kampagne ist leider keine insektizide Rapsbeizung verfügbar. Anträge für die Anwendung der Neonicotinoide im Zuge einer Ausnahmegenehmigung „Gefahr in Verzug“ sind in Deutschland von der Zulassungsbehörde abgelehnt worden und auch neue Beizwirkstoffe stehen kurzfristig nicht in Aussicht.
05.01.2015

Die Rapswurzel

Daten und Fakten rund um die Rapswruzel: Das Wurzelsystem wächst bis in eine Tiefe von 1,80 m. Es besteht aus einer kräftigen Pfahlwurzel, an der sich im oberen Bereich kurze und im unteren Bereich lange Seitenwurzeln ausbilden. Alle Wurzeln bestehen an der Spitze aus einer Wurzelhaube (Kalyptra), die sich durch Zellteilung bildet. Dem schließt sich die sogenannte Streckungszone an, weil sich die dort befindlichen Zellen infolge des Wurzelwachstums strecken. Darauf folgt die Wurzelhaarzone, die durch das Ausstülpen einzelner Zellen eine große Oberfläche zur Nährstoffaufnahme schafft.
05.01.2015

Eiweiß vom Acker! Körnerleguminosen – mehr als nur Futter

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung besteht aus Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett. Das gilt für den Menschen wie für das Tier. Je hochwertiger das Futter für landwirtschaftliche Nutztiere ist, desto besser und sicherer ist auch die Qualität der Produkte, die sie liefern. Eiweiß spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. In den letzten Jahrzehnten hat sich importiertes Soja bzw. Sojaschrot aus Nord- und Südamerika als Standard in der Nutztierfütterung etabliert. Aus Gründen der Nachhaltigkeit wird jedoch pflanzliches Eiweiß aus heimischer Erzeugung immer wichtiger und Rapsschrot als Nebenerzeugnis der Ölgewinnung hat in vielen Ställen Sojaschrot als Futtermittel bereits abgelöst.
01.08.2014

RED/THG-Minderungspflicht: UFOP-Fachinformation für die Landwirtschaft

Zum 1. Januar 2015 führt Deutschland die THG-Minderungspflicht ein. Die THG-Effizienz des Biokraftstoffs bzw. des eingesetzten Biomasserohstoffs bestimmt dann den Marktzugang. Die Unternehmen der Mineralölwirtschaft werden als Nachweispflichtige bestrebt sein, möglichst kostengünstig und zugleich mit möglichst wenig Biokraftstoff die Verpflichtungsvorgabe in Höhe von anfangs 3 % zu erfüllen. Was kann der einzelne Landwirt tun, damit der Raps als Rohstoffquelle im Wettbewerb mithalten kann? Die UFOP-Fachinformation erläutert kurz die Rechtslage und die Frage, ob eine Anpassung der Düngungsstrategie mit Stickstoff sinnvoll ist. Empfohlen wird schließlich bei der Selbsterklärung das sog. NUTS2-Gebiet einzutragen in dem sich der Betrieb bzw. die Anbaufläche befindet. Allein mit dieser Angabe wird der THG-Wert für Raps um durchschnittlich 4 – 5 g CO2/Megajoule verbessert.
11.07.2014

Sonderausgabe UFOP-Information 2014

Empfehlungen zur diesjährigen Rapsaussaat ohne insektiziden Beizschutz: Nach dem Wegfall der insektiziden Beizmittel-Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide ist den Herbstschädlingen eine größere Aufmerksamkeit bei der Winterraps-Aussaat 2014 zu widmen. Von besonderer Bedeutung sind der Rapserdfloh und die Kleine Kohlfliege.
21.05.2014

