Abschlussbericht: Aminosäurenverdaulichkeit von Lupinen und Erbsen bei Legehennen

Ziel dieser Untersuchung war es, die Variation der Verdaulichkeit der Aminosäuren (AS) von 12 Lupinen- und Erbsenvarianten bei Legehennen zu erfassen und Beziehungen zu chemischen Inhaltsstoffen zu untersuchen. Die chemische Zusammensetzung der Lupinen- und Erbsenvarianten lag in einem für diese Futtermittel typischen Bereich. mehr...

Abschlussbericht: Entwicklung einer nachhaltigen Bekämpfung von Rapsschädlingen unter Berücksichtigung populationsdynamischer Entwicklungen von Insektiziden bei Pyrethroid resistenten Rapsglanzkäfern

Einer der Hauptschädlinge im Raps, dessen Vorkommen zu großen Ertragseinbußen führen kann, ist der Rapsglanzkäfer (Meligethes aeneus (F.), syn. Brassicogethes aeneus (F.)). Der verursachte Ertragsausfall kann über 80% betragen (Thieme & Gloyna 2008) bis hin zum Totalausfall. Besonders empfindlich gegenüber einem Befall sind die Pflanzen im Stadium, in dem die Knospen noch geschlossen sind (Slater et al. 2011). Durch Zerbeißen von Kelch- und Blütenblättern der Knospen gelangen die Rapsglanzkäfer an den Pollen. Dabei können Verletzungen im Inneren der Knospe entstehen, so dass diese vertrocknen und abfallen (Burkhardt & von Lengerken 1920, Friederichs 1921). mehr...

Abschlussbericht: Herkunft von phänotypisch stark abweichenden Durchwuchspflanzen in Praxisbeständen von Winterraps

In Schleswig-Holstein aber zum Teil auch in benachbarten Bundesländern sind in Winterraps-Beständen in den letzten Jahren vermehrt Pflanzen mit stark abweichendem Wuchs aufgetreten. Das hat zu Diskussionen über die Herkunft dieser Pflanzen geführt. Vielfach wurde dabei unterstellt, dass es sich um Aufspaltungen aus den Folgegenerationen der F1-Hybridsorten handelt. In der vorliegenden Arbeit sollte daher untersucht werden, ob sich die Abstammung und die genetische Herkunft der phänotypisch stark abweichenden Durchwuchspflanzen klären lässt. Die Bestimmung der genetischen Ähnlichkeit erfolgte dabei über die Genotypisierung mit DNA Markern (SSR und AFLP). Dazu wurden aus 23 Praxisbeständen in Schleswig-Holstein Blattund Samenproben von stark abweichenden Durchwuchspflanzen sowie auch von Pflanzen, die phänotypisch dem Habitus der angebauten Rapssorte entsprechen, genommen. mehr...

Abschlussbericht: Evaluierung von Fruchtfolgen mit und ohne Raps hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Treibhausgasbilanz unter Berücksichtigung der neuen Düngeverordnung

Veränderungen der Agrar-, Umwelt- und Energiepolitik führen für landwirtschaftliche Unternehmen regelmäßig zur Anpassung der Unternehmensstrategie an die neuen Rahmenbedingungen. Diese Anpassung kann von der Veränderung der Produktionsverfahren bis zur Aufgabe oder Aufnahme neuer Betriebszweige reichen. In Ackerbaubetrieben steht das Anbauverfahren von der Wahl der Fruchtart über die Bodenbearbeitung bis zur Düngungs- und Pflanzenschutzstrategie im Mittelpunkt der Betrachtung. Veränderungen der Rahmenbedingungen führen i.d.R. zu einer Verschiebung der Ertrags-, Preis-, und Kostenrelationen zwischen den Ackerfrüchten. mehr...

Abschlussbericht: Einsatz von Blauen Lupinen als hofeigenes Eiweißfuttermittel in der Milchkuhfütterung

Als Folge von veränderten Verbraucheransprüchen an den Futtermitteleinsatz in der Nutztierhaltung zur Lebensmittelproduktion besteht ein Trend zum Verzicht auf gentechnisch verändertes Sojaextraktionsschrot (SES) als Eiweißfuttermittel (WWF, 2012). Zur Substitution von SES in Milchkuhrationen durch einheimische und gentechnisch unveränderte Eiweißfuttermittel bietet sich aufgrund seiner relativ hohen Verfügbarkeit am Futtermittelmarkt und seines Proteingehaltes Rapsextraktionsschrot (RES) an. Die Möglichkeit, Kühe auch bei hohen Milchleistungen ausschließlich mit RES als Eiweißkraftfutter bedarfsgerecht mit Protein zu versorgen, wurde in verschiedenen aktuellen Fütterungsversuchen nachgewiesen (Pries et al., 2012) und bestätigt sich in der Praxis. Zudem können mit der Substitution von SES durch RES zumeist futterökonomische Vorteile erreicht werden. Aus Agrarstatistiken (UFOP, 2016, OVID, 2016) lässt sich jedoch eine knappere Verfügbarkeit von gentechnisch unverändertem RES ableiten. mehr...

