Was sind Fettsäuren?

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Fette setzen sich aus einzelnen Bestandteilen zusammen. Diese Bausteine bestehen stets aus vier Komponenten: Glycerin und 3 Fettsäuren.
Die Fettsäuren können grundsätzlich in drei Gruppen eingeteilt werden:

  • gesättigte Fettsäuren
  • einfach ungesättigte Fettsäuren
  • mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Diese Einteilung ergibt sich aus der chemischen Struktur der Fettsäuren. Jedes Fettsäuremolekül besteht aus einer Kette aneinander gereihter Kohlenstoffatome, die über eine so genannte Bindung miteinander verknüpft sind.
Gesättigte Fettsäuren, z. B. Palmitinsäure, besitzen zwischen den Kohlenstoffatomen nur so genannte Einfachbindungen. Man bezeichnet eine solche Kohlenstoffkette auch als "gesättigt", denn jedes Kohlenstoffatom innerhalb der Kette hat zusätzlich noch zwei Wasserstoffatome an sich gebunden und ist damit die optimale Anzahl an möglichen Bindungen eingegangen, ist also "abgesättigt".
Einfach ungesättigte Fettsäuren, z. B. Ölsäure, haben im Molekül neben den Einfachbindungen auch eine Doppelbindung. Die Kohlenstoffatome, an denen sich die Doppelbindung befindet, können nur jeweils ein Wasserstoffatom anlagern, sie sind nicht gesättigt (= ungesättigt).
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, z. B. Linolsäure, verfügen über zwei oder mehr Doppelbindungen innerhalb der Kohlenstoffkette.

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