UFOP-Information 2014

Den deutschen Rapserzeugern steht mit dem Wechsel von der bisherigen energetischen Beimischungsquote hin zur Klimaschutzquote zum 1. Januar 2015 ein Paradigmenwechsel in der Biokraftstoffgesetzgebung bevor. Auf die in Zukunft steigenden Anforderungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen können die Landwirte mit der Angabe des sogenannten NUTS2-Gebietes* in der Selbsterklärung einfach und kurzfristig reagieren. Mit der Erneuerbare-Energien-Richtlinie im Jahr 2009 wurden EU-weit verbindliche Ziele für erneuerbare Energien im Transportsektor vorgegeben. Gleichzeitig wurden erstmals konkrete Vorgaben im Hinblick auf die Nachhaltigkeit von Biokraftstoffen definiert. Zentrales Element ist die an einer fossilen Referenz bemessene Vorgabe einer Mindesteinsparung von Treibhausgasemissionen.
20.06.2013

UFOP-Information Winterrapsaussaat 2013

Trotz der von Wissenschaftlern anerkannten Erfolge von Landwirten und Züchtern, den Beizabrieb und damit die Gefahren für Insekten durch eine verbesserte Technik zu minimieren, hat die EU-Kommission die neonikotinoide Saatgutbeizung in für Bienen attraktiven Kulturen verboten. In Deutschland ist damit der gesamte Rapsanbau auf rund 1,4 Mio. ha betroffen. In den abschließenden Verhandlungen in Brüssel konnte lediglich erreicht werden, dass entsprechend behandeltes Saatgut zur diesjährigen Aussaat noch uneingeschränkt verwendet werden darf. Da keine adäquate Pflanzenschutzalternative zur Verfügung steht, empfiehlt die UFOP, in diesem Jahr unbedingt noch den vollen insektiziden Beizschutz zu nutzen.
11.03.2013

Praktische Rapszüchtung

Der Raps (Brassica napus) gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist aus einer spontanen Kreuzung von Wildkohl (Brassica oleracea) und Rübsen (Brassica rapa) entstanden. Von der Kreuzung bis zur fertigen Sorte vergehen 10 bis 12 Jahre. Das bedeutet, dass die Züchter schon heute Visionen haben müssen, welche Sorteneigenschaften in über einem Jahrzehnt benötigt werden.
02.07.2012

UFOP-Information Winterrapsaussaat 2012

Die knappe Versorgung mit Ölsaaten im Vorjahr und das absehbar unbefriedigende Angebot in der Saison 2012/13 haben die Rapspreise auf ein hohes Niveau ansteigen lassen. Dabei kam auch Unterstützung vom Sojamarkt, der mit ebenfalls kräftigem Preisanstieg auf die schwachen Ernten in Südamerika reagierte. Von der engen Marktversorgung und den pessimistischen Aussichten profitierten nicht nur die Partien der aktuellen Ernte, sondern auch die Vertragspreise der Ernte 2013. Und – während sich die Getreidepreise im Vorfeld der Ernte 2012 nach unten bewegen – kann sich Raps gut behaupten.
27.02.2012

Pflanzenschutzlösungen für heimische Körnerleguminosen unter www.ufop.de

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) veröffentlicht eine aktuelle Übersicht zu den zugelassenen Pflanzenschutzmitteln für den Anbau von Ackerbohnen, Futtererbsen und Blauen Lupinen. Die Auflistung der Herbizide, Fungizide und Insektizide enthält Angaben zur Indikation, zur Mittel- und Wirkstoffbezeichnung sowie zum Anwendungszeitpunkt und der Aufwandmenge.
13.07.2011

UFOP-Information Winterrapsaussaat 2011

Zum zweiten Mal in Folge steht in Europa eine knappe Rapsernte bevor. Ungünstige Witterung von der Aussaat bis weit in den Mai hinein haben ihre Spuren an den Kulturen hinterlassen. Die Ernteprognosen wurden monatlich nach unten angepasst. In Folge dessen legten die Preise kräftig zu. Und das nicht nur für Raps der Ernte 2011. Auch Vorkontrakte auf die Ernte 2012 rückten in den Fokus der Marktbeteiligten.
27.05.2011