Abschlussbericht: Entwicklung einer nachhaltigen Bekämpfung von Rapsschädlingen unter Berücksichtigung populationsdynamischer Entwicklungen von Insektiziden bei Pyrethroid resistenten Rapsglanzkäfern

Einer der Hauptschädlinge im Raps, dessen Vorkommen zu großen Ertragseinbußen führen kann, ist der Rapsglanzkäfer (Meligethes aeneus (F.), syn. Brassicogethes aeneus (F.)). Der verursachte Ertragsausfall kann über 80 % betragen (Thieme & Gloyna 2008) bis hin zum Totalausfall. Besonders empfindlich gegenüber einem Befall sind die Pflanzen im Stadium, in dem die Knospen noch geschlossen sind (Slater et al. 2011). Durch Zerbeißen von Kelch- und Blütenblättern der Knospen gelangen die Rapsglanzkäfer an den Pollen. Dabei können Verletzungen im Inneren der Knospe entstehen, so dass diese vertrocknen und abfallen (Burkhardt & von Lengerken 1920, Friederichs 1921). mehr...

Abschlussbericht: Aminosäurenverdaulichkeit von Lupinen und Erbsen bei Legehennen

Ziel dieser Untersuchung war es, die Variation der Verdaulichkeit der Aminosäuren (AS) von 12 Lupinen- und Erbsenvarianten bei Legehennen zu erfassen und Beziehungen zu chemischen Inhaltsstoffen zu untersuchen. Die chemische Zusammensetzung der Lupinen- und Erbsenvarianten lag in einem für diese Futtermittel typischen Bereich. mehr...

Abschlussbericht: Einsatz von Erbsen und Rapsextraktionsschrot in der intensiven Broilermast

Sojaextraktionsschrot (SES) ist aktuell das bevorzugte Eiweißfuttermittel in der Geflügelfütterung. Wesentliche Vorteile von SES sind die sehr gute Marktverfügbarkeit, die hohe Nährstoffdichte, die hohe Konzentration und Verdaulichkeit an essenziellen Aminosäuren sowie der geringe Gehalt an antinutritiven Inhaltsstoffen (ANF). In jüngerer Zeit wird der Einsatz hoher Anteile an SES in Alleinfuttermischungen für die Geflügelfütterung allerdings auch kritisch gesehen. mehr...

Abschlussbericht: Pflanzenöle als potenzielle Quellen für Vitamin D

In Deutschland weist ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung einen suboptimalen Vitamin D-Status auf. Vitamin D kann zwar in der Haut endogen aus Vorstufen durch UV-Licht gebildet werden, jedoch ist die Eigensynthese jahreszeitlich eingeschränkt oder durch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln inhibiert. Deshalb ist die Bevölkerung in hohem Maße auch auf die alimentäre Zufuhr von Vitamin D angewiesen. Da unsere Lebensmittel -mit Ausnahme von fettreichem Seefisch- nur wenig Vitamin D enthalten, werden alternative lebensmittelbasierte Strategien gesucht, die Versorgung der Bevölkerung mit Vitamin D zu verbessern. mehr...

Abschlussbericht: Modellgestützte Analyse von Klima-, Boden- und Managementeinflüssen auf die Ertragsbildung von Winterraps

Winterrapserträge zeigen trotz optimierter Anbausysteme und Züchtungsfortschritt eine hohe Variabilität zwischen Jahren und Standorten. Die Ertragsbildung hängt dabei von komplexen Wechselwirkungen zwischen Standorteigenschaften, wie Boden und Witterung, und den Managementmaßnahmen, z.B. Saattermin und N‐Düngung, ab. Ziel des Projektes war ein besseres Verständnis der Ertragsbildungsprozesse und Ertragslimitierung bei Winterraps. mehr...

Abschlussbericht: Alternativen (Rapsextraktionsschrot/Erbsen) zu Sojaextraktionsschrot in der Legehennenfütterung

Die Untersuchung verfolgt das Ziel alternative, einheimische Proteinträger (Rapsextraktionsschrot (RES)/Erbsen) vergleichend zu Sojaextraktionsschrot (SES) in der Legehennenfütterung zu prüfen. Im Geflügelfutter wird SES momentan als hauptsächlicher und bevorzugter Eiweißträger eingesetzt. Nach einer schonenden Behandlung (Toasten) der Sojabohnen weist SES über 40 % Protein und nur geringe Gehalte an antinutritiven Inhaltsstoffen auf. mehr...

Abschlussbericht: Einsatz von Rapsextraktionsschrot in Kraftfuttermischungen für die Lämmeraufzucht und -mast

Sojaextraktionsschrot (SES) aus importierten Sojabohnen stellt das dominierende Eiweißfuttermittel für die Nutztierfütterung in Deutschland dar. Als Proteinträger aus heimischem Rapsanbau wird vermehrt Rapsextraktionsschrot (RES) eingesetzt. Die in der Praxis verwendeten RES aus 00-Rapssorten weisen nur noch geringe Glucosinolatgehalte (durchschnittlich 7,8 μMol/g) auf (WEBER, 2013). Diese Autoren geben für in Deutschland eingesetzte RES-Partien durchschnittliche Proteingehalte von 33,9 % und Rohfasergehalte von 11,6 % an. Rapsextraktionsschrot (RES) wird in Deutschland in der Schweine- und Rinderfütterung zunehmend eingesetzt. mehr...

Versuchsbericht: Einsatz von Rapsextraktionsschrot bei tragenden und säugenden Sauen – Langzeitstudie zur Beobachtung der Leistungen, der Tiergesundheit, der Umweltwirkungen und der Wirtschaftlichkeit

In einem zweijährigen Langzeitversuch mit tragenden und säugenden Zuchtsauen wurden unterschiedliche Einsatzhöhen von Rapsextraktionsschrot im Futter geprüft. Tragende Sauen wurden ausschließlich mit Soja- oder Rapsextraktionsschrot gefüttert, wobei das eingesetzte Sojaextraktionsschrot einen Rohproteingehalt von 48 % aufwies. Im Säugefutter wurden Rapsextraktionsschrotanteile von 0, 10 und 15 % geprüft. In einer Gruppe wurde Rapsextraktionsschrot in der Trage- und Sojaextraktionsschrot in der Säugezeit jeweils als einzige Eiweißfutterkomponente eingesetzt. mehr...

