Internationaler Rapskongress im Juni in Berlin

Große Anzahl Registrierungen und Vortragsanmeldungen

IRC_Logo_Bildmarke_512px_72dpi.pngBerlin, der 25. April 2019 – Mit dem 15. Internationalen Rapskongress (IRC) findet zum ersten Mal seit 45 Jahren wieder ein Rapskongress in Deutschland statt. Vom 16. bis 19.Juni treffen sich über 800 Wissenschaftler und Vertreter der Agrarbranche in Berlin. Der IRC ist die international wichtigste wissenschaftliche Konferenz zum Thema Raps. An vier Konferenztagen werden im bcc Berlin Congress Center Neuentwicklungen aus den Bereichen Genetik, Züchtung, Anbau, Pflanzenschutz, Analytik und Verwertung von Rapsöl und Futtermitteln in Plenarvorträgen, thematischen Vortragssitzungen und in Arbeitsgruppen vorgestellt und diskutiert.

Die hohe Zahl der bisherigen Anmeldungen zur Teilnahme am Kongress sowie die Einreichung von 530 wissenschaftlichen Beiträgen im Rahmen des Call-for-Papers versprechen einen hochkarätigen wissenschaftlichen Austausch auf internationaler Ebene. Bedeutende Teilnehmerländer sind neben Deutschland insbesondere China, Kanada, Frankreich, Polen und Großbritannien. Organisiert wird der IRC 2019 von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), in Zusammenarbeit mit der „International Consultative Group of Research on Rapeseed“ (GCIRC).

Direkter Austausch in Workshops

Neben den thematischen „Parallel Sessions“ werden Workshops stattfinden, die spezielle Themen von besonderer Aktualität behandeln. So differenziert die Spannweite der Workshops etwa nach Raps-Krankheiten wie „Clubroot“ (Kohlhernie), „Blackleg“ (Wurzelhals- und Stängelfäule) und „Sclerotinia“. Weitere agrarwissenschaftliche Themen, wie Hitze- und Trockenstress, zukunftssichere Schädlingsbekämpfung sowie Raps als Proteinpflanze werden in den Workshops exklusiv diskutiert. „Das umfangreiche Programm präsentiert nicht nur die aktuellsten Forschungsergebnisse, sondern schafft durch die Workshops zudem die Basis für einen intensiven Austausch, der für die internationale Rapscommunity nur alle vier Jahre möglich ist“, so Professor Wolfgang Friedt, IRC Chairman und GCIRC-Präsident.

Wirtschaftsausstellung

Zusätzlich zum wissenschaftlichen Hauptprogramm bietet eine Wirtschaftsausstellung Unternehmen die Möglichkeit, sich zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) wird Firmen, Organisationen und Instituten die Möglichkeit gegeben, in direkten Kontakt mit den internationalen Teilnehmern zu treten.

Kongressdinner in Tempelhof

Abgerundet wird der Kongress mit einem offiziellen Kongressdinner, das am 18. Juni in der ehemaligen Abflughalle des Flughafens Tempelhof stattfindet. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den aus der ganzen Welt nach Berlin kommenden Kongressteilnehmern diesen besonderen historischen und für Berlin außerordentlich bedeutenden Ort für das Dinner bieten zu können.“, so der Vorsitzende der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), Wolfgang Vogel.

Bundesweite Exkursionen ins Rapsfeld

Im Anschluss an den Kongress finden die „Field Trips“ statt, bei denen die Teilnehmer auch die praktische Seite der deutschen Rapszüchtung kennenlernen können. Diese bieten sowohl einen Blick hinter die Kulissen des modernen Rapsanbaus, als auch die Gelegenheit für die Teilnehmer, ihr professionelles Netzwerk zu pflegen. Besucht werden Institute, Betriebe und Anbauflächen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern.

Eine Anmeldung zu diesem herausragenden Kongress und den ergänzenden Field Trips ist weiterhin unter www.irc2019-berlin.com möglich. Dort finden Sie weitere Details zum Programmablauf.