Beschränkung von Warentermingeschäften aus Sicht der UFOP nicht vertretbar

Warentermingeschäfte mit Agrarrohstoffen stehen seit einigen Monaten im Mittelpunkt einer intensiv geführten politischen Diskussion. Besonders die institutionellen Anleger werden als Gefahr angesehen, weil sie mit hohem Kapitaleinsatz den Markt vor sich hertreiben und damit Nahrungsmittel verteuern und den Hunger der Welt fördern. Die EU-Kommission arbeitet daher aktuell an Regulierungsvorschlägen, mit denen eine größere Markttransparenz geschaffen sowie strengere Kontrollen umgesetzt werden sollen. So hält es EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos auch für sinnvoll, die Anlagemengen an Warenterminbörsen zu beschränken. Solchen Forderungen nach einem Eingriff in den Terminhandel liegt die Annahme zu Grunde, dass die Börsenpreise die Angebots- und Nachfrageverhältnisse des Marktes nicht mehr widerspiegeln. Nach Ansicht von Dr. Reimer Mohr von der Hanse Agro Unternehmensberatung, der im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) die Rolle der Warenterminbörsen analysiert hat, sind Forderungen nach einer Beschränkung von Warentermingeschäften nicht vertretbar.
01.08.2010

Wo wächst das Rapsöl?

Jedes Jahr im Mai ist es so weit. Ein unvergleichliches Naturereignis verwandelt Deutschland in ein gelbes Blütenmeer. Auf durchschnittlich 1,5 Mio. Hektar blüht der Raps, die wichtigste heimische Ölpflanze. Doch bereits viele Monate vorher beginnt die Arbeit für die deutschen Rapsbauern. Insgesamt 11 Monate benötigt der Raps, um zu reifen. Die Broschüre steht hier zum kostenlosen Download bereit.
09.07.2010

UFOP-Information Winterrapsaussaat 2010

Schon frühzeitig zeichnete sich in der EU-27 ein kleineres Rapsangebot zur Ernte 2010 ab, wobei die Preise kaum eine Reaktion zeigten. Erst mit negativen Angebotsprognosen aus der Ukraine und zuletzt vor allem aus Kanada setzte ein Höhenflug der Preise ein, der die knappe Versorgungslage deutlich widerspiegelt.
31.05.2010

Aktualisierte UFOP-Broschüre „Pilzkrankheiten und Schädlinge bei Körnerfuttererbsen“ erschienen

Um den Anbau von Körnerfuttererbsen positiv zu begleiten, hat die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die im Jahr 2008 erarbeitete Broschüre zu den Pilzkrankheiten aktualisiert und um die wichtigsten Schädlinge ergänzt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung der Schaderreger legt die zweite Auflage viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfungsmöglichkeiten. Mit Anbau und Verfütterung der einheimischen Körnerleguminose Futtererbse an landwirtschaftliche Nutztiere können über die eigentliche pflanzliche Erzeugung hinaus für die Gesellschaft und die Umwelt wichtige Leistungen erbracht werden. So schneidet nach Ergebnissen des EU-Forschungsvorhabens GL-Pro eine Erbsenfruchtfolge pro Hektar Anbaufläche beim Energieaufwand besonders günstig ab. Der Verbrauch an fossiler Energie ist 14 Prozent geringer als in einer Getreide betonten Fruchtfolge. Auch der Beitrag zur globalen Erwärmung beträgt bei der Leguminosen-Fruchtfolge nur 88 Prozent der Getreide-Fruchtfolge.
25.06.2009