Abschlussbericht: Vergleich der Vorfruchtwirkung von Ackerbohnen und Winterraps auf die Entwicklung und Ertragsleistung von Winterweizen unter besonderer Berücksichtigung der N-Nachlieferung der Ackerbohnen

Unterschiede in der Menge und Qualität der Ernterückstände von Ackerbohnen und Winterraps lassen eine differenzierte Vorfruchtwirkung auf die Folgefrucht Winterweizen erwarten. In einem zweijährigen Feldversuch (2012/13 und 2013/14) wurde auf dem Universitätsversuchsgut Hohenschulen geprüft, ob eine veränderte N-Nachlieferung nach Ackerbohnen oder Winterraps die Entwicklung und die Ertragsleistung von Winterweizen beeinflusst. Nach beiden Vorfrüchten wurden im Weizen 16 N-Varianten (Steigerung von 1. und 2. N-Gabe) hinsichtlich ihrer Ertragswirkung geprüft. mehr...

Versuchsbericht: Einsatz von Rapsextraktionsschrot in der Fütterung von Jungebern

Die Diskussion um den Ersatz von Sojaschrot in der Schweinefütterung wird momentan äußerst heftig geführt. Dies nicht nur von Seiten der Verbraucher, sondern mittlerweile auch von politischer Seite. Dabei spielen Lebensmittel, die ohne gentechnisch veränderte Organismen (GVO) erzeugt werden sollen, sicherlich die größte Rolle. Einige Regierungen der Bundesländer forcieren diese Diskussion sehr stark, mit dem Ziel die Versorgung der Tiere mit heimischen Eiweißfuttermitteln zu erhöhen. Auch wenn der Gesamtverbrauch an Eiweißfutter von gut 55 Mio. t auf 60 Mio. t angestiegen ist, konnte dieser in erster Linie durch eine Verdopplung des Rapsschrotverbrauchs und das neue Futter aus der Bioethanolproduktion, die Trockenschlempe (DDGS), gedeckt werden. Download

Abschlussbericht: Der Einsatz von Rapsextraktionsschrot in der Intensivmast von männlichen B.U. T. 6 Mastputen

Sojaextraktionsschrot (SES) aus importierten Sojabohnen stellt das dominierende Eiweißfuttermittel für die Nutztierfütterung in Deutschland dar. Als Proteinträger aus heimischem Rapsanbau wird vermehrt Rapsextraktionsschrot (RES) eingesetzt. Die in der Praxis verwendeten RES aus 00-Rapssorten weisen nur noch geringe Glucosinolatgehalte (7,8μMol/g) auf (WEBER und SCHULZE, 2012). Diese Autoren geben für in Deutschland eingesetzte RES-Partien durchschnittliche Proteingehalte von 33,9 Prozent und Rohfasergehalte von 11,6 Prozent an. Solche Qualitäten werden erfolgreich in der Rinder- (SPIEKERS et al., 2012) und Schweinefütterung (WEIß et al., 2004) eingesetzt. mehr...

Abschlussbericht UFOP-Modellanbau Clearfield-Raps

Ziel des UFOP-Modellanbaus Clearfield-Raps ist eine objektive Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Produktionssystems hinsichtlich der Bestandesentwicklung im Herbst, der Bekämpfung von Problemunkräutern, des Ertrags und der Qualität (Ölgehalt). Als Problemunkräuter werden hier u.a. die Rauke-Arten, Storchschnabel-Arten und Hirtentäschel angesehen. Rauke ist, ebenfalls wie der Raps, ein Kreuzblütler und somit in Rapsbeständen nur schwer bekämpfbar. Außerdem überwächst die Rauke im späten Frühjahr den Raps. Storchschnabel beeinträchtigt die Jugendentwicklung des Rapses. Hirtentäschel gehört ebenfalls zu den Kreuzblütlern und beeinträchtigt zudem die Vorwinterentwicklung des Rapses. mehr...

Abschlussbericht – Milchkuhfütterungsversuch Untersuchungen zum Futterwert und zum Einsatz von Raps- und Sojaextraktionsschrot in der Fütterung von Kühen mit hoher Milchleistung bei einer maisbetonten Ration

In der Vergangenheit wurde der Einsatz von RES aufgrund der Angabe vergleichsweise geringer UDP5-Gehalte (25 %, SES 35 %) für Hochleistungskühe kritisch gesehen. Aufgrund neuerer Untersuchungen (Südekum et al., 2001) und abgeleiteter Erkenntnisse kam es im DLG-Tabellenwerk zur Angleichung auf 30 % UDP5-Gehalte für beide Extraktionsschrote. mehr...

Abschlussbericht – Futterwert und Einsatz von Raps- und Sojaextraktionsschrot in der Fütterung von Kühen mit hoher Milchleistung und unterschiedlichen Anteilen an Maissilage in der Grobfutterration Teil: Futterwert

Aufgrund verschiedener Untersuchungen mit Hilfe von in situ- und in vitro Methoden wurde der Gehalt an unabgebautem Rohprotein (UDP) und somit auch der Gehalt an nutzbarem Rohprotein (nXP) bei Raps- und Sojaextraktionsschrot (RES, SES) im Lauf der Jahre geändert. Die ursprünglichen Angaben von 25 % UDP in RES und 35 % UDP in SES (DLG-Futterwerttabellen 1997) wurden nach Untersuchungen von SPIEKERS et al. auf 30 % UDP für beide Extraktionsschrote angeglichen. mehr...

Abschlussbericht – Rapsextraktionsschrot als Proteinkomponente in Ferkelaufzuchtmischungen

Rapsprodukte im Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere werden immer beliebter. Nicht nur die Rinderhalter, sondern auch vermehrt die Erzeuger von Schweinefleisch erkennen vermehrt den Wert dieser Futtermittel in der Ernährung ihrer Tiere. Vorurteile früherer Zeiten treten immer mehr in den Hintergrund, nicht zuletzt durch wiederholtes gutes Abschneiden der Rapsprodukte in unter anderem von uns durchgeführten praxisnahen Untersuchungen in den letzten drei Jahren bei Mastschweinen. Wenn die Futtermittel für Mastschweine auch mengenmäßig wesentlich bedeutender sind als die der Ferkelaufzucht, könnte dennoch bei Einsatz von RES in der Ferkelfütterung ein weiterer Teil an Sojaschrot ersetzt werden. mehr...

Abschlussbericht – Untersuchungen zur Proteinqualität von Rapsextraktionsschrot aus deutschen Ölmühlen sowie nach unterschiedlicher Behandlung während des Produktionsprozesses

Ziel der Untersuchungen war es, den Proteinwert von Rapsextraktionsschroten (RES) für Schweine zu bestimmen. Zu diesem Zweck wurde die standardisierte praecaecale Verdaulichkeit (pcV) der Aminosäuren (AS) in jeweils 5 RES bestimmt, die entweder aus der Produktion verschiedener deutscher Ölmühlen stammten oder die in einer Pilotanlage im Industriemaßstab unter definierten, aber unterschiedlichen Prozessbedingungen aus einer Rapssaat hergestellt wurden. mehr...

Vergleich von Fütterungsstrategien mit Raps- und Sojaextraktionsschrot. Varianten: Rapsextraktionsschrot, Rapsextraktionsschrot + Futterharnstoff, Rapsextraktionsschrot + Sojaextraktionsschrot

Mit einem zunehmenden Anteil von Rapsextraktionsschrot (RES) und der gleichzeitigen Reduzierung oder des kompletten Austausches von Sojaextraktionsschrot (SES) besteht die Möglichkeit, Milchkuhrationen ausschließlich mit einem einheimischen Proteinfuttermittel und bei Bedarf GVO-frei zu ergänzen. Gleichzeitig können mit diesem Austausch oftmals die Futterkosten für die Versorgung der Kühe mit Proteinkonzentraten gesenkt werden. mehr...

Abschlussbericht – Futterwert und Einsatz von Raps- und Sojaextraktionsschrot in der Fütterung von Kühen mit hoher Milchleistung und unterschiedlichen Anteilen an Maissilage in der Grobfutterration Teil: Futterwert

In der Vergangenheit wurde der Einsatz von Rapsextraktionsschrot (RES) auf Grund der Angabe vergleichsweise geringer UDP5-Gehalte von 25 % im Vergleich zu den Werten im Sojaextraktionsschrot (SES) von 35 % für Hochleistungskühe kritisch gesehen. Auf Grund neuerer Untersuchungen (Südekum et al., 2001) und abgeleiteter Erkenntnisse kam es im DLG-Tabellenwerk zur Angleichung auf 30 % UDP5- Gehalte für beide Extraktionsschrote. mehr...

Abschlussbericht – Einsatz von Rapsextraktionsschrot in der Fütterung von Legehennen

Es war das Ziel dieser Untersuchung zu prüfen, wie Legehennen der Herkunft „Lohmann Brown Classic“ mit Futteraufnahme, Legeleistung und Eiqualität auf den Einsatz von Rapsextraktionsschrot in einer Höhe von bis zu 15 % im Futter reagieren. Die eingesetzten Partien des Schrotes entsprachen hinsichtlich des Glucosinolatgehaltes mit 7,2 bzw. 6,6 mmol/kg Trockenmasse etwa dem Durchschnitt der Schrote aus deutschen Ölmühlen. Die Untersuchung umfasste 2 Versuche mit jeweils 448 Hennen und 4 Futtermischungen mit 0, 5, 10 und 15 % Rapsextraktionsschrot. mehr...

Abschlussbericht – Einsatz von Glycerin in Kraftfuttermischungen für die intensive Lämmermast

In einem Mastversuch mit Bocklämmern sollte überprüft werden, wie sich unterschiedliche Anteile an Rohglycerin in der Tagesration auf die Mast- und Schlachtleistung der Tiere auswirken. Es wurden insgesamt 36 Bocklämmer (genetische Herkunft: Merino-Landschaf) in vier Fütterungsgruppen gemästet und bei einem Endgewicht von 45 kg bzw. 50 kg geschlachtet. Die Fütterung der Tiere erfolgte mit Kraftfuttermischungen und Heu (jeweils ad libitum). Die vier Kraftfuttermischungen waren auf der Basis von Getreide und Soja/Rapsextraktionsschrot konzipiert. mehr...

Abschlussbericht – Ruminaler Abbau des Rohproteins und der Aminosäuren sowie Verdaulichkeit des unabgebauten Futterrohproteins bei Rapsextraktionsschrot

Ziel der Untersuchungen war es, den Proteinwert von Rapsextraktionsschrot (RES) für Wiederkäuer und dessen Variation zu prüfen. Hierzu wurden zehn Proben aus zehn verschiedenen deutschen Ölmühlen untersucht. Bei diesen Proben wurde der Proteinabbau mit der in situ-Methode, die Gasbildung und die Gehalte an nutzbarem Rohprotein (nXP) und unabgebautem Futterrohprotein (UDP) im Hohenheimer Futterwerttest (HFT) in vitro ermittelt. In den Futterproben sowie in den in situ- Rückständen nach 8 und 16 Stunden Inkubationszeit, erfolgte zusätzlich eine Aminosäurenanalyse sowie eine Bestimmung der intestinalen Proteinverdaulichkeit mit Hilfe einer Pepsin-Pankreatinmethode in vitro (IPD). mehr...

Abschlussbericht zum UFOP-Projekt 524/103: Einsatz von hohen Anteilen von Rapsextraktionsschrot in der Ferkelfütterung

Durch den aktuellen Preisverfall in der Ferkelproduktion wird es immer wichtiger, einzelne Produktionsparameter zu verändern bzw. zu optimieren. Dabei ist auch die Fütterung zur Disposition zu stellen. Vor diesem Hintergrund wurden und werden praxisnahe Untersuchungen über den Einsatz von Rapsprodukten in der Fütterung durchgeführt. Das wiederholt gute Abschneiden in den Versuchen ließ die Vorurteile über diese Produkte in den Hintergrund treten und weitere Betrachtungen als sinnvoll und notwendig erscheinen. mehr...

Erarbeitung eines Entscheidungshilfesystems (SIMCOL) zur Optimierung der Bekämpfungsstrategie für die Anthraknose (Colletotrichum lupini) der Blauen Lupine (Lupinus angustifolius)

Ziel des Projektes war es, die Bekämpfungsstrategie von Colletotrichum lupini, dem Hauptschaderreger der Blauen Lupine (Lupinus angustifolius), zu optimieren. Der Fokus lag diesbezüglich auf der weitestgehenden Gesunderhaltung der Hülse der Lupine. Dabei galt es, die Bekämpfungswirkung geeigneter Fungizide durch ihren Einsatz zum epidemiologisch optimalen Zeitpunkt zu maximieren. Gleichzeitiges Ziel war es, zur Erhaltung der Wirtschaftlichkeit des Lupinenanbaues die Anzahl der Fungizideinsätze auf das unbedingt notwendige Minimum zu beschränken. mehr...

Abschlussbericht zum UFOP-Projekt 525/101: Erfolgreicher Anbau und Verwertung von Ackerbohnen

Dr. Wolfgang Sauermann, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. In Deutschland nehmen die Ackerbohnen seit Jahren nur noch geringe Anbauflächen ein, während es in England und Frankreich Anbauflächen von mehreren 100.000 ha gibt. Während oftmals der Eindruck erweckt wird, dass der Anbau in Deutschland nicht wirtschaftlich sei oder dass pflanzenbauliche Probleme vorhanden sind, die einem Anbau entgegen stehen, gibt es Betriebe, die erfolgreich Ackerbohnen anbauen. Sie belegen, dass der Anbau auch in Deutschland pflanzenbaulich gut möglich und wirtschaftlich ist. mehr...

Ackerbohnenanbau erfolgreich

Eine Projektarbeit im Masterstudiengang Agrarmanagement der Fachhochschule Kiel von Lennart Blunk und Manuel Schukat unter Leitung von Professor Klaus Schlüter belegt zahlreiche Vorteile einer Erweiterung von Fruchtfolgen um Ackerbohnen in Schleswig-Holstein. mehr...

Carotinoide, Vitamin E und weitere qualitätsrelevante Bestandteile der Saat, des Presskuchens und des Öles von Raps, Sonnenblume, Lein und Distel

Speiseöle sind die reichhaltigste Vitamin-E-Quelle in unserer Ernährung und sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, wie die Carotinoide. In der vorliegenden Arbeit sollten mit Hilfe geeigneter HPLC-Methoden die Gehalte an Carotinoiden (Carotine und Xanthophylle) und Vitamin E (Tocopherole und Tocotrienole) in kaltgepressten und raffinierten Speiseölen aus dem Handel sowie in Ölen aber auch in den entsprechenden Saaten und Presskuchen aus einer dezentralen Ölmühle untersucht werden. mehr...

Marktstruktur- und Verwendungsanalyse von Öl- und Eiweißpflanzen

Auf die Frage, wie sich Produkte aus heimischen Öl- und Proteinpflanzen in den verschiedenen Marktsegmenten entwickeln werden, gibt eine aktuelle Studie des Instituts für Betriebslehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft der Justus-Liebig Universität Gießen detailliert Antwort. Die im Auftrag der UFOP erarbeitete Studie liefert detaillierte Prognosen zu den zukünftigen Entwicklungen auf den Märkten für Ölsaaten und Ölfrüchte. Deren Märkte sind nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit in einer strukturellen Umbruchphase. mehr...

Erprobung des Verfahrens der Feuchtkörnerleguminosensilierung (Erbsen, Lupinen und Ackerbohnen) unter Verwendung von Sielier- und Konservierungszusätzen zur betriebseigenen Verfütterung

Ergebnisse von Prüfaufträgen der UFOP. Hohe Eiweißfutterpreise stellen Landwirte auch vor die Frage, selbst erzeugte Körnerleguminosen zu verfu¨ttern. Fehlende Silos, schlechte Witterungsbedingungen bei der Ernte, ein vorhandener Futtermischwagen und hohe Trocknungskosten führen verstärkt zu Überlegungen der Feuchtkörnerleguminosenkonservierung. Jahrzehnte waren Eiweißfutterpreise stabil, vieles war planbar. mehr...

Optimierung der N-Düngung zu Winterraps durch schlagspezifische Berücksichtigung von Bestandesparametern und Ertragspotenzial

Ziel dieses Projektes war es, die N-Düngung von Winterraps unter Berücksichtigung der Naufnahme der Rapsbestände bis Vegetationsende im Herbst bzw. zu Vegetationsbeginn im Frühjahr zu optimieren und damit die Nachhaltigkeit des Winterrapsanbaus in Deutschland zu fördern. Weiterhin soll eine praxistaugliche Methode zur schnellen Abschätzung der Nmengen zu den genannten Zeitpunkten in den Rapsbeständen gefunden werden. mehr...

Vergleichende Untersuchungen zur Nährstoffverdaulichkeit und zum energetischen Futterwert von unbehandeltem und ethanolisch behandeltem Rapsextraktionsschrot an wachsenden Schweinen

Rapsextraktionsschrot als Nebenprodukt der Rapsölgewinnung wird in der Monogastridenfütterung auf Grund des relativ hohen Proteingehaltes und der guten Proteinqualität immer häufiger eingesetzt. Antinutritive Substanzen, wie Erucasäure und Glucosinolate, die vor allem in alten Rapssorten in hohen Konzentrationen vorhanden waren, sind in neueren, handelsüblichen Züchtungen mit Doppelnullqualität in deutlich geringeren Mengen nachweisbar. mehr...

Prüfung der Eignung von Rapsextraktionsschrot in der Ferkelfütterung

Rapsprodukte im Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere werden immer beliebter. Nicht nur die Rinderhalter, sondern auch mehr und mehr die Erzeuger von Schweinefleisch erkennen vermehrt den Wert dieser Futtermittel in der Ernährung ihrer Tiere. Vorurteile früherer Zeiten treten immer mehr in den Hintergrund, nicht zuletzt durch wiederholtes gutes Abschneiden der Rapsprodukte in unter anderem von uns durchgeführten praxisnahen Untersuchungen in den letzten drei Jahren bei Mastschweinen. mehr...

Nachhaltiger Winterrapsanbau

Im Rahmen eines kurz vor dem Abschluss stehenden Projektvorhabens unter Leitung des Institutes für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) und Unilever eine Broschüre zum Thema "Nachhaltiger Winterrapsanbau" veröffentlicht. Die Erarbeitung dieser Information erfolgte in Beratung mit kompetenten Landwirten, Wissenschaftlern und weiteren Fachleuten auf Grundlage der guten fachlichen Praxis. mehr...

Analyse der Mortalität von Rapsglanzkäfern im Winterlager und Bestimmung des Anteils von Tieren mit Resistenz gegen Pyrethroide

Im Jahr 2006 kam es in Deutschland zu massiven Ernteeinbußen bei Raps aufgrund einer Resistenz des Rapsglanzkäfers gegen Insektizide. Vor diesem Hintergrund ist die Erarbeitung von Resistenzmanagement-Strategien zur Sicherung des Rapsanbaus erforderlich. Eine Ergänzung dieser Strategien um relevante populationsdynamische Erkenntnisse, wie z.B. die Mortalität im Winterlager, ist wünschenswert. mehr...

Praxisversuch mit Rapsextraktionsschrot in der Fresseraufzucht

Vor dem Hintergrund der knapper werdenden Erlössituation in der Fresseraufzucht und Rindermast, die neben den Kälberpreisen vor allen Dingen durch die enorm angestiegenen Futterkosten bedingt sind, bietet der Einsatz von Raps- statt Sojaextraktionsschrot eine Möglichkeit zur Kostenreduzierung. Das Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub führte zusammen mit zwei Landwirten von 2008 bis 2009 einen Praxisversuch zum Einsatz von Rapsextraktionsschrot in der Fresseraufzucht durch. mehr...

Einfluss von Kohlfliegenbefall auf die Infektion und Schadwirkung von Verticillium longisporum und Phoma lingam an Raps

Die Anbaubedeutung von Raps, insbesondere Winterraps (Brassica napus ssp. oleifera Metzger) hat in der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Nach einem Tiefstand im Jahr 1956 mit 18.000 Hektar wurde die Anbaufläche stark ausgeweitet und erreichte im Jahr 2008 mit ca. 1,6 Millionen Hektar ihren vorläufigen Höchststand. mehr...

Verdaulichkeit der Aminosäuren aus Rapsextraktionsschroten bei der Legehenne

Extraktionsschrote als proteinreiche Koppelprodukte der Ölgewinnung sind fester Bestandteil der Fütterung landwirtschaftliche Nutztiere. Sie tragen wesentlich zur Versorgung mit essentiellen Aminosäuren bei. Rapsextraktionsschrot enthält im Vergleich zum Sojaextraktionsschrot zwar weniger Rohprotein, der Anteil von Methionin im Rohprotein ist aber höher. mehr...

Protein- und Energiewert von Raps- und Sojaextraktionsschrot beim Wiederkäuer

In der vorliegenden Arbeit wurden die Protein- und Energiewerte von 7 Soja- (SES) und 10 Rapsextraktionsschroten (RES) vergleichend ermittelt. Mittels verschiedener Methoden wurden dabei die Proteinkennwertgrößen nutzbaren Rohproteins (XP) am Duodenum (nXP) und im Pansen unabbaubares Rohprotein (UDP) für alle 17 Extraktionsschrote ermittelt. Den vollständigen Bericht können Sie hier herunter laden. mehr...

Untersuchungen zum energetischen Futterwert von Glycerol in der Fütterung monogastrischer Tiere (Geflügel und Schwein)

Bei dem Anbau nachwachsender Rohstoffe ist es aus ökologischer und ökonomischer Sicht erforderlich, den Anforderungen an eine nachhaltige Landwirtschaft gerecht zu werden. Hierbei gewinnt die Erzeugung von Rapsöl und dessen weiterer Verarbeitung zu Rapsmethylester (RME), Schmierstoffen und Hydraulikölen zunehmende Bedeutung. mehr...

Einfluss steigender Anteile an Rapsextraktionsschrot in Futtermischungen für Mastschweine auf Mastleistung, Schlachtkörperqualität sowie Thiocyanat-, Jod- und Schilddrüsenhormonstatus

Rapsextraktionsschrot (RES) ist eine beliebte Komponente im Mischfutter für Wiederkäuer. In Futtermischungen für Schweine wird es dagegen bisher nur in geringen Mengen eingesetzt. Dies ist auf schlechte Erfahrungen hinsichtlich älteren Sorten mit höheren Glucosinolatgehalten zurückzuführen. Diese verminderten u.a. die Futteraufnahme und die Gewichtszunahme der Schweine. mehr...

Praecaecale Aminosäurenverdaulichkeit von Erbsen bei Broilern

Bei der Futterbewertung für unsere landwirtschaftlichen Nutztiere nimmt die Verdaulichkeit (VQ) eine zentrale Position ein. Für die pcVQ von Aminosäuren aus Leguminosen beim Geflügel liegen kaum Untersuchungen vor. Dieser Versuch ist Teil eines Verbundprojektes zur Bewertung von Leguminosen. Er hatte zum Ziel, die Variation in der pcVQ von Aminosäuren aus Erbsen zu erfassen und damit den Grundstock für ein Tabellarium zur Aminosäurenverdaulichkeit beim Geflügel zu legen. mehr...

Optimierung des Anbauverfahrens Mähdruschsaat (Combine Seeder) von Winterraps

Vor dem Hintergrund steigender Energie- und Direktkosten beim Anbau von Winterraps ist es notwendig, Anbauverfahren möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten. Ein interessanter verfahrenstechnischer Ansatz für eine aufwandsreduzierte Bestellung von Winterraps ist das Combine-Seeder-Verfahren (Mähdruschsaat). mehr...

Untersuchungen zur Biologie und zur Verbreitung der Erbsengallmücke in Sachsen Anhalt

Im Rahmen des von der UFOP geförderten Projekts 2007 zur „Klärung offener Fragen zur Biologie und zur Verbreitung der Erbsengallmücke (Contarinia pisi Winn.), zu Möglichkeiten der Überwachung und zur Entwicklung einer geeigneten Bekämpfungsstrategie“ wurden unter Anleitung der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau zahlreiche Versuche durchgeführt. mehr...

Untersuchungen zur Bestimmung der standardisierten praecaecalen Verdaulichkeiten von Protein und Aminosäuren aus Körnerleguminosen beim Schwein

Der Einsatz von Körnerleguminosen aus heimischem Anbau in der Schweinefütterung als alternative Proteinquelle zum Sojaextraktionsschrot gewinnt vor dem Hintergrund des Verfütterungsverbotes von Futtermitteln tierischer Herkunft (EU-Richtlinie 999/2001) an Bedeutung. Seit 2005 erfolgt in Deutschland die Beurteilung des Proteinwertes von Futtermitteln für Schweine auf der Grundlage standardisierter praecaecaler Verdauungswerte für Aminosäuren (GFE, 2005). mehr...

Heimische Körnerleguminosen mit geschütztem Protein in der Milchviehfütterung

Das Heft 33 beinhaltet Berichte über heimische Ackerbohnen, Futtererbsen und Süßlupinen, die wertvolle Futtermittel sind und die die Futterbasis ökologisch und konventionell wirtschaftender Betriebe erweitern. Ergänzender Bericht: Bewertung von thermisch behandelten Lupinen als Rationskomponente für Hochleistungskühe mit geschütztem Protein in der Milchviehfütterung. mehr...

Rapsprotein in der Humanernährung

Das Heft 32 beinhaltet ausführliche Berichte zu den Themen “Nutzung von Rapsprotein in der Humanernährung” und “Verarbeitung von Rapssaat - Eigenschaften und Gewinnung von Proteinen”. Mit der Vorlage dieser Ausgabe der UFOP-Schriften, die bisherige Arbeiten zur Gewinnung von Rapsprotein aus den Jahren 1990 bis 2007 zusammenfasst und so einen aktuellen Überblick zum Stand der Forschungen hinsichtlich dem Einsatz in der Humanernährung gibt, gibt gleichzeitig der Wissenschaft sowie allen Beteiligten der Ölsaatenbranche Anregungen für neue Denkanstöße. Download

Bedeutung des Wasserrübenvergilbungsvirus im Winterraps

Biologie des Erregers und Auswertung von Untersuchungen aus bundesweiten Sortenversuchen Mit der steigenden Nachfrage nach Rapsspeiseöl, Biodiesel und Rapsölkraftstoff in den letzten Jahren gehen nicht nur die Ausweitung der Anbauflächen für Raps sondern auch eine Zunahme von Schaderregern und Pathogenen einher. mehr...

Erarbeitung von Grundlagen zur optimierten Bekämpfung der Anthraknose am Beispiel der Blauen Lupine (Lupinus angustifolius)

Die Anthraknose ist eine der weltweit bedeutendsten Krankheiten an der Lupine, die seit dem ersten Auftreten in Deutschland im Jahr 1995 bei optimalen Witterungsbedingungen in praktisch allen Anbaugebieten regelmäßig zu finden ist. mehr...

Monitoring zum Auftreten von Schnecken und der daraus resultierenden Schäden an Winterraps 2005

Schnecken gehören zu den wirtschaftlich bedeutendsten Schadorganismen im Winterraps (MOENS & GLEN, 2002). Speziell in der frühen Entwicklungsphase der Pflanze kann ein durch Schnecken verursachter Schaden zu hohen Verlusten im Rapsbestand führen. In Deutschland häufen sich die Berichte über zunehmende Schneckenschäden im Winterraps (VOSS et al., 1998; STEMAN & LÜTKE ENTRUP, 2001; GLEN, 2002). mehr...

Rohproteingehalte von Ackerbohnen, Futtererbsen und Blauen Süßlupinen in Abhängigkeit von Sorte, Standort und Jahr

Der Rohproteingehalt ist ein wichtiger wertgebender Inhaltstoff bei den Körnerleguminosen. Der Rohproteingehalt wird zwar am Markt zur Zeit nicht honoriert, aber für Betriebe, die ihre Ernte innerbetrieblich verwerten, hat er größere Bedeutung. Die Ausprägung der Rohproteingehalte wurde in der UFOP-Fachkommission Proteinpflanzen vor dem Hintergrund der Sortenunterschiede und der möglichen Standort- und Jahresunterschiede diskutiert. mehr...

Entwicklung einer NIRS-Kalibration zur Bestimmung des Ölsäuregehaltes an vermahlener Sonnenblumensaat

Das Ziel der Untersuchung mit dem Titel “Entwicklung einer NIRS-Kalibration zur Bestimmung des Ölsäuregehaltes an vermahlener Sonnenblumensaat als qualitätssichernde Maßnahme bei Vermarktung und Verarbeitung von High-Oleic-Sonnenblumen”, die im Zeitraum von Mai bis August 2002 an der FH Hannover durchgeführt wurde, war es, eine NIRS-Methode an gemahlener Sonnenblumensaat zu entwickeln, die den Personenkreisen, die sich mit Züchtung, Anbau, Vermarktung und Verarbeitung von HO-Sonnenblumen befassen, zur Verfügung stehen soll, um die Qualität der Saat möglichst einfach und schnell zu erfassen. mehr...

Einfluss von sehr starkem Befall mit Rapsglanzkäfern auf die Ertragsleistung von Winterraps

Im Frühjahr 2006 trat in vielen Anbaugebieten in Deutschland starker Befall mit Rapsglanzkäfern auf, die resistent gegenüber Insektiziden mit einem Wirkstoff aus der Gruppe der Pyrethroiden waren. Dieser massive Befall kam für viele Betriebe überraschend. mehr...

Glucosinolatbestimmung in Rapsextraktionsschrot mittels NIRS

Ziel dieser Studie Projekts war die Entwicklung einer Schnellmethode mittels NIRS-Technik zur Bestimmung des Glucosinolat-Gehalts im Pressrückstand von Rapssaat nach der Ölgewinnung (Rapsextraktionsschrot). Eine damit mögliche Deklaration des GSLGehaltes kann die Wertschätzung des Rapsextraktionsschrots als wertvolles einheimisches Eiweißfutter erhöhen und neue Absatzmöglichkeiten auf dem Futtermittelmarkt erschließen. Die Ergebnisse der Studie können Sie hier herunter laden. mehr...

Broschüre "Lupinen – Verwertung und Anbau"

Nach der im Februar 2003 veröffentlichten Lupinenbroschüre der Gesellschaft zur Förderung der Lupine e. V. haben sich viele Änderungen ergeben, die eine Neuauflage dringend notwendig machten. So hat die Anthraknose seit ihrem ersten Auftreten im Jahr 1995 den Anbau der einstmals in den Hauptanbaugebieten Deutschlands dominierenden Gelben Lupinen und auch den Anbau der Weißen Lupinen zum Erliegen gebracht. mehr...

Abschlussbericht zum Verbundprojekt „Bewertung von neuen Systemen der Bodenbewirtschaftung in erweiterten Fruchtfolgen mit Körnerraps und Körnerleguminosen“

Im vom Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest koordinierten Projekt wurden verschiedene produktionstechnisch optimierte Systeme der Bodenbewirtschaftung standortspezifisch mit den Schwerpunkten Fruchtfolgegestaltung und Bodenbearbeitung auf deren ökonomische Effizienz unter Vollkostenansatz mehrjährig auf vier Standorten bundesweit geprüft. mehr...

UFOP-Projekt „Phoma lingam – Monitoring Deutschland“

Als Wurzelhals- und Stängelfäuleerreger stellt Phoma lingam im Rapsanbau bundesweit das pilzliche Hauptschadpathogen dar. Ertragsreduktionen von bis zu 5 dt/ha sind nachgewiesen. Dieser Sachverhalt war Ausgangspunkt für ein Versuchsvorhaben unter Leitung des Institutes für Phytopathologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in den Jahren 2004 bis 2006 an vier Standorten in den Bundesländern Thüringen, Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit den Amtlichen Landespflanzenschutzdiensten und der Norddeutschen Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG. Das Vorhaben wurde von der UFOP gefördert. mehr...