In der UFOP-Schrift Heft Nr. 51 werden die Ergebnisse der Bundes- und EU-Sortenversuche Winterraps, Ackerbohnen, Futtererbsen, Blaue Süßlupinen sowie Sonnenblumen und HO Sonnenblumen zur Ernte 2022 detailliert dargestellt.

 

2560px-Landwirtschaftskammer-Schleswig-Holstein-Logo.svg.pngDie vorläufigen Daten aus der aktuellen Ernte 2023 sind ab sofort auf der Webseite der Landwirtschaftkammer Schleswig-Holstein unter bit.ly/sortenversuche abrufbar.

 

Der von der UFOP geförderte Bundessortenversuch (BSV) dient als Bindeglied zwischen dem dritten Prüfjahr der amtlichen Wertprüfung zur Sortenzulassung in Deutschland und den Landessortenversuchen in den Bundesländern. Aufgrund der kurzen Zeitspanne zwischen Ernte und Aussaat des Winterrapses kann die Sortenzulassung im Ergebnis der drei Wertprüfungsjahre erst nach dem nächsten Aussaattermin erfolgen. Der BSV stellt somit sicher, dass von allen zur Zulassung anstehenden Rapssorten bereits im ersten Erntejahr der Sortenzulassung aktuelle Prüfergebnisse vorliegen. Im gleichen Sortiment werden EU-Sorten weitergeprüft, die im ersten Prüfjahr des ebenfalls von der UFOP geförderten EU Sortenversuches (EUSV) vielversprechende Ergebnisse erbracht haben. Sowohl für die in Deutschland zugelassenen Rapssorten als auch für die über den EU-Sortenkatalog vertriebsfähigen EU-Rapssorten werden über das System BSV/EUSV 2 und EUSV 1 als separate Versuchsserie neutrale und sichere Beratungsaussagen unter Anbau- und Klimabedingungen in Deutschland sichergestellt.

Darüber hinaus erlaubt ein ergänzender Bericht zur Phomaresistenzprüfung eine Einschätzung der aktuellen Rapssorten im Hinblick auf diese wichtige Rapskrankheit. Der Bericht steht unter bit.ly/Sorten2022 als Download zur Verfügung.

Die UFOP empfiehlt, nur unter deutschen Anbaubedingungen geprüfte und als leistungsfähig beschriebene Winterrapssorten anzubauen.

Lesen Sie jetzt die weiteren Informationen zur Winterrapsaussaat 2023:

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