Pilzkrankheiten und Schädlinge bei Süßlupinenarten

Die Vorteile von Süßlupinen liegen neben dem Wert als Futtermittel einerseits in der kostenneutralen Fixierung des Stickstoffs in Folgekulturen und andererseits stellen sie wegen ihrer bodenverbessernden Effekte eine sehr gute Vorfrucht dar. Um den Anbau dieser Kulturen in Deutschland zu begleiten und zu fördern, werden in dieser Broschüre die wichtigsten pilzlichen Erkrankungen und Schaderreger beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf der Blauen Süßlupine liegt. Neben dem Vorkommen und der Verbreitung wurde viel Wert auf die Beschreibung der Symptomausprägung sowie die Bekämpfmöglichkeiten gelegt.
16.02.2009

Leitfaden für die Praxis zum Umgang mit chemisch behandeltem Z-Saatgut

Die tragenden Verbände der Züchter und Pflanzenschutzhersteller Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) und Industrieverband Agrar e.V. (IVA) und die Spezialorganisationen Deutsches Maiskomitee (DMK), Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und der Gemeinschaftsfonds Saatgetreide (GFS) haben gemeinsam einen umfassenden Praxisleitfaden zum Umgang mit gebeiztem Saatgut entwickelt. Der Leitfaden ergänzt die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vorgesehenen Auflagen und sonstige rechtliche Vorgaben. Die Empfehlungen des Leitfadens dienen der Abriebverminderung von Beizmitteln. Dies stärkt den Umweltschutz. Zudem kann dadurch ein verbesserter Wirkungsgrad der Beizmittel erreicht werden.
12.11.2008

Hintergrundpapier zur Steigerung der Qualität von Rapsextraktionsschrot im Hinblick auf den Glucosinolatgehalt

Der zunehmende Einsatz von Rapsextraktionsschrot als Futtermittel für Schweine und die Erschließung des Absatzmarktes bei Legehennen machen eine Sicherstellung von niedrigen Glucosinolatgehalten zwingend erforderlich. Aus den Anforderungen von Monogastern im Hinblick auf eine hohe Proteinverdaulichkeit bzw. eine hohe praecaecale Verdaulichkeit der Aminosäuren ist eine verstärkte Toastung im Ölmühlenprozess mit dem Ziel des verstärkten Glucosinolatabbaus streng abzulehnen.
26.03.2007

Nachhaltiger Winterrapsanbau

Winterraps ist heute die wichtigste Ölpflanze im nördlichen Europa. Die Informationen, die innerhalb der vorliegenden Broschüren veröffentlicht sind, wurden im Rahmen der Unilever-Initiative zur Förderung nachhaltiger Landwirtschaft zusammen mit der UFOP erarbeitet und verstehen sich als Beitrag zu einer nachhaltigen Praxis in der Produktion von Winterraps.
01.06.2005

Heft 27: Untersuchungen zum Glucosinolatgehalt von in Deutschland erzeugten und verarbeiteten Rapssaaten und Rapsfuttermitteln

Das Ziel des Projektvorhabens bestand in der Erstellung einer umfassenden Analyse des Glucosinolat(GSL)-Gehaltes von Raps und Rapsfuttermitteln in Deutschland. Hierzu wurden bundesweit auf den verschiedenen Ebenen der Rapsproduktion, des Rapshandels und der Rapsverarbeitung Erhebungen angestellt, wobei auch Importsaaten und Importfuttermittel einbezogen wurden. Das Untersuchungsmaterial umfasste Saatgut, Raps-Handelspartien und die Verarbeitungsprodukte Rapsextraktionsschrot (RES) und Rapskuchen (RK). Als Analysenmethoden für den GSL-Gehalt kamen in Abhängigkeit vom Probenmaterial die Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) und die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) zum Einsatz.
27.05.2005

Heft 26: Abschlussbericht “Statuserhebung zu begrenzenden Faktoren in der pfluglosen Bodenbearbeitung unter besonderer Berücksichtigung des Winterrapses”

Das Institut für Betriebstechnik und Bauforschung der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) legt seinen Abschlussbericht zur pfluglosen Bodenbearbeitung